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WENN VENEN WEGGESTPRITZT WERDEN KÖNNTEN…

… dann wäre dies wahrlich einfach und fast schon ein kleiner wahr gewordener Traum. Denn viele Frauen leiden unter Besenreisern oder dunkel verfärbten Venen, die man meist operativ und aufwendig entfernen muss. Doch offenbar gehts auch viel einfacher. Diesen Beitrag verdanken wir einer unserer Leserinnen – sie erzählte uns freudestrahlend, dass sie, ohne die lästigen Strümpfe zu tragen, ihre dunklen Venen losgeworden sei. Das wäre doch zu schön, um wahr zu sein, dachten wir uns dabei insgeheim. Auch jemand aus unserem Team hat seit Jahren in der Kniekehle eine dunkle, hässliche vene. „Ich verstecke sie immer“, so unsere Redakteurin schüchtern. Der Entscheid, dem Tipp unserer Leserin nachzugehen und das selbst auszuprobieren, lag nahe. also machten wir die Probe aufs Exempel, schickten unsere Ladies Driverin zum empfohlenen Dr. med. Nikolaus Linde, Venenspezialist mit Praxen in St. Gallen und Zürich – und staunten nicht schlecht. Nach circa drei Monaten war die Vene kaum mehr zu sehen. Nun wollten wir es genauer wissen und besuchten Doc Linde in seiner Praxis in St. Gallen.

Ladies Drive: Was spritzen Sie denn nun genau in die Venen?
Dr. med. Nikolaus Linde: Eigentlich ist es eine uralte Substanz. Polydocanol. Vor einiger Zeit kam man auf den Gedanken, das aufzuschäumen, und damit hat man bessere Ergebnisse.

Was bewirkt das?
Letztendlich erzeuge ich eine kleine künstliche Thrombose. Normalerweise sind Thrombosen gefährlich, weil das Blut gerinnt. Und dann ist das verklumpte Blut in einem Gefässsystem, von wo aus es weiterwandern kann. Mit diesem Schaum rauen sich die Venenwände auf. Wie die Lackschicht eines Autos, die man mit Schmirgelpapier bearbeitet. und dann merkt das Blut: „Hilfe, ich habe eine Verletzung an der Gefässwand.“ Entsprechend setzen sich da Blutplättchen fest. Und dann haben wir eine sogenannte Phlebo-Thrombose – die absolut harmlos ist. Und die führt dazu, dass der Körper diese dann durch Bindegewebe ersetzt, das Gefäss ist verschwunden – der Körper heilt sich quasi selbst.

Kann man damit nur die Besenreiser behandeln oder auch gröbere Geschichten?
Auch ganz grosse, eigentlich jede vene. Aber – bei der Abheilung gibt es längere Zeit braune Verfärbungen dort, wo die vene einst vorhanden war. Diese Verfärbungen verschwinden umso schneller, je kleiner das Gefäss ist. Bei ganz grossen Venen müsste man nach der Schaumverödung mit braunen Verfärbungen über Wochen rechnen, was viele Patienten nicht wünschen. Dann empfiehlt sich eher ein ambulantes operatives Laserverfahren.

Aber diese Methode ist definitiv angenehmer als ein Eingriff – tut nicht weh, es braucht keine Stützstrümpfe und man ist nach ein paar Minuten fertig…
Genau. Das begeistert die Patienten. Vor allem bei Besenreisern und den bläulich sichtbaren Venen wie in der Kniekehle ist die Schaumverödung eine tolle Methode. Grundsätzlich ist das mit den Venen aber eine chronische Krankheit. Man bekommt immer wieder neue Krampfadern. Das ist wie ein Garten, den man pflegt, und das Unkraut kommt trotzdem immer wieder neu. Deshalb rate ich den Patienten, bitte kommt in einem Jahr wieder zur Kontrolle. Wenn ich dann neue Krampfadern entstehen sehe, dann kann ich die mit diesem Schaum wegspritzen, dann braucht es keine Operation.

Und dieser Schaum ist night schädlich?
Nein. Nur innerhalb weniger Millimeter im Gefäss, wo er so konzentriert ist, genau dort geht die Venenwand kaputt. Da passiert nichts – auch Allergien sind unbekannt. Zudem geht die Behandlung super schnell – nach zehn Minuten kann man wieder zurück an seinen Arbeitsplatz gehen, ohne Verband, Strümpfe oder sonstwas beachten zu müssen.

Sie behandeln ja nicht nut Venen, sondern „verschönern“ uns Frauen auch ganz allgemein. Wie ich gelesen habe, sind Sie neben Venen auf die Behandlung von Gesichtern und auf das Fettabsaugen spezialisiert. Wer kommt zu Ihren?
Die 40+-Frauen sind schon eher die besser repräsentierte Frauengruppe. Unter den Patientinnen sind daneben auch eine Menge Businessfrauen, die wieder etwas frischer aussehen wollen.

Lesen Sie mehr über die neuesten Trends des Verschönerns in der Mittagspause, Eingriffe, für die man sich nicht mehr rechtfertigen muss, und die zunehmende Anzahl Intim-Schönheits-OPs bei Frauen in der nächsten Ausgabe von Ladies Drive. no. 24 erscheint am 03.12.2013.

Weiterführende informationen: www.drlinde.com

Text: Sandra-Stella Triebl, Fotos: Salvador Mendez

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