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THE FEMALE FACTOR

HEADHUNTER HEINER THORBORG WILL HIGH-POTENTIAL-FRAUEN ZUM KARRIERESCHUB VERHELFEN

Seit Jahren gilt er als grosser Frauenförderer unter den Top Shots der Headhunter. Die Rede ist von Heiner Thorborg, der schon den einen oder anderen CEO-Posten von DAX-Konzernen sowie etliche Vorstände besetzt hat. Nebst seiner Initiative „Generation CEO“, wo jedes Jahr in Österreich, Deutschland und der Schweiz 20 Frauen auf dem Weg an die Spitze ausgezeichnet werden, lanciert der bekannte Headhunter nun per September den „Female Factor“. Wir trafen den umtriebigen Unternehmer und seine Kollegin Christina Virzí, welche „The Female Factor“ als Managing Partner betreuen wird, im Office am Zürichsee.

Ladies Drive: Weshalb „The Female Factor“? Wie kamen Sie auf den Namen für Ihr neues Projekt?

Heiner Thorborg: Seit Jahren setze ich mich für das Thema „Frauen in Führungspositionen“ ein. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Unternehmen mit einer diversifizierten Führungsmannschaft wesentlich erfolgreicher sind. Das bestätigen mittlerweile übrigens zahlreiche Studien. Der Female Factor ist also extrem erfolgsrelevant. So ergab sich für Christina Virzí und mich der Name ganz natürlich.

 

Was ist die Mission hinter The Female Factor?

Heiner Thorborg: Politik, Gesellschaft und Unternehmen haben erkannt, dass es beim Thema Frauen in Führungspositionen in den vergangenen Jahren massive Fehlentwicklungen gegeben hat. Insbesondere die Politik erhöht nun den Druck, diese Entwicklung zu korrigieren. In Deutschland haben sich viele DAX-Konzerne bereits freiwillig interne Ziele gesetzt.

Christina Virzí: Es reicht jedoch nicht, eine Frau von aussen in den orstand zu holen und dann zu glauben, man hätte sein Soll erfüllt. Das geht leider oft daneben, vor allem, wenn entsprechende Konzernerfahrung fehlt. Unternehmen müssen Frauen vielmehr systematisch an Vorstandspositionen heranführen, sie früh fördern und ihnen Zeit geben, sich in die Unternehmenskultur einzufinden, interne Netzwerke aufzubauen, Fallstricke zu identifizieren und sich breite Akzeptanz in der Belegschaft zu erarbeiten. Dazu braucht man qualifizierte Frauen auf der zweiten, dritten und vierten Führungsebene. Unternehmen, die hier ihr Potenzial ausbauen wollen, bieten wir jetzt mit der ersten Personalvermittlung ausschliesslich für Frauen eine überzeugende Antwort.

Wie darf man sich The Female Factor im Unterschied zum Kerngeschäft von Heiner Thorborg vorstellen?

Christina Virzí: Mit Female Factor gehen wir für die Branche einen ganz neuen Weg. Wir nehmen keine Suchaufträge an und erhalten erst im Erfolgsfall unser Honorar. Dabei geht es ausschliesslich um Positionen unterhalb der Vorstands- bzw. Geschäftsführungsebene. Wir suchen nicht nach Kandidatinnen für ausgeschriebene Positionen, sondern bieten vielmehr eine qualifizierte Auswahl weiblicher Managementtalente, die wir persönlich kennen, proaktiv an. Den Unternehmen entstehen zunächst keine Kosten, sie können Kandidatinnen ohne Risiko treffen und bezahlen nur im Falle der Verpflichtung. Ein solches Geschäftsmodell auf reiner Erfolgsbasis ist im Markt der professionellen Personalberatung neu.
Heiner Thorborg: Mein Kerngeschäft ist und bleibt die Besetzung anspruchsvoller Vorstands- und Geschichtsführungspositionen auf der Basis exklusiver Suchaufträge, die im Rahmen von Festhonoraren abgewickelt werden.

Welche harten Kriterien wenden Sie an für potenzielle Frauen in eurem Circle?

Christina Virzí: Jede Frau, die wir in unseren Circle aufnehmen, durchläuft zunächst ein persönliches Auswahlgespräch. Kriterien sind neben einer besonders guten Ausbildung, exzellenten Sprachkenntnissen und nachweisbaren Managementerfolgen der unbedingte Wille, Karriere zu machen. Das wiederum setzt die Bereitschaft zu Mobilität voraus. Und last but not least müssen die Frauen hohe soziale Kompetenz mitbringen.

Wo liegt der Unterschied zur Generation CEO?

Heiner Thorborg: Generation CEO habe ich 2007 mit dem Ziel gegründet, ein Netzwerk von weiblichen Führungskr.ften zu schaffen, die für andere ambitionierte Frauen als Vorbild dienen können und wollen. Wir wollen mit diesem einmaligen Netzwerk der interessierten Öffentlichkeit zeigen, dass auch für Frauen Karrieremachen ein erstrebenswertes Ziel sein kann.

Was ist euer Ziel – was möchtet ihr mit The Female Factor beispielsweise innerhalb der kommenden drei Jahre erreichen?

Christina Virzí: Wir wollen die Unternehmen in die Lage versetzen, künftig überwiegend selbst für ihre weiblichen Vorstandsmitglieder zu sorgen – so wie es bei Männern seit jeher gelebt wird. In drei Jahren werden wir sicher die ersten Frauen aus unserem Female-Factor-Circle in Vorstandsetagen sehen.

 

Herr Thorborg, Sie werden mit dieser Initiative Ihrem Image als „Frauenförderer“ gerecht. Ist Ihnen dieser inoffizielle Titel eigentlich recht so?

Heiner Thorborg: Frauen fördere ich seit jeher aus tiefster Überzeugung. Dass Politik, Gesellschaft

und Wirtschaft jetzt gleichermassen erkennen, wie wichtig es ist, dass Frauen Führungspositionen bekleiden, freut mich über alle Massen. Das ist für mich die schönste Bestätigung. In diesem Sinne bin ich gerne „Frauenförderer“.

Weiterführende Informationen: www.female-factor.com

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