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ZUM ENTDECKEN

TOVE RYGG

„SELBSTVERSTÄNDLICH HABEN MICH MENSCHEN AUF MEINEM WEG INSPIRIERT, ABER NIE IRRITIERT. ICH HABE MICH NIE VON MEINEM ZIEL UND MEINER IDEE ABBRINGEN LASSEN.“

Tove Rygg wuchs auf einem Bauernhof an den Fjorden Westnorwegens auf und lernte schon früh, dass es sich zu kämpfen lohnt. Auf ihre Geburt folgten Jahre der Krankheit, aus der sie sich buchstäblich herauslief. „Mit zehn fing ich an zu joggen, wurde kräftiger und ausdauernder, und das nicht nur im physischen Sinne.“ Wenn die ausgebildete Designerin heute darüber spricht, so sagt sie, habe sie das Gefühl, dass sie damals angefangen habe, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Die Gewissheit, alles aus eigener Kraft schaffen zu können, begleitet Tove Rygg auch heute noch und hat ihr stets die nötige Kraft und den Mut verliehen, an sich zu glauben. Aufgeben gibt es nicht, lautet dabei ihr Motto, und dabei war es ihr immer schon ein Anliegen, früher oder später „ihr eigenes Ding zu machen“. Das Studium zur Modedesignerin in Norwegen war ein erster Schritt in diese Richtung, wobei Tove Rygg dies nur als einen kleinen Teil auf ihrem Weg sieht. Das kreative Element und die Neugierde in ihr haben sie immer wieder in neue Richtungen geführt und sie wach gehalten, neue Dinge zu entdecken.

Dabei sieht sie sich selbst nicht als extrovertierte Künstlerin. „Ich bin nicht laut, ich entspreche da eher meinen skandinavischen Wurzeln, schaue genau hin, bin kritisch und nehme mein Umfeld, die Menschen und Dinge, die mich umgeben, sehr genau wahr, diese Mentalität, denke ich, spiegelt sich sehr klar in meinen Schmuckkreationen wider.“

Die Entscheidung, ihr eigenes Label als Schmuckdesignerin zu starten, war mehr ein Folgen der eigenen Intuition, einer Idee als eine bewusst geplante Handlung. „Als kreativer Mensch beschäftige ich mich unweigerlich mit Dingen, die mich inspirieren, und so war es eben diese eine Idee, der ich fast intuitiv gefolgt bin.“

Der zentrale Ausgangspunkt aller Schmuckstücke von Tove Rygg beruht auf der innovativen Weiterentwicklung traditioneller Fertigungstechniken. Von Hand verarbeitet sie metallische Filamente (Fäden) zu dreidimensionalen Schmuckkreationen. Dieses Verfahren ist in seiner Art einzigartig und bildet die Grundlage ihrer Arbeit. „Es ist das Tor in eine neue Welt, in der ich das kreative Potenzial fast täglich neu entdecke.“

Dabei empfindet die Designerin es selbst nicht so, dass sie der Mode den Rücken gekehrt hat. Sie habe lediglich das Medium, den Blickwinkel gewechselt, um etwas Neues entdecken zu können. „Es war nie die Frage Mode oder Schmuck, sondern es ging um die Möglichkeit, kreativ, eigenständig arbeiten zu können, um etwas wirklich Unverwechselbares zu kreieren. „Es hätte auch etwas aus einem ganz anderen Bereich sein können, zum Beispiel Malerei oder Architektur.“

Dass sie nun etwas Einzigartiges geschaffen habe, mit dem sie ihre Kundinnen begeistern kann, bereitet ihr fast mehr Freude als der Designpreis, den sie im Jahr 2010 mit ihren Arbeiten gewonnen hat. Die Aspekte der Zeitlosigkeit, die Kombinierbarkeit und Tragbarkeit ihrer Kollektionsstücke sind ihr bei der Kreation ein besonderes Anliegen. oft scheitere sie an den Grenzen der Machbarkeit, ein anderes Mal entspreche das Ergebnis nicht ihren gestalterischen oder qualitativen Erwartungen. Dennoch probiert sie es stets weiter und geniesst es, ihre eigene Entdeckungsreise leben zu können, bis dann am Ende ein Schmuckstück vor ihr liegt, welches alle Anforderungen erfüllt: Die Ästhetik, das Filigrane ihrer Technik, die Tragbarkeit, die Eigenständigkeit und der rote Faden, welcher sich durch all ihre Arbeiten zieht.

Was es aus Sicht von Tove Rygg auf Dauer braucht, um erfolgreich zu sein? Ein Produkt, welches sich in seinem Segment von anderen unterscheidet, welches eigenständig ist, ein klares Profil hat und zudem gestützt wird durch Aspekte wie Qualität, ein nachvollziehbares Preis-Leistungs-Verhältnis und eine wirtschaftlich fundierte Marge. „Doch“, so sagt sie, „über allem steht die Leidenschaft, was heissen soll, dass man bereit sein muss, für seinen Traum zu leiden, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und Rückschläge konstruktiv wegzustecken.“

WWW.TOVERYGG.COM

Zusammengestellt von Lydia Zechner

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