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SWISSNESS: ENTITÄT ODER IDENTITÄT

KMU SWISS ForumDas KMU SWISS Forum ist ein fester Bestandteil in der Agenda von vielen Schweizer KMUs geworden. Man(n) und vermehrt auch Frau trifft sich hier, tauscht sich aus und kann aus den unterschiedlichen Referaten Inputs und Ideen in das eigene Unternehmen mitnehmen. Wie viel Swissness erträgt der Markt, wann ist sie unterstützend und wann kontraproduktiv? Diese und andere Fragen wurden am 12. Forum behandelt – hier der Rückblick.

Der Initiant von KMU SWISS, Armin Baumann, präsentiert in seiner Begrüssung Resultate einer mit DemoSCOPE für das Forum zum Thema Swissness durchgeführten Studie. Rund 60% der antwortenden Firmen arbeiten mit dem Label „Schweiz“ und dies vor allem im Markt Schweiz. Widersprüche beim Einsatz von Swissness zeigen sich bezüglich Wahrnehmung und Umsetzung. Die Teilnehmer der Studie bemängelten, dass die Definition von klaren Attributen für Swissness fehlt. Auch werde das Label zum Teil missbraucht. Barbara Messmer, Mitglied VR wohnbedarf / VR-Präsidium wb form ag, betont im Einstiegsreferat, dass neben der Qualität das Design zentral ist. Schweizer Design hat die Assoziation von Swissness. Produkte werden teilweise aber auch als aus der Schweiz bezeichnet, die schon lange in ausländischen Händen sind und/oder in Produktionsbetrieben im Ausland gefertigt werden. Für sie ist Design kein Beruf, Design ist Leidenschaft. Swissness ist im B2B Bereich nicht mehr so hoch im Kurs, meint Franziska Tschudi Sauber, Delegierte des VR und CEO WICOR Gruppe, in ihrem Referat. Mitbewerber sind ernst zu nehmen, da sie oft viel günstiger sind, und die europäische Konkurrenz ist stark. Wenn man gut ‚spielt‘, kann man etwas mehr bekommen für Swissness, aber nicht viel. Bruno Hartmann ist Weinbauer aus Leidenschaft, gelebte Swissness im Weinbau. Weinbau ist jeden Tag Herausforderung und Leidenschaft, ein Gesamtkunstwerk, betont er. „In vino veritas – Im Wein liegt die Wahrheit“. Swissness kann etwas zum Geschäftserfolg beitragen, teilt der Inhaber der Rivella-Gruppe, Alexander Barth, den Zuhörern mit. In der Schweiz ist Swissness ein sehr wichtiges Element für Markt und Produkt. Er betont aber auch, dass dies von Produkt, Land und Branche stark abhängig ist und dass andere Länder stark am Aufholen sind.

Den Nachmittag eröffnet Katja Porsch, Verkaufs- Erfolgsexpertin. Sie zeigt auf, warum Werte den Verkaufserfolg steuern und Preisfallen. Sind wir nicht alle Verkäufer? Verkaufen ist eigentlich total einfach. Es gilt das Resonanzprinzip: Gedanken -> Wahrnehmung; Wahrnehmung -> Verhalten; Verhalten -> Ergebnis. Arosa hat mit Mut und Veränderungen den in der Schweiz rückläufigen Tourismuszahlen entgegenhalten, der Ort hat sich neu definiert, erzählt der Tourismusdirektor von Arosa, Pascal Jenny. Im Tourismus ist Swissness der entscheidende Faktor. Swissness allein reicht auch im Tourismus aber längst nicht mehr. All-inklusive ist das Schlagwort anstatt Hochpreis-Land Schweiz. Für ihn heisst www: Wetter, Währung, Wirtschaft. Peter Maritz, Group Vice President ABB Schweiz, erläutert wie die ABB Produktionsstätten mit Schweizer Werten auf den internationalen Erfolg innert kürzester Zeit getrimmt wurden. Swissness ja, im Sinne von Differenzierung durch Topleistung, aber besser nicht im Sinne Schutz vor Konkurrenz.

Im Anschluss an das Forum fand in Zusammenarbeit mit der Stadt Baden und dem Trafo auch dieses Jahr der „Marktplatz Baden“ statt. Der gesamte Stadtrat, die Teilnehmer des KMU SWISS Forums und viele weitere, zusätzliche Gäste trafen sich zum regen Austausch, nachdem sie den humorvollen Ausführungen des Satirikers und Kolumnist, Peter Schneider, folgen konnten.

Das nächste KMU SWISS Forum mit dem Thema „Nischen – Perlen der Wirtschaft“ findet am 07.05.15 in Baden statt. Anmeldung und weitere Informationen unter www.kmuswiss.ch

Text: Bettina Fritschi
Foto: KMU SWISS AG

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