vernetzung_gdiDas Internet wächst und breitet sich aus. Die Digitalisierung und das Internet bergen Gefahren und bringen zugleich neue Möglichkeiten. Die Digitalisierung erfasst die ganze Wirtschaft und Gesellschaft. Mensch und Maschine verschmelzen zur Digisphäre. Die neue Studie des Gottlieb Duttweiler Institute entwirft Szenarien zur digitalen Vernetzung 2030 und stellt wichtige Fragen. Wer besitzt die Macht? Und welche Erneuerungen stehen uns bevor?

Das Internet vernetzt mittlerweile alles miteinander: Menschen, Maschine, Tiere und Pflanzen. Die Technologie verändert unser Denken und gibt uns eine neue Weltordnung. Dieser Wandel findet jedoch im Verborgenen statt. Die Technik schrumpft und wird immer kleiner. Sie verschwindet in unseren Möbeln und Kleidern. Sie wird unsichtbar und trotzdem, oder gerade deshalb, wachsen wir immer enger mit der Technik zusammen. Sie wird zu unserer zweiten Natur und nimmt einen immer wichtigeren Platz in unserer Gesellschaft und unserem Leben ein. So fühlen wir uns zum Beispiel sicherer, wenn der Verkehr nicht von Menschenhand gesteuert wird, sondern von einem Computer. Denn Fehler machen ist menschlich.
Technik wirkt aber auch zunehmend bedrohlich. Viele Länder und Firmen bekämpfen sich mit Daten und Informationen aus dem Internet. Persönliche Daten sind das neue Gold und so versucht jedes Unternehmen mehr Nutzer an sich zu binden und mehr Nutzerprofile zu erhalten.
Nach und nach verändert sich aber auch unser Verhalten im Internet. Wir werden zunehmend sensibler, informieren uns besser wo wir uns registrieren und was wir ins World Wide Web laden. Wir lernen damit umzugehen.

Eines ist sicher, aussteigen und der Technologie den Rücken kehren wird wohl niemand von uns.
Die neue GDI-Studie beantwortet aber interessante Fragen wie:
• Sicherheit: Wie schützen wir uns vor Cyberwar und -crime?
• Robotisierung: Wie weit sollen Maschinen für uns entscheiden?
• Qualität: Wie stellen wir schnelle und flächendeckende Netze sicher?
• Privatsphäre: Wie gewährleisten wir Privatsphäre und Datenschutz?

Die Studie und Antworten finden Sie unter:

http://www.gdi.ch/de/Think-Tank/Studien/ProductDetail/611


Text von Christina Brun
Foto: Gottlieb Duttweiler Institute