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Vertrauen aufs innere GPS

Selten weiss ich, worüber ich schreiben werde, bevor ich beginne, meine Gedanken elektronisch festzuhalten. Ganz sicher aber hat es meist mit Dingen zu tun, die mir unmittelbar begegnen, sei es in Form von selbst Erlebtem oder von etwas, das auf dem Radar meiner Aufmerksamkeit verweilt, bis sich mir persönliche Zusammenhänge offenbaren.

Angefangen hat diesmal alles damit, dass ich beim Stöbern auf der Ladies-Drive-Homepage am Artikel „No purpose, no power“ hängen geblieben bin. Interessanterweise hatte das Thema Burnout bereits wenige Wochen zuvor schon einmal mein ungeteiltes Interesse gewonnen. Und das, obwohl es medial leider schon so inflationär missbraucht wurde, dass es sich normalerweise unterhalb meiner Aufmerksamkeitsschwelle befindet.

Als fast zur gleichen Zeit Steve Jobs’ Tod bekannt wurde und seine Rede in Stanford noch weitere Kreise als bisher zog und zudem die nächste Ausgabe von Ladies Drive die Fortsetzung des Artikels unter dem Titel „No vision – no passion“ ankündigte, habe ich zwar noch keine Punkte verbinden können, um es mit dem Bild des Apple- Erfinders zu formulieren*, aber eine grosse Portion Resonanz gefühlt, die mich darüber nachdenken liess, warum manche Menschen ein Burnout erleiden und andere unter scheinbar ähnlichen Bedingungen verschont bleiben.

Ein Faktor mag der sein, den Jobs in seiner Rede nennt und den ich auch im Titel des angekündigten Artikels zu finden vermute: „The only way to do great work, is to love what you do.“ Vielleicht fragen Sie sich gerade, was das mit dem Leben einer [email protected] zu tun hat? Seien Sie beruhigt: Ich will Ihnen jetzt nicht erklären, dass arbeitende Mütter zur Burnout-gefährdeten Zielgruppe gehören.

Ich schrieb eingangs, dass sich mir manche Zusammenhänge erst im Lauf der Zeit zeigen, Resonanz zu einem Thema aber meist eine untrügliche Fährte für persönlichen Bezug darstellt. In der Tat wurde das Bild für mich auch erst klar, als eine weitere Autorin die berechtigte Frage stellte, was man denn unseren Kindern mit auf den Weg geben solle, damit sie mit dem umgehen können, was sich im Aussen zunehmend als Krise(n) zu manifestieren scheint. Gute Frage – schwierige Frage. Die Antwort darauf, die Jobs und auch andere uns geben, liest sich leicht und zugegeben offensichtlich. Zu deren Umsetzung dagegen gibt es weder Anleitung noch Abkürzung: Es ist wie mit allen Herzensangelegenheiten: Du weisst es, wenn du es gefunden hast.

Wie können wir unsere Kinder ermutigen, die Spur auf der Suche nach der ureigenen Passion aufzunehmen, ihr nachzugehen, treu zu bleiben und dem Sinn des eigenen Wegs zu vertrauen, dessen Stationen sich nicht immer und für jeden (man selbst und Eltern eingeschlossen) auf den ersten Blick verbinden? Ich muss zugeben, die Beantwortung dieser Frage gewinnt für mich angesichts dessen, was sich auf der Welt und in den Gesellschaften abspielt, stetig an Brisanz. Scheinbare Sicherheiten lösen sich in Luft auf – und auch wenn das im Prinzip nichts Neues ist, bewahrheitet sich drastisch, dass die Zukunft zukünftig ist und daher ungewiss (wenn auch mit allen Optionen), die Vergangenheit per Definition gewesen und dass wir einzig und allein das Jetzt zur Gestaltung zur Verfügung haben.

Zum Glück liegt es im Wesen der Passion, dass sie (sofern gefunden) stets stärker ist als eigene Zweifel, fremde Hindernisse oder scheinbare Sicherheiten und dass geteilte Passion stark genug ist, um möglicherweise gesellschaftlich radikale Veränderungen einzuleiten. So gesehen gewinnt das Sprichwort „Love it, change it or leave it“ schlagartig an Aktualität und Imperativ!

So verabschiede ich mich in dieser Ausgabe von Ihnen mit einem Zitat von Steve Jobs.

Herzlich,
Ihre Ariane Mellenthin

„Again, you can’t connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future.“ Steve Jobs: Stanford Speech,
June 12, 2005

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