Wir leben in schnellen und disruptiven Zeiten, wo eigentlich nur noch eines mit Sicherheit zu sagen ist: Nichts bleibt, wie es war. Alles ist ständigem Wandel unterworfen. Eigentlich in der Natur etwas ganz Normales. Nur wir Menschen haben das Gefühl, wir könnten Wirtschaft, Politik, Natur beherrschen – und wir könnten unsere „Assets“ ins Unermessliche wachsen lassen. Selbst wenn sie dies mal nicht tun, nennen wir dies: Negativwachstum.

Nicht zuletzt die Pleite von Lehman Brothers zeigte, dass wir uns wohl besser an Dinge gewöhnen sollten, die wir nicht haben kommen sehen. Wer hätte gedacht, dass Facebook mal derart in die öffentliche Kritik gerät? Wer hätte gedacht, dass ein US-Präsident wie Donald Trump mal Wirklichkeit wird?

155 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten uns ins Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa nach Interlaken – und erkundeten gemeinsam mit unseren Keynote Speakers und Workshop Hosts die Ungewissheit.
Ja – und wer hätte gedacht, dass unter taffen Businessladies und Entscheidungsträgern so etwas wie eine Community, eine Gemeinschaft, entstehen könnte, die keine Berührungsängste kennt! Denn meine Bemerkung während der Q&A-Session mit Tami Simon, dass aufgrund von ein paar wenigen Umarmungen pro Tag genug Oxytocin im Gehirn ausgeschüttet wird, um sich geborgen und glücklich zu fühlen, zeigte eine wahrlich ansteckende Wirkung. Ich umarmte Tami – unsere erste Speakerin. Dann „unseren“ Prof. Michael Braungart, Darktrace-Cyber-Expertin Jade Horsman, Lloyd’s of London-CEO Inga Beale, Vchain-Gründerin Irra Ariella Khi oder Yasmin Cachemaille, die Direktorin des Luxushotels Victoria-Jungfrau, und irgendwann nahm mich auch die Mehrzahl der anwesenden Konferenzteilnehmer in den Arm. Die Nähe, die dabei – selbst unter „Fremden“ – entstand, hab ich in dieser Weise noch nie erleben dürfen. Denn es war nicht nur der körperliche Kontakt, der Nähe erzeugte, sondern auch die Offenheit und Tiefe, mit der die Gespräche fortan geführt wurden.

Kein Blabla, kein Small Talk, wie sonst eben so üblich an Konferenzen und Tagungen. Ich habe also unendlich viel Wahrhaftes erfahren und gehört an dieser Konferenz – und unglaublich viel Schönes in all diesen Menschen gesehen.

Tief bewegt bin ich nach zwei Tagen League of Leading Ladies Conference am Abend ins Bett gefallen. Deshalb einfach nur dies: Danke. Für die Gewissheit, dass es in dieser Welt unglaublich viel Wahrhaftes und viel Wärme gibt und wir uns gegenseitig vielleicht mehr inspirieren können, als wir geglaubt haben.

Der Film des deutschen Filmemachers Alexander Vafiopoulos zeigt Ihnen im Ansatz, was ich mit diesen Worten meine.

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2019.leagueofleadingladies.com


Text: Sandra-Stella Triebl  – Fotos: Markus Mallaun – Video: Alexander Vafiopoulos