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LISA CHUMA ÜBER SELBSTZWEIFEL UND WIE MAN DAMIT UMGEHT

23_PWD_Kolumne Liasa Chuma_Foto Lisa Chuma_Copyright Frederike AsaelDa, wo ich heute bin, stand ich nicht von Anfang an. Und mein Weg dahin war nicht immer gepflastert mit Mut und Bestimmung. Ich hoffe, dass mein Bericht, welchen ich von Herzen gerne mit Ihnen teile, Ihnen Mut, Inspiration und Motivation spendet, damit Sie an sich selber glauben und an Ihre Fähigkeiten.

Damit Sie Ihre Träume verwirklichen. Und am allerwichtigsten: ich möchte Sie ermutigen, Ihre Pläne anzupacken.

Ich kam in Zimbabwe zur Welt, einem der ärmsten Länder der Erde. Heute bin ich Ehefrau, Mutter von drei Kindern und Alleinunternehmerin sowie Organisatorin der einzigen Frauenmesse in der Schweiz – der Women’s Expo Switzerland.

Ich habe die Women’s Expo Switzerland erstmals durchgeführt, nachdem ich 18 Monate zuvor in die Schweiz gekommen war. Als ich damals mit diesem Projekt startete, kannte ich hier keine Leute, und ich verstand auch kein Deutsch. Aber ich trug tief in mir drin die Bestimmung, diese Messe auf die Beine zu stellen. Mit Leidenschaft verfolgte ich die Idee, so viele unternehmerische Frauen wie möglich zusammen und miteinander in Verbindung zu bringen. Ich wollte etwas zum Wachstum und Erfolg von Firmeneigentümerinnen hier in der Schweiz beitragen. Weder mein mangelndes Kontaktnetz noch meine Sprachbarriere konnte mich davon abhalten. Ich war mir der Problematik und der Herausforderung von Anfang an bewusst – und genau das spornte mich an. Lieber nahm ich in Kauf, allenfalls zu scheitern, als dass ich mich hätte von Angst und Bedenken steuern lassen. Genau das ist etwas, was ich bereits in jungen Jahren gelernt hatte: mich nie von Angst lähmen zu lassen. Ich vermute, dass hier teilweise ein grosser Unterschied ist zwischen mir und vielen Frauen in der Schweiz. Ich wurde aktiv, obwohl ich mir meiner Grenzen durchaus bewusst war.

Meinem Entschluss folgend, zog ich aus und schaute mich nach einer geeigneten Lokalität um. Ich fand sie, buchte sie geradeswegs und setzte ein Datum für die erste Women’s Expo Switzerland fest. Immer noch kannte ich zu diesem Zeitpunkt so gut wie niemanden in der Schweiz. Aber da ich nun einmal den Messeraum gemietet und ein Datum festgelegt hatte, musste ich sicherstellen, dass viele Frauen irgendwie davon erfuhren und Interesse bekamen, mitzumachen. Also begann ich ganz einfach, darüber zu sprechen. Ich erzählte vielen Leuten, dass es da eine Messe geben würde, von Frauen für Frauen. So war es – ich startete mit reiner Mund-zu-Mund-Propaganda, ergänzt durch Social Media.

Warum erzähle ich Ihnen das alles?

Weil ich so oft gefragt werde: Wie hast du das nur gemacht? Wie konntest Du eine solche Initiative starten, obwohl du neu in der Schweiz warst? Wie gelang es Dir, das Projekt innert 18 Monaten zum Erfolg zu bringen? Die Antwort lautet: Ich packte das Projekt an – trotz aller Faktoren, die dagegen sprachen, hinderlich waren, trotz meiner Mankos, meiner Ängste.

Ich klopfte damals an so manche Tür, und ich bekam eine ganze Menge Absagen. Ich schickte Briefe in fehlerhaftem Deutsch an viele Leute, ja, ich habe auch Fehler gemacht. Aber ich gab niemals auf. Und ich liess nicht zu, dass Angst mich zurückbinden würde. Natürlich gab es auch Phasen des Selbstzweifels, immer wieder. In denen fragte ich mich: Tue ich das Richtige? Erreiche ich überhaupt etwas? Soll ich wirklich weitermachen?

Ich denke, alle Geschäftsleute haben an irgendeinem Punkt auf ihrem Weg Selbstzweifel erlebt, selbst wenn sie ein vertrautes Business während Jahren erfolgreich geführt haben. Solche Phasen tauchen immer wieder mal auf, aus verschiedensten Gründen. Ich selber habe jedoch im Zusammenhang mit meinen Selbstzweifeln etwas Spezielles erfahren.

Oftmals in solchen Moment wenn ich mich selber hinterfrage, erhalte ich plötzlich wie aus dem Nichts heraus Empfehlungen, positives Feedback, Medienanfragen. Es ist wirklich eigenartig – aber genau das gibt mir dann wieder Auftrieb. Es ist genau das, was ich hören muss und was mich wieder aufrichtet.

Was ich Ihnen hier mit auf den Weg geben möchte ist dies: Selbstzweifel wirken auf viele Frauen entmutigend, demotivieren, nehmen den Wind aus dem Segel. Lassen Sie das nicht zu! Ich möchte Sie zu Folgendem ermutigen:

  1. Treten Sie innerlich einen Schritt zurück, wenn Sie Selbstzweifel haben. Fragen Sie sich, warum Sie Ihr Vorhaben überhaupt gestartet haben. Das wird Sie inspirieren und wieder aufrichten. Denn wir alle haben dieser Welt etwas zu geben haben, wenn wir es mit unseren Fähigkeiten, unseren Talenten und unserer Leidenschaft verfolgen. Ich habe sogar realisiert, dass, wenn wir unser Können nicht mit der Welt teilen, andere behindern, den Erfolg anderer schmälern, die auf unsere Leistung und unseren Beitrag angewiesen sind, und somit letztendlich auch deren Glück beeinflussen. Darum ist es wichtig, dass Sie sich auf Ihren Beweggrund verlassen – das gibt Ihnen Drive und richtet Sie auf, wenn Sie diese Momente des Selbstzweifels verspüren.
  1. Finden Sie jemanden, mit dem Sie sprechen können, der oder die Sie aufrichten wird. Es ist immer wertvoll, mit jemandem Zeit zu verbringen, der an Sie glaubt und Sie ermutigt, weiterzumachen. Oftmals ist das bereits alles, was wir brauchen: jemanden, mit dem wir reden und unsere Erfahrungen austauschen können.

Limitationen existieren, und Phasen des Selbstzweifels kommen immer wieder. Aber geben Sie niemals deswegen auf! Handeln Sie – das ist das Wichtigste im Business. Klarheit entsteht manchmal erst, wenn man etwas tut.

Gehen Sie weiter Ihren Weg, packen Sie’s an. So mache ich’s. Darum stehe ich heute da, wo ich bin.

Alles Gute,

Lisa Chuma

 

Text: Lisa Chuma – Weiterführende Informationen zur Women’s Expo unter: www.womenexpo.ch

Foto: Frederike Asael

 

 

 

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