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NAB FRAUENFORUM 2013

„Entscheide lieber ungefähr richtig, als genau falsch.“

Johann Wolfgang von Goethe

„Entscheidungen“ am NAB Frauenforum 2013 – bereits zum sechsten Mal fand am 28. Mai das Frauenforum der NEUEN AARGAUER BANK statt. Rund 450 Frauen erfuhren im Kultur- und Kongresshaus in Aarau wie unterschiedliche Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Showbusiness Entscheidungen treffen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben.
Bio oder Budget? Kind oder Karriere? Oder am liebsten beides? Wir treffen tagtäglich unzählige Entscheidungen. Wir entscheiden spontan, emotional, rein zufällig oder rational. Am NAB Frauenforum stellte Tanja Gutmann als Moderatorin des Anlasses sympathisch und kompetent den Podiumsteilnehmerinnen die „entscheidenden“ Fragen.

„Wenn es ameiselet im Büchi.“ Sina, Schweizer Mundart- und Popsängerin, gefällt der Begriff Bauchentscheid. Und sonst? „Einfach mal darüber schlafen – der Rest kommt dann fast von alleine.“ Ihr Entscheid, sich auf die auf Musik zu konzentrieren, war von Anfang an klar. Das Einzige, das sie immer genau gespürt habe, etwas für sich kreieren zu wollen. Daran hat sie festgehalten. Das Schönste sei, am Morgen aufzustehen und einen Song im Kopf zu haben. Das sei ihr aber noch nie passiert, sagt sie lachend. Der grösste Teil sei Transpiration. Fehlentscheidungen würden meistens gemacht, wenn Entscheide im Stress geschehen. Wie ihr Erfolg zeigt, hat Sina meist richtig entschieden, sie feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum. 

“Im Zweifelsfall für den Bauch.“ Die Ökonomin und Unternehmerin Prof. Dr. Sita Mazumder hat eine 
Turbo-Karriere gemacht. Auch Entscheide mache sie sehr schnell, und Misserfolge gehören dazu, wie sie sagt. Sie treffe Entscheide sowohl privat als auch beruflich meist aus dem Bauchgefühl, überlege sich aber schon die Vor- und Nachteile. Meistens sei das erste Bauchgefühl das Beste, darüber schlafen, bringe nichts. Tanja Gutmann fragt nach, ob sie sich in ihrem Männer-dominierten Arbeitsumfeld anpassen muss. Man sollte die Konstellation verstehen und entscheiden, wie bewege ich mich darin. „Wenn ich wahrgenommen werden will, sollte ich nicht leise sein“. Wichtig: Authentisch bleiben. Der Vorteil der Frauen sei, dass sie auch mit Charme reagieren und etwas mit Charme einpacken können.

„Frauen entscheiden viel mehr mit dem Bauch.“ Sandra Bank, Kundenberaterin bei der NAB, ist seit 20 Jahren in diesem Beruf tätig. Früher seien die Männer alleine gekommen, dann kamen Mann und Frau zusammen. Die Frage, ob sich eher Frauen um die Finanzen kümmern, verneint sie. Vordergründig sei es der Mann, aber im Hintergrund ziehe eher die Frau die Fäden. Der Mann entscheide eher mit dem Kopf, die Frau mit dem Bauch. Frau und Anlage – passt das? Frauen hätten weniger Risiko-Appetit, wie beim Autofahren, ein grösseres Sicherheitsbedürfnis. Die Prioritäten lägen häufig im ökologischen Bereich mit nachhaltigen Interessen. 

Entscheide in Sachen Mode: Was ist Knigge-konform? Corinne Staub, Fachfrau für Auftrittskompetenz, gibt Tipps im Bezug auf die richtige Wahl des Outfits, den persönlichen Auftritt und dessen Wirkung. Nach wie vor sollte das kleine Schwarze in der Garderobe nicht fehlen. Business Knigge? Der Situation angepasst, was dem Typ entspricht, worin „frau“ sich wohlfühle. Das wichtigste sei authentisch zu bleiben. Das Outfit könne Energie geben, eine andere Körpersprache. Farbenfroh sei angesagt, aber entscheidend sei, ob es passt, wo man arbeitet. Übrigens: Corinne Staub ist heute ganz in Pink. Apropos Wirkung: Man solle bei der Business Kleiderwahl das „Kopfkino“ der Männer beachten. Vermeiden: zu kurz, zu eng oder zu tiefer Ausschnitt. Gefolgt vom Lachen der 450 Frauen ergänzt sie: sonst könne man(n) sich nicht mehr konzentrieren.

Als Abschluss folgte eine Modeschau des Fashion Corner. Outfits: Kurz, eng und (sehr) hohe Schuhe. Wie wir gelernt haben, oder schon wussten, nicht Business-konform aber eben…einfach schön.

Fazit: 
Ein unterhaltsamer Abend mit ehrlichen Inputs von Frau zu Frau. Die Männer sind zwar nur zur musikalischen Unterhaltung und teilweise zum Servieren der Getränke anwesend, aber in den Gesprächen immer präsent. „Alles wird güet, und wenns noch nicht güet isch, isch es noch nicht fertig“, zitiert Sina ein Sprichwort am Ende der Veranstaltung.
www.nab.ch

Text: Bettina Fritschi

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