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LADIES DRIVE NO.8

Ladies Drive No.8 ist soeben erschienen.2009-04_ld_title_single_FINAL

„ … JETZT HAMMAS GSCHAFFT“

Vor fast 10 Jahren fuhr ich gemeinsam mit einer Hand voll Freunden, die mit mir an einem Projekt arbeiteten, in eine wunderschöne Stadt in Norditalien. Wir veranstalteten dort als junges Unternehmen gemeinsam mit einer weiteren Firma einen Abendanlass mit ca. 1500 Gästen. Die Stimmung im Fahrzeug war dementsprechend angespannt. Als wir die Stadtgrenze in Norditalien passierten, erblickten wir ein überlebensgrosses Plakat worauf auch der Name unserer Firma in silbernen Lettern abgedruckt war. Einer meiner Partner (wohlgemerkt ein Münchner) blickte auf das riesige Poster und brach die Stille, die sich auf der langen Fahrt im Auto breitgemacht hatte, mit dem Satz: „BURSCHN, JETZT HAMMAS GSCHAFFT.“ Dieser Satz löste spontan minutenlanges Gelächter unter uns aus und wieder zu Atem gekommen, fragte ich den Zitierten, ob ich jetzt für ihn bei der Auskunft die Telefonnummer einer Firma recherchieren solle, die Wasserhähne vergoldet.
Natürlich waren wir damals alle stolz. Doch ist dieser Satz üblicherweise eher selten in der Gegenwartsform zu hören. Meist definieren wir doch, was erst geschehen muss, um es in der Zukunft dann „geschafft zu haben“. Und wann hat Frau oder Mann es eigentlich wirklich „geschafft“?
In der Verlagsbranche sagt(e) man (einst): Wenn ein Magazin zwei Jahre lang die Gunst seiner Leser er- und behält, und obendrein schon seine Kosten selbst tragen könne, dann sei es am Markt etabliert. Auch wenn dieser betriebsökonomische Merksatz, der wahrscheinlich aus einer viel goldeneren Zeit des Printjournalismus stammt, in Tagen wie diesen seine Gültigkeit schwer eingebüsst hat, möchte ich ihn dennoch, wenigstens einmal (und das ohne Ambitionen für goldene Wasserhähne, sondern auf die Zeitdauer bezogen) anwenden und an dieser Stelle stolz sagen: „LADIES, JETZT HAMMAS GSCHAFFT.“
Zwei Jahre Ladies Drive. Zwei Jahre Vorwärtsdenken. Zwei Jahre, in denen uns viele liebe Menschen unterstützten und begleiteten, wir Arbeitsplätze im Appenzellerland schaffen konnten und Ladies Drive zu guter Letzt sogar auf europäischer Ebene mit einem Innovationspreis des „European Union Women Inventors and Innovators Network“ ausgezeichnet wurde. Aber was schreibe ich hier?
Offensichtlich tendieren wir dazu, die Vergangenheit genauso oft wie die Zukunft, in einem einheitlichen, in diesem Falle, idealisierten Licht zu sehen. Es gab wunderschöne Erlebnisse in dieser Zeit, die ihresgleichen suchen. Und noch grossartigere Partner und liebe Freunde, die diese schönen Zeiten erst möglich gemacht haben. Allerdings gab und gibt es auch die Kehrseite der Medaille, auch dass ein oder andermal sehr unhöfliche (und das ist in manchen Fällen noch freundlich ausgedrückt) Menschen, selbst auferlegten Schlafentzug bei Redaktionsschlüssen und immer wieder Situationen, in denen wir drauf und dran waren vom Glauben an uns selbst und die Menschheit abzufallen.
Was bleibt, ist das zufriedenstellende Gefühl, auch diese Hürden genommen zu haben. Die Flinte nicht ins Korn geworfen und nach Hause ins warme Bett gelaufen zu sein. Und viel mehr noch bleibt das Gefühl, auf Grund der Prüfungen der letzten zwei Jahre, das Magazin und das Netzwerk „Ladies Drive“ stark genug für die Zukunft gemacht zu haben. Das grosse Bild, das wir im Kopf haben, mag in unseren Augen vielleicht nie richtig fertig werden. Doch wenn wir uns die einzelnen Pinselstriche ansehen, deren Aufzählung viel zu lange dauern würde, sind wir überglücklich, dieses Bild überhaupt begonnen zu haben und zu wissen, dass in unserem Atelier noch viele Farbeimer stehen, die geöffnet werden wollen.
Gerne bedanken wir uns an dieser Stelle vor allem bei Ihnen als Leser dieser Zeilen. Ohne Sie als Ansporn hätten wir zwar bestimmt mehr Schlaf, aber ein nicht halb so interessantes Leben.
Ich schliesse in diesem Sinne das traditionelle (ist ja schon das zweite Mal), von mir als Vertreter der männlichen Spezies unter den „Ladies Drivern“ verfasste, letzte Editorial im Jahr, mit einem Zitat des britischen Sängers Ronan Keating:
„Life is a rollercoaster, Just gotta ride it.“

Sebastian Triebl
General Manager Ladies Drive

Fotoshooting „Die Geisha“
Model: Rebecca Loh .Fotograf: Luc Lamar . Hairstyling: Paul
Mitchell
by Enzo de Simone . Make-up: Sisley by Christian
Stannek . Styling: Astrid Niedermeier, Sandra-Stella Triebl, Lydia
Zechner . Retouching: Sibes . Redaktion: Astrid Niedermeier
Produktionsleitung: Sebastian Triebl

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