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MAURITIUS: LIFE IS A BEACH

GENIESSEN SIE IHREN PALMHERZENSALAT MIT DEM NÖTIGEN RESPEKT – UND MUSSE, WIE ES SICH HIER AUF MAURITIUS GEHÖRT.

Der Inselstaat im Südwesten des Indischen Ozeans war auf den alten Schiffshandelsrouten der wichtigste Stopp auf dem Weg nach Indien oder Südafrika. Und genau hierhin nehmen wir Sie heute mit und zeigen Ihnen, was Sie auf einem der wohlverdienten Urlaube vom Businessalltag zu erwarten und zu erhoffen haben. Wir sagen nur: Life is a Beach!

„Life is a Beach“ – mit diesem Motto empfängt einen der Flughafen in Port Louis auf einer der schönsten Inseln im Indischen Ozean.
Mauritius ist ein gebirgiges Eiland inmitten von sandgelben Stränden, gesäumt von Tamarinden-, Litschi-, Guaven- und Ebenholzbäumen sowie zahlreichen Palmenarten, die einem Schatten vor der Äquatorsonne bieten. Dazwischen eröffnet sich dem kontemplativ geneigten Betrachter ein zauberhafter Blick auf das unendlich scheinende Blau des Meeres. Und im Hinterland wiegen sich die Zuckerrohrfelder, die erst am Horizont zu verschwinden scheinen.

Nehmen Sie mal einen tiefen Atemzug. Denken Sie sich die Frische von Gras, ein wenig Frangipani-Blütenessenz dazu, dann der warme Wind, der sanft Ihren Nacken und Wangen liebkost, angereichert mit dem Salz des Meeres, und Sie haben das Gefühl, Ihre Lungen haben noch nie eine so gute, reine Luft geatmet. Sie sind da. In Mauritius, einem wahrlich kleinen Paradies, von welchem wir Ihnen diesmal berichten dürfen.

Der erste Halt führt uns ins Hotel Maradiva – acht Jahre lang durch die indische Taj-Gruppe gemanagt, führten die Inhaber, eine mauritianische Familie, ein Rebranding durch – tauften das Haus in Maradiva um und kreierten somit das kleinste Luxusresort der Insel. 65 private Villas verteilen sich über 27 Morgen Land, dazwischen ein Spa, einige kleine Restaurants und eine ganze Menge Palmen und Strand.

Jeder Gast hat hier tagsüber die Privatsphäre, die er sich wünscht – um an seinem privaten Pool zu fläzen, auf seiner Holzveranda die Zeit einzuatmen. Und so zeigt man sich abends gerne gemeinsam am Teppanyaki-Grill, wo eine Japanerin gekonnt, tanzend, fliessend die tollsten Leckereien zubereitet oder, wie es unsere Schweizer Tischnachbarn so treffsicher beschrieben: Wir sind im Fresshimmel! Wohl wahr! Das Maradiva ist zwar eine Fünf-Stern-Anlage, aber weit davon entfernt, so etwas wie „poshy“ oder überkandidelt zu sein. Man ist der Natur hier ganz nah, egal ob in einer der Villen oder auf den vereinzelt platzierten Strandliegen direkt am Meer. Zwischen wilden, knorzigen Bäumen und dichtem Blätterwerk lässt man es sich gut gehen, geniesst den Blick in die weite Tamarin Bay und auf den Hausberg, der aussieht wie eine Minivariante des Corcovado in Rio. Eine milde Brise weht einem die Schweisstropfen von der Stirn und man mag die Augen nicht von der schönen See lassen, so beruhigend rauscht der Indische Ozean im Maradiva an den Sandstrand. So tummeln sich in den Abendstunden die Hotelgäste auf einem privaten Bootssteg, um auf einem der Holzbänkchen den Sonnenuntergang zu bestaunen. Ja, in der Tat: Life is a Beach.
Möchte man sich dann zurückziehen in seine private Villa, sorgt der Butler dafür, dass man auch „inhouse“ exquisit speisen kann. Oder man begibt sich in eines der Restaurants, den bereits angesprochenen Teppanyaki Grill, oder man verlustiert sich an den indischen Köstlichkeiten, die gleich nebenan gereicht werden, während ein sitar- und ein Tabla-Spieler einen mit ihren Klängen einlullen, als sässe man direkt am Ganges. Und den Gutenacht-Drink geniesst man dann am besten in der hauseigenen Bar „Coast2Coast“.

Was man im Maradiva deutlich spürt: Hier führt keine internationale Hotelgruppe das Haus, sondern eine einheimische Familie, die ihr Land, ihr Leben, ihre Küche und ihre Bräuche liebt und versucht, dies an ihre Gäste weiterzugeben. Wie beispielsweise den Palmherzen-Salat – den besten, den wir auf unserer Reise gekostet haben und etwas, das Sie definitiv nicht auslassen dürfen. Das kostbare Ess-Juwel stammt von einer Palme, die ganze sieben Jahre Wachstum hinter sich hat, ehe man sie zu dieser lukullischen Delikatesse verarbeiten kann. Also geniessen Sie ihren Palmherzen-Salat mit dem nötigen Respekt – und Musse, wie es sich hier auf Mauritius gehört.

Gut eine Stunde dauert die Fahrt von der nordöstlichen Küste, wo das Maradiva liegt, entlang der Meeresstrasse Richtung Süden, wo uns die Domaine Bel Ombre erwartet, genauer gesagt das Heritage LeTelfair Golf & Spa. Ein Hotelkomplex mit 200 Zimmern, welcher Teil einer Kleinstadt ist, mit 18-Loch-Golfplatz, der idyllisch zwischen dem Meer auf der einen und Zuckerrohrfeldern und Ananasplantagen auf der anderen Seite in sanfte Hügel gelegt wurde, dem C-Beach-Club für jene, die auch im Urlaub auf Party nicht verzichten möchten, oder dann fast 150 Villen, die sich entlang kleiner Strässchen über die Landschaft verstreuen. In einem abgesperrten Gebiet gleich beim Golfplatz gelegen verwöhnt das Heritage The Villas Gäste, die es privat und exklusiv mögen.

Die Villen sind übrigens käuflich für ca. 2,5 Millionen US-Dollar zu erwerben – und können anschliessend auf Wunsch übers Hotel weitervermietet werden. Man geniesst hier die Privatsphäre einer privaten Villa (zum Mieten je nach Saison und Grösse ab ca. 300 US-Dollar pro Tag) verbunden mit allen Annehmlichkeiten eines Luxushotels – denn jeder Gast kann sich in der Domaine frei bewegen und jedes der insgesamt elf Restaurants geniessen – das Ganze auf insgesamt 2’500 Hektar Land!

Das Heritage LeTelfair selbst ist ein Ort mit viel Geschichte: Charles Telfair, ein gebürtiger Ire, Botaniker und Arzt, kam ende des 18. Jahrhunderts dank einer Verpflichtung als Schiffsarzt der Royal Navy auf die Insel. Und er blieb, engagierte sich politisch, vergrub sich in das Studium zahlreicher endemischer Pflanzenarten auf Mauritius und erwarb 1816 das Land, was er „Small Eden“ nannte und wo heute auch der Hotelkomplex steht.

So verzaubert das LeTelfair mit seiner Architektur im Kolonialstil, seinen weiss in weiss gehaltenen Holzbauten mit den floralen Verzierungen, den hohen kuppelhaften Räumen – alles in Kombination mit tonfarbenen Stoffen, braunen Dächern, dem satten Grün der zahlreichen Palmen und Banyan-Trees, die das anwesen umgarnen, sowie dem Blau der Lagune. In der Ferne blickt man auf die meterhohen Wellen, die am Riff, ungefähr dreihundert Meter vom Strand entfernt, tosend und rauschend brechen und am Horizont als weisse Krone zu beobachten sind.

Zentral gelegen und Herzstück des Hotels ist die Poolanlage, gesäumt von einer Palmenallee, an deren Ende sich eine Strandbar und ein kleines Restaurant befinden. Am gegenüberliegenden Ende findet man das Annabelle – jenen Ort mit offener Küche und Lounge Interieur, wo man sich jeden Morgen die ersten verführerischen Leckereien des Tages zubereiten lassen kann – seien es Eggs Benedict, ein Pain Perdu, frische Früchte, Brot, Käse, Müsli – was nicht da ist, wird für Sie unkompliziert und in Windeseile hergerichtet.

Gleich vis-à-vis kann man die Tage in der Cavendish Bar ausklingen lassen – Cavendish ist übrigens jene, von Charles Telfair kultivierte Bananensorte, welche wir noch heute am häufigsten auf unseren Tellern wiederfinden. Ein weiterer zauberhafter, direkt am Strand gelegener Ort ist das Restaurant Gan’Ja – man geniesst Sushi mit lokalem Fisch (zum Beispiel einem Sacré-Chien oder einem delikaten Ombrine) und die Zaubereien am Teppanyaki Grill, wo ein mauritianischer Chefkoch behende seine Künste zeigt.

Wem begegnet man hier? Familien aus Indien, Grossbritannien, alleinreisenden Pärchen aus den Emiraten (denn Dubai ist mit Emirates keine sechs Stunden entfernt), Europäern oder südafrikanischen Gästen. es ist ein Ort, an welchem man einen gewissen Luxus und eine wirklich beeindruckend schöne Szenerie geniessen kann, ohne jedoch auf einen lockeren Umgang und legere Kleiderordnung verzichten zu müssen. Das Telfair ist bezaubernd, ohne „over the top“ zu sein. Wer’s gerne eine Kategorie eleganter und edler mag, dem seien die Villen ans Herz gelegt, wo man in einem der stylishen Schlafzimmer mit Aussendusche und Badewanne mit Blick aufs Meer alle annehmlichkeiten des modernen Luxus geniessen kann, inklusive eigener Barbecue-Station oder Hightech-Küche. Und selbstverständlich ist diese Domaine allen Golfern ans Herz gelegt! Beachten Sie indes, dass in der Low Season (beispielsweise Juni) der Wind stürmisch sein kann.

Wenn Sie hier weilen sollten, reservieren Sie unbedingt mindestens an einem Abend einen Tisch im Chateau – einem 200 Jahre alten zweistöckigen Gebäudekomplex mit südstaatenanmutung und Blick über den Golfplatz – und mauritianischer Küche. Charles Telfair blickt Ihnen hier wohlwollend nickend über die Schulter, während Sie staunend in einen jahrhundertealten Banyon-Tree blicken, der sich dem Gebäude entlang in den Himmel streckt.

Der Strand selbst ist in der Domaine eher schmal, ausser man geniesst seine Zeit an der Sonne hier vornehmlich auch tagsüber auf einem der Betten im C-Beach-Club. Das Tosen der am Riff brechenden Wellen wird Sie mit Sicherheit innert kürzester Zeit in den Schlaf wiegen.

Absolut herausragend ist hier übrigens die Küche: egal ob sie Fleischliebhaber, Fisch-Fetischist oder Vegetarier sind – man verwöhnt Sie nach allen Regeln der Kochkunst. Wenn Sie Halbpension buchen, beachten Sie indes, dass Sie lediglich zum Restaurant Annabelle Zugang haben im Rahmen der Buchung. Bei den anderen Lokalitäten, die einem hier angeboten werden, wird Ihnen ein gewisser Betrag als Credit zur Verfügung gestellt – der Rest geht zu Ihren Lasten.

Unsere letzte station ist das „Le Touessrok“ im Südosten der Insel, eine gute Autostunde vom Flughafen entfernt. Entweder man landet hier standesgemäss mit dem Helikopter oder – fast noch schöner – geniesst die Fahrt über Land in einem Taxi. Sobald Sie das Anwesen im Le Touessrok erreichen, werden Sie Ihren Augen kaum trauen. Ein wirklich riesiger Banyon-Tree, in welchem beleuchtete alte Vogelkäfige als Dekoration hängen, heisst Sie willkommen, während ein Gong Ihre Ankunft ankündigt und dessen bauchiger Klang an den Tonwänden der Lobby widerhallt. Mit einem hausgemachten Sorbet und einem nach Minze duftenden Frotteetuch wird man in Empfang genommen. Der erste Blick in die tiefblaue Bucht Trou D’eau Douce wird sie umhauen. Zwischen schwarzen Felsen thronen diverse strohbedeckte Hütten mit zwiebelförmigen Dächern als wäre man auf dem Roten Platz in Moskau, dazwischen weisser Sand, duftende Frangipani-Bäume und Palmen. Was erwartet man mehr? Vielleicht eine schöne Herberge, gutes Essen, zahlreiche Ausflugs- und Sportmöglichkeiten? Alles im Bereich des Möglichen im Reich des le Touessrok.

Die Zimmer sind hier eher modern und im Ethnochic-stil gehalten. Doch egal in welcher Zimmerkategorie – jeder der geräumigen und modern eingerichteten Räume hat Blick aufs Meer und eine der zahlreichen Buchten, die das Gelände umschmiegen. auch hier liest Ihnen ein Butler jeden Wunsch von den Augen ab.

Restauranttechnisch gesehen steht man im Le Touessrok vor der Qual der Wahl. Ins Three-Nine-Eight an eines der grössten Buffets der Insel und sich querbeet durch die unterschiedlichen Leckereien essen oder doch Fusion-Indian-Cuisine? Vielleicht darf’s aber auch Sushi oder frischer Fisch im direkt am Meer gelegenen Barlen’s sein. Hmmmm! Wir entschieden uns für einen knapp zehnminütigen Bootsausflug zu einer der Touessrok-Inseln, wo man die Füsse im warmen Sand vergraben kann und im Bikini ganz unprätentiös und unkompliziert etwas Leckeres vom grill geniesst. Auf Ilot Mangénie empfangen einen Crusoe und Robinson höchstpersönlich und reinigen einem die von der Bootsüberfahrt salzwasserverspritzte Sonnenbrille. Welch ein Service! Ebenfalls zum Hotel gehört die Ile aux Cerfs, die eine Menge Wassersportaktivitäten verspricht. Schlussendlich bietet die Ile Maurice Golfern ein neues Zuhause – mit einem in wunderbare Hügel eingebetteten 18-Loch-Golfplatz.
So sind die Gäste über das weitreichende Gelände und die diversen Buchten verstreut, und ein jeder kann ein kleines Strandkönigreich vorübergehend sein Eigen nennen. Besonders zu erwähnen wäre hier auch der Givenchy-Spa mit seinen aussergewöhnlich gut ausgebildeten Therapeutinnen, die den letzten Hauch von Alltagsverspannung hinwegzaubern. Etwas, das man sich hier nicht entgehen lassen sollte.

Was auf Mauritius allen häusern eigen ist: bestens ausgebildetes und überaus charmantes Personal. nicht umsonst nennt man Mauritius auch die grösste Hotelschule der Welt. Die einheimische Bevölkerung hat sich spannenderweise trotz der Touristenströme eine grosse Herzlichkeit bewahrt und wird Ihnen überall ein leises Lächeln schenken und es lieben, Ihnen von ihrer Heimat erzählen zu dürfen. Denn das Land hat ja wahrlich eine bewegte Geschichte – wurde Mauritius doch von Portugiesen, Holländern, Franzosen und Briten besetzt. Dieser Mix an Kulturen und Ursprüngen ist noch heute an der Architektur, in der Kulinarik, aber auch an den Umgangsformen zu erkennen.

Wer durchs Land fährt, wird an ausgedehnten Zuckerrohrplantagen vorbeikommen, dazwischen Salztreppen bestaunen, wo das weisse Gold in der Sonne glitzert und sich von den schwarzen Steinen abhebt. Sie werden über überraschend saubere und neue Strassen fahren, vorbei an blitzweiss getünchten Häusern, wie sie auch in Griechenland stehen könnten, oder mattgrau verputzten, klaren Fassden, an Palmen, die sich müde über den Strassenrand neigen, und Frauen, die in bunte gewänder gehüllt mit weissen rüschensonnenschirmen promenieren. Die Kinder in den blauen uniformen sitzen lachend über Mittag am strand. Dann und wann begegnet einem eine der jüngst erbauten Shopping Malls, die mit den famosen Open Markets wie in der Hauptstadt jedoch kaum mithalten können.
Eine üppige Vegetation, Plantagen und Regenwälder – das kennzeichnet das Bild der Insel. Mauritius, einst eine Oase für Seefahrer, ist heute für Stoffe und Salz, aber auch einige äusserst seltene Pflanzen auf der Welt bekannt – Chanel Nummer 5 besteht unter anderem aus Essenzen, die aus mauritianischen Pflanzen gewonnen werden.

Ja, und dann gibt es noch die Hochplateaus im Herzen der Insel. Zwischen spitz emporschiessenden Berggipfeln schlummern weiche Hügeltreppen, auf denen die flauschig-buschigen Blüten des Zuckerrohrs im Wind wippen und in der milchigen sonne aus der Ferne wie die spitzen Zipfel weisser Zwergenhüte aussehen. Kommt man ihnen näher, entpuppen sie sich als mit weissblondem engelshaar verwobene haarbürsten. Ein Bild, welches man mit nach hause nimmt. Ist es nicht genau das, was das Reisen so besonders macht? Es schafft Erlebnisse und damit Momente, die lang anhaltend in unseren Herzen wohnen … «

Weiterführende Informationen im Internet:
www.maradiva.com
www.heritageresorts.mu
www.letouessrokresort.com

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