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WAS MAN VON SOMALISCHEN PIRATEN, GANGSTERBOSSEN UND KAMELHIRTEN LERNEN KANN

Alexa Clay_portraitAlexa Clay gehört gemeinsam mit Kyra Maya Philips grad zu den ganz grossen “rising stars” der Literaturszene. Mit ihrem Werk “The Misfit Economy” haben sie einen faszinierend querdenkenden (Wirtschafts)-Bestseller verfasst. “Wieso soll die freie Wirtschaft ein Monopol auf Innovation haben? Wieso sollen wir das Epizentrum von Change Management sein?”

Die US-Amerikanerin Alexa Clay ist als Blogger, Autorin, Beraterin zahlreicher namhafter und globaler Unternehmen und “cultural hacker” gewohnt provozierend wahre und bohrende Fragen zu stellen. So wagt sich sogar den Vergleich zwischen der Mafia und McDonalds. Wer derart “out of the box” denkt, schreibt und handelt, den wollten wir nicht nur als Keynote Speaker zu unserer “League of Leading Ladies Conference” einladen (31.3. &1.4.16 Victoria-Jungfrau Interlaken).

Wer ist diese Frau, die sich über drei Jahre lang zu Gangsterbossen ins Gefängnis setzt, zu somalischen Piraten wagt und bei Kamelhirten nach deren aussergewöhnlichen Businessideen fragt?

Ladies Drive: Wolltest du schon als Kind ein Querdenker sein?

Alexa Clay: Als ich noch ganz klein war wollte ich Schriftstellerin oder Regisseurin werden, aber ich hatte eigentlich keine Ahnung von beidem. Meine Eltern waren beide Anthropologen, dadurch reisten wir viel – und ich traf schon früh auf viele verschiedene Kulturen. Mein Vater arbeitete im Amazonas und hat Einheimische mit grossen Brands wie Body Shop oder Ben & Jerry’s zusammengebracht, um Fair Trade Abkommen zu schliessen. Ich war gewohnt von vielen exzentrischen Menschen umgeben zu sein.

Wie können wir uns deine Jugend vorstellen in dieser aussergewöhnlichen Konstellation?

Nun, als Kind weiss man nicht, dass man anders ist! Aber ich war fasziniert, ich erinnere mich, dass ich oft Gespräche belauscht habe. Ich war umgeben von verschiedenen Erwachsenen aus verschiedenen Herkünften mit verschiedenen Perspektiven. Ich wurde sehr tolerant und offen gegenüber verschiedenen Sichtweisen.

Gibt es eine Jugenderinnerung, die besonders stark ist für dich?

Meine Eltern waren zwar geschieden aber beide waren mit einem Indianer namens Sequioa befreundet. Er trug nie Schuhe und hat uns zu einer Tabakzeremonie eingeladen. Als Amerikanerin hatte ich eine prüde Haltung gegenüber rauchen und Tabak, deswegen wusste ich nicht wie ich mich verhalten sollte während der Zeremonie.

Ein ander mal bei meinem Vater zu Hause habe und habe ich Anita Roddick von Body Shop kennengelernt. Ich war so beeindruckt von ihrem Charakter, nicht nur von ihrem Arbeitswissen aber ihrem Lebenswissen, und auch dass sie so einige skandalöse Sachen am Abendtisch erzählt hat.

Ich war auch eine Weile an einer Quäker-Schule was auch einen grossen Eindruck auf mich hinterlassen hat. Sie haben dort eine ‘Talking Stick’ Kultur — man sitzt in einem Kreis und wartet etwas zu sagen bis man innerlich davon bewegt wird, das zu tun.

Manchmal ist der ganze Konferenz-Zirkus deswegen etwas schwierig für mich, denn ich halte Sprache und die Fähigkeit sich auszudrücken für extrem wichtig und finde man sollte sich achten in dem was man sagt. Wir sollten wirklich authentisch in unserer Kommunikation sein.

Wann hattest du das erste Mal das Gefühl, dass du weisst wo deine Reise beruflich hingeht?

Das hatte ich eigentlich nie und habe ich bis heute nicht. Ich bin mir immer noch nicht sicher, wer ich genau bin. Ich bin Teil der “Slash” Generation in der man die Idee hat dass man viele verschiedene Sachen gleichzeitig ist — ich bin Strategistin/Schriftstellerin/Beraterin/Geschäftsfrau. Wir leben in einer stets flexibler werdenden Wirtschaft mit stark differenzierten Rollen. Das einzige was ich als junge Person wusste ist, dass ich ein grosses Engagement für Selbstverwirklichung hatte. Im College habe ich mich dann sehr für die Verständigung zwischen verschiedenen Menschen eingesetzt, insbesondere Menschen die keine Stimme oder wenig Beachtung hatten. Ich habe mich für die Entwicklung eingesetzt, dann aber schnell gemerkt dass ich keine Hilfsarbeiterin sein wollte. Ich habe auch Poesie studiert. Ich erinnere mich, ich war in Mosambik als Hilfsarbeiterin in einem Projekt im Bereich Cashewnüssen und Mikrofinanz involviert – und habe mich in diesem Moment viel mehr der Poesie zugeneigt gefühlt. In diesem Moment wurde mir klar dass ich besser als Schriftstellerin unterwegs wäre.

Und wann hast du realisiert, dass du mehr sein willst als eine Wissenschaftlerin?

Bei mir spielten meine Vorbilder eine grosse Rolle. Als Kind habe ich zum Beispiel zu Jeanne d’Arc hochgeschaut. Mir gefielen grosse, verrückte Persönlichkeiten die oft auch “Mistfits” waren. Einer meiner ersten Jobs nach der Uni war bei John Elkington in London. Er war einer der ersten der über Triple Bottom Line und Sustainable Business geredet hat. Ich habe viel von ihm gelernt, auch welche Rolle Storytelling in Firmen spielt. Danach wollte ich Geschäftssysteme von einer anthropologischen Sicht aus beobachten. Man fragt sich: wie können wir heimische Konzepte als fremdländische anschauen? In der Praxis lebt man diese Herangehensweise wenn jemand beispielsweise Mikrofinanz bei einer riesigen Firma miteinbringen möchte, oder jemand, der bei einer Firma wie BP alternative Energie erforschen möchte, jemand der bei Ford Mobilität abseits von reiner Automechanik studieren will. Man denkt also durch diesen Ansatz “out of the box” und eröffnet sich wohlmöglich neue Geschäftsfelder damit – man schafft gleichzeitig auch eine diverse Unternehmenskultur und ebenso ein diverses Innovationsmanagement. Ab diesem Moment habe ich Firmen in einem neuen Licht gesehen — nicht nur als monolithische Bauten sondern lebende Strukturen mit verschiedenen Akteuren. Das war für mich ein grosses Aha-Erlebnis. Das ist übrigens auch eine Form von „cultural hacking“.

Wenn Sie eine Firma beraten, wie schwierig ist es, dass Sie die Unternehmen dazu bringen “out of the box” zu denken? Woran kann es scheitern?

Ja, in Firmen gibt es oft sogenannte “Gatekeeper” und dann die mittlere Führungsebene deren Rolle es ist, das alles beim alten bleibt. Sie sind sehr fokussiert auf die Geschichte einer Firma.

Man beruft sich auf seine Legacy?

Ja, absolut! Es ist das gleiche mit Menschen, man rekreiert ständig eine neue Version aus der alten Version von sich selber. Innerhalb einer Firma hat es diese Gatekeeper oder Pförtner, aber auch neue Mitarbeiter die Veränderung und Zukunftsdenken mit sich bringen. Wenn Sie mit neuen Ideen als neuer Mitarbeiter in eine Firma kommen, müssen Sie sehr diplomatisch und schlau sein wie sie sich genau in dieser Arbeitstruktur verhalten und Veränderung bewegen.

Warum wollen Menschen häufig keine Veränderung? Woran liegt das aus deiner Sicht?

Ich glaube es geht oft um Sicherheit, Stabilität und auch Angst. Innovatives Denken birgt oft Risiko und Unwissenheit, Gefühle die viele Menschen abweisen. Ich sehe zwei verschiedene Art Leute, solche die vor Veränderung eine fast lähmende Angst haben, dann wiederum gibt es Menschen die darin richtig gehend aufblühen. Ich glaube es hat da viel mit der eigenen Kindheit zu tun, womit man sich wohl fühlt. Ich denke es wäre ein Fehler die Leute die etwas risikogehemmter sind als Gegner zu sehen. Manchmal müssen die risikobereiten Leute ihre Ideen mit risikoaversen Menschen testen, denn wenn man das tut, kann man seine Ideen mit deren Hilfen absolut wachsen lassen. Ich denke, man sollte das als visionär denkender Mensch auf diese Weise sehen.

Können wir alle innovativ und “Out of the Box” denken?

Manchen Menschen liegt das Innovative besser. Es gibt viele Initiativen wie zum Beispiel Leaders’ Quest, in der Leute absolut “erwachen” können, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Ein Freund von mir der Berater ist hat eine solche Reise nach Indien gemacht — er kam als komplett anderer Mensch zurück. Viele Leute haben Wandlungspotenzial. Dann wiederum hat es Leute, die sich schon immer als Aussenseiter gefühlt haben – und dies verursacht oft ein ganz natürliches “Out of the Box” Denken.

Aber wie kann man dieses innovative Denken lernen. Hast du uns ein paar praktische Tipps?

Klar, man kann sich ein kreatives Umfeld aufbauen und Methoden benutzen um kreativer zu sein. Man muss einfach aus seinem Alltag raus. In einer Übung zum Beispiel gibt man sich als Betrüger und lernt wie man Lügen als wahr darstellt. Es gab einen schottischen Betrüger der im 19ten Jahrhundert eine fiktive Insel erfunden hat. Er hat Forscher und Wissenschaftler von der Insel überzeugt in dem er gefälschte Artefakte gemacht hat. Er war unglaublich kreativ. Klar sind Betrüger schlechte Menschen aber sie sind sehr gute Verkäufer, in dem sie eine neue Realität verkaufen. Viele Leute denken sie sind nicht kreativ, sind des aber durchaus zum Beispiel wenn sie kreativ ein Problem lösen müssen.

Eine andere Übung, die wir machen ist, dass Teilnehmer an unseren Seminaren eine Sekte erfinden müssen, und zwar komplett von A-Z, also mit Hintergrundgeschichte, Geboten und Ritualen. Man sieht die traditionell etwas gehemmteren Mitarbeiter von beispielsweise McKinsey, die sich in dieser Aufgabe verwirklichen und plötzlich aufblühen.

Im Geschäftsleben fragen sich Leute immer mehr wie kreiert man Platz für “Out of the Box” Denken für Unternehmer, für Startups, für Misfits. Worauf es ankommt ist das man Situationen kreiert, in denen diese Menschen sich verwirklichen können ohne von Bürokratie zurück gehalten werden. Ich denke es geht weniger um die Leute und mehr um den Kontext in denen sie sich selbst sein können.

Reden wir über das Misfit Economy Buch. Du hast es zusammen mit Kyra Maya Philips geschrieben. Wie habt ihr euch kennengelernt?

Sie hat früher bei Sustainability gearbeitet, das war die gleiche Firma mit der ich mit John Elkington war. Sie hat auch für The Guardian geschrieben. Wir haben uns zum Mittagsessen in Bloomsbury in London getroffen. Ich war im begriff bei SXSW einen Talk zu machen zum Thema Mistfits, und dann haben wir uns entschieden dieses Thema in ein Buch zu entwickeln.

Wie seid ihr an die Umsetzung dieser Buchidee rangegangen?

Wir haben uns gedacht: schauen wir doch normwidrige Unternehmer an. So oft liest man im Harvard Business Review oder hört in Silicon Valley nicht von ihnen weil sie nicht das klassisische Bild des Unternehmers haben, aber trotzdem sehr innovative Ideen haben. Mein erstes Beipiel sind Ex-Häftlinge. Ich war so erstaunt von ihrem unternehmerischen Know-How! Einer von ihnen unterhielt früher ein Heroin-Drogenring und war zum Zeitpunkt unseres Treffens im Begriff ein legales Unternehmen aufzuziehen. Für uns war es offensichtlich, dass auch diese Leute eine unternehmerische Gabe hatten, und es war spannend zu überlegen, wie man dieses Wissen in der “normalen” Wirtschaft umsetzen könnte.

Ein anderes Gespräch dass wir früh geführt haben war mit King Tone, der ehemalige Führer der Latin Kings. Er war sehr interessant weil er sehr gegen das Wort “Gang” war. Er wollte, dass wir über die Latin Kings als Organisation reden — sie hatten einen Brand, eine Kultur, Mitglieder wie jede andere Organisation auch. Das hat meine Augen geöffnet und meine Vorurteile gegenüber Kriminellen so ziemlich durcheinandergewirbelt.

Danach haben wir mit Leuten gesprochen die Misfits, also Aussenseiter waren aber nicht im illegalen Bereich wie zum Beispiel die Amish Menschen oder Kamel Milch Farmer. Oder Einsiedler.

Wir waren überall in Kenya, Brasilien, China und Indien. Wir haben auch in Grossstädten in den USA und Europa gearbeitet. Ich habe drei Jahre damit verbracht und es hat mein Leben verändert.

Wie genau?

Als erstes mit dem nomadischen Lebensstil. Als zweites hatte ich die Chance mich von traditionellen Organisationen zu entfernen. Ich war plötzlich nicht mehr Teil des Mainstreams. Ich verbrachte viel Zeit in Slums oder mit Kriminellen. Rick Ross war an unserem Book Launch und ich habe eben eine SMS bekommen dass er verhaftet wurde [lacht]. Es ist ein sehr interesssantes Sozialnetzwerk. Ich hatte Kontakt zu einer komplett anderen Welt.

War diese Welt beängstigend oder eher faszinierend?

Eher faszinierend. Ich war überrascht wie sehr ich mit diesen Leuten auf der philosophischen Ebene unterhalten konnte. Ich wurde weniger wertend. Es gibt viele Gründe warum Leute Sachen machen, Geld ist einer, aber Zugehörigkeit ist ein grosser Grund. In Bombay haben wir mit einem Mafia Typen geredet, der in einem Call Center arbeiten wollte, obwohl im ein hochrangiger Mafia-Platz zustand. Er hat es probiert dann aber gemerkt dass er diese Arbeit einfach nicht befriedigend fand.

Emotional war es manchmal hart, denn ihre Stories waren zum Teil doch sehr intensiv. King Tones Einzelhaft — dass würde ich niemandem wünschen. Er hat uns erzählt dass er im Gefängnis jeden Morgen aufgewacht ist und sich selbst seine Lebensgeschichte erzählen musste, um sich geistig gesund zu halten. Ich habe mich nach diesem Gespräch gefühlt, als ob er mir ein kleines bisschen von seinem Trauma weitergegeben hat.

Was war das einprägendste Moment, den du bisher hattest?

Es gibt viele Momente. Ich war bei einer Amish Familie zu Hause und die Frau hat uns Abendessen serviert. Danach haben wir Ping Pong gespielt und der Kontrast zwischen der bemuttertenden Person vom Essen und der aktiven Person vom Spiel war riesig. Ich hatte das Gefühl dass sie so viel mehr aus sich machen könnte ausserhalb der Amish Community.

Ein anderes Gespräch dass mich sehr geprägt hat war mit einem IP Pirat der fand das Intellectual Property gratis sein sollte, und dass man Pharmazeutika so herstellen sollte dass sie erschwinglich sind für Arme. Er war wie ein Robin Hood – und ich habe viele solche Robin Hoods kennengelernt, Leute mit einem guten Herz die aber gemäss unseren Gesetzen kriminell waren.

Eine andere Person, mit der ich sehr gerne gesprochen habe war der Künstler Angelo Vermillen. Er hat vier Monate auf einem Vulkan in einer Marssimulation verbracht. Das war sehr interessant dass er sich vorgestellt hat wie eine zukünftige Marskolonie leben würde.

Ich habe gelesen dass du Parallelen zwischen der Mafia und McDonalds ziehst und zwar im Hinblick auf das Franchise-System, stimmt das?

Ich habe die Geschichte krimineller Aktivität studiert – und Gruppen wie die Hells Angels oder die Mafia hatten Filialen, um ihre Organisationen wachsen zu lassen, pflegten also ein Franchise-System, bevor es beispielsweise McDonalds gemacht hat. Ein anderes Beispiel: Video Streaming wurde ursprünglich von der Porno-Industrie erfunden. Oder: Piraten haben Konstitutionen kreiert, bevor Länder das gemacht haben.

Wo denkst du, bewegt sich unsere Wirtschaft und Gesellschaft in den hoch entwickelten Ländern hin? Ich denke wir sind an einem Schneidepunkt.

Ja das stimmt, wir sind in einer komplett anderen Wirtschaft heute als die wir von früher kennen, ausserhalb der Befehls- und Kontroll-Rolle die wir die letzten 500 Jahren hatten. Die Frage ist, was gibt es als nächstes und die Misfit-Wirtschaft hilft in Zeiten der Veränderung weil sie innovatives Denken verlangt. Es bleibt spannend…aber ich bin ebenfalls überzeugt: wir stehen am Scheideweg in eine neuartige Zukunft.

 

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Alexa Clay ist Keynote Speaker an der League of Leading Ladies-Conference und steht für weitere Vorträge zur Verfügung. Lernen Sie mehr über die “Misfits” und wie wir uns ein Umfeld schaffen können, um “out of the box” denken zu können – und zu handeln. Infos zur League of Leading Ladies-Conference finden Sie online unter: 2016.leagueofleadingladies.com (31.3. & 1.4.2016).

Kontakt für Vorträge von Alexa Clay während ihres Aufenthalts in der Schweiz: sst@leagueofleadingladies.com.

Weiterführende Informationen: www.misfiteconomy.com

 

Text: Sandra-Stella Triebl, Übersetzung Rana Good

Foto: Nathalie Théry

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