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SWISS LEADERSHIP FORUM

Erfolgsfaktor Business Modell

8. November 2012, Kongresshaus Zürich

 

Das Swiss Leadership Forum ist das grösste Wirtschaftsforum in Zürich und gehört mit jährlich bis zu 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu den grossen Networking-Plattformen für Führungskräfte in der Schweiz.

Noch nie waren die Märkte dynamischer, komplexer und härter als heute. Regeln, die über Jahre ihre Richtigkeit hatten, werden über Nacht ausser Kraft gesetzt – ebenso die darauf basierenden Strategien. Business Modelle, die sofort und adäquat auf neue Situationen angepasst werden können, sind ein entscheidender Erfolgsfaktor. Doch: Welche Einflüsse wirken auf unser Business Modell? Am Swiss Leadership Forum 2012 beleuchteten hochkarätige Referentinnen und Referenten genau dieses Thema.

Vor dem Eingang und im Vorraum des Kongresshauses empfängt die Teilnehmer der Fisker Karma, das elektrische Luxusautomobil der Fisker Automobile AG, einem der Platinpartner des Swiss Leadership Forum. Ohne ein „Wow“ kam niemand an den eleganten Linien und an dem von der muskulösen Anmut eines Tigers inspirierten Design des Fisker Karma vorbei.

Nach dem Eröffnungs-Interview von Moderator Markus Gilli, Chefredaktor Tele Züri, mit Martin Vollenwyder, Stadtrat und Finanzdirektor der Stadt Zürich, der nach seinem Rücktritt Mitte Mai 2013 seine Work-Life-Balance von nur „Work“ auf mehr „Life“ verändern will, folgt das Referat „Standort Zürich: Vorwärts mit Clustern“ von Markus Assfalg, Leiter Standortmanagement Kanton Zürich. Er spricht über den Cluster Dialog als Umweg zur Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Manchmal führt ein Umweg zu kreativen Lösungen. Die Zukunft wird von uns allen gemacht.

“Simplify Your Time: Einfach mehr Zeit haben” – Prof. Dr. Lothar Seiwert, Europas führender Spezialist zum Thema Zeitautonomie, ist einer der bekanntesten Experten für das neue Zeit- und Lebensmanagement. In seinem spannenden Impulsreferat sensibilisiert er die Zuhörer auch mit Kurzfilmen und Zauberkunst u.a. auf „Slow Down to Speed Up“ und das Work-Life-Management mit den vier Bereichen Gesundheit, Beruf, Familie/Soziales und Sinn/Werte. Zeit ist das Kostbarste, was wir in unserem Leben haben. „Ich habe keine Zeit ist eine Lüge“, es heisst, „ ich habe dafür keine Zeit“. Es gibt kein Zeitproblem, nur ein Prioritätenproblem. Wir sollen nachdenken über die berufliche und persönliche Time Line, die eigene Grabrede schreiben. Es gibt ein Leben vor dem Tod. Die Alternative: LLLL, live, love, learn, leave a legacy. Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens. Er plädiert für das IKF, das innere, kleine Faultier, das man immer bei sich haben sollte.
Isabelle Welton leitete von 2010 bis 2012 die IBM Schweiz. Ihr Referat “Technologie im Wandel – Fluch oder Segen für unsere Kunden?” Sie spricht von der Datenmenge, die exponentiell zunimmt. Aus ihrer Erfahrung: Den Kunden als Mensch, als Individuum, nicht als „Segment“ ansehen. Unternehmenskultur und Marke sind dieselbe Medaille. Markus Gilli informiert das Publikum, dass die Zurich Insurance Group (Zurich) heute bekannt gegeben hat, dass Isabelle Welton per 7. Januar 2013 zur Group Chief Marketing Officer ernannt wird.
Vor der Pause unterhält die Komödiantin Anet Corti mit “win-win – die perfekte Fehlbesetzung in der Chefetage”.

Das Nachmittagsprogramm startet mit einem Interview mit Oswald Grübel, ehemaliger Group CEO UBS AG. Die Banken hätten Fehler gemacht. Grosse Banken grosse Fehler, weil sie gross seien. Markus Gilli spricht ihn darauf an, wie locker und gelöst er heute wirkt. Warum hat er damals das Amt bei UBS übernommen. Er habe zugesagt, nachdem man ihn x-mal angefragt habe. Wer will noch CEO einer grossen Bank sein. 24 Stunden, 7 Tage pro Woche, jeden Tag Probleme auf dem Tisch. Das Publikum verabschiedet ihn mit grossem Applaus.

Prof. Dr. Torsten Tomczak, Direktor des Center for Customer Insight Universität St. Gallen, referiert zum Thema “Erfolgreich bleiben, wenn die Spielregeln des Marktes ändern!” Technologie ist das eine, das andere ist das Vertrauen. Die Rollen sind nicht mehr da. Wer ist Hersteller, wer Händler, wer Kunde, wer Lieferant. Er erklärt das Problem anhand des Beispiels „Kaffee“. Es ist die Zeit der Plattformmarken. Wir leben in einer Welt, die weniger kontrollierbar ist als früher.
“Präsidentschaftswahlen in stürmischen Zeiten: Wohin steuert die USA und was heisst das für die Schweiz?” Dr. Thomas Borer, Unternehmer und Business Consultant, ehemaliger Diplomat, fügt an, dass er seinen Referatstitel vor Monaten festgelegt und habe nichts mit dem Sturm Sandy zu tun habe. Eine seiner Thesen: Die Schweiz ist kein Kleinstatt, sondern ein mittel-grosser Wirtschaftsstaat.
Als Abschluss der Veranstaltung verleiht das Swiss Leadership Forum je einen Award in zwei Kategorien:

Der Swiss Leader Award geht jeweils an ein Unternehmen, welches mit herausragenden Leistungen besticht und so wesentlich dazu beiträgt, die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft zu stärken. Der Gewinner 2012: die Schweizerische Rettungsflugwacht REGA

Ausserdem werden jährlich mit dem Swiss Leader Lifetime Award herausragende Persönlichkeiten, die durch besondere Leistungen einen nachhaltigen Beitrag für die Schweiz geleistet haben, prämiert. Die Gewinnerin 2012: Lotti Latruce, die sich jahrelang in Afrika um die Schwächsten der Gesellschaft kümmerte, nun aber wegen Gesundheitsproblemen per Anfang 2013 aus Afrika in die Schweiz zurückkehrt. Sie erhält Standing Ovations.

Dr. James Pflüger, einer der Initianten des Swiss Leadership Forum und Mitinhaber der Level Consulting AG, die ebenfalls einer der Platinpartner des Forums ist, sowie Stephan Isenschmid, Event Director des Swiss Leadership Forums, verabschieden die Gäste.

Der anschliessende Apéro ist eine hervorragende Netzwerk-Plattform, an der auch die Physiognomik-Expertin Tatjana Strobel für ein Gespräch zur Verfügung steht. So mancher war erstaunt, was Sie alles aus dem Gesicht lesen konnte.

www.swissleader.ch

Text: Bettina Fritschi
Fotos: Swiss Leadership Forum

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