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LADIES DRIVE NO.3

ld_no03_coverbigLadies Drive No.3 ist soeben erschienen.

Sind Frauen wie der kleine Prinz und dachte Saint-Exupéry nicht heimlich an eine Prinzessin?

Mehr als ein halbes Jahr ist nun vergangen, seit wir Ladies Drive das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt haben. Das Interesse der Medien an uns ist ungebrochen. Selbst Kamerateams aus England und Schweden haben uns schon besucht. Vor Kurzem wurde ich erneut in einem Interview gefragt, ob demnächst nun endlich nackte Männer auf Motorhauben bei uns zu sehen seien. An einer Kunstausstellung fragte ich deshalb mutig gleich bei einer bekannten Fotografin aus Tokio nach, die für ihre stilvollen Männerakte bekannt ist. Ihr verdutztes Statement dazu: „Wollen wir das wirklich sehen?“ – Die Antwort darauf gab mir einen Tag später eine taffe Businessfrau aus Zürich: „Ja, klar wollen wir das sehen. Wieso auch nicht? Sind wir denn noch nicht emanzipiert genug dafür?“ Persönlich finde ich die Dekoration eines PS-Boliden mit einer leicht bekleideten Frau eigentlich stets etwas befremdend. Sollte ich es jetzt umgekehrt plötzlich anders sehen? Nun, dieses Projekt liegt vorerst auf Eis.

Auf der Hitparadenliste der meistgestellten Fragen an Ladies Drive ist in den Top Five auch folgende zu finden: „Interessieren sich Frauen denn wirklich für Autos?“ – Auf diese Frage folgt meist in enger Verbindung gleich der Satz: „Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Frauen und Business, Frauen und Autos, das interessiert die doch nicht!“

Nun, unsere Businessfrauen, die wir portraitieren, haben allesamt Karriere gemacht und erledigen ihren Job mit sehr viel Drive. Sie tragen allerdings keinen Miss-Titel und sind auch nicht auf den Titelseiten der Boulevardpresse zu finden. Und die Businessfrauen, die in der Rubrik „On Track With“ diverse Testfahrten für Ladies Drive absolviert haben, sind Beweis genug für die Existenz eines Interesses am Automobil.

Das Auto ist irgendwie schon ein faszinierendes Ding. Ein international bekannter Fahrinstruktor erzählte mir jüngst: „Schau, einem Mann kannst du sagen, er sei kein guter Liebhaber. Dann zuckt er mit den Achseln. Sagst du ihm aber, er sei ein schlechter Autofahrer, wird er nie mehr im Leben wieder mit dir auch nur ein Sterbenswörtchen reden!“ – Aha! Sollte das Auto tatsächlich etwas so hoch Emotionales sein? – In der Tat. Wir sehen das Auto nicht nur als Vehikel, unsere mobile Freiheit zu gewährleisten und zu geniessen, unser Familien-KMU zu führen oder berufliche Termine wahrnehmen zu können. Ein Auto ist auch ein Funktions-, ein Design- oder Kunstobjekt, ein Erinnerungsstück, ein erweiterter Wohnraum, ein Büro, in welchem man so manches erlebt – hin und wieder sind Autos gar ein Investitionsgut.

Die Reaktionen von Frauen und Männern auf unser Magazin sind übrigens indes sehr unterschiedlich ausgefallen. Frauen schreiben uns Mails oder rufen an, um uns ihre Hilfe anzubieten, um uns zu unterstützen. Männer schicken uns Fotos von ihren Autos.

Die Erfahrungen aus dem letzten halben Jahr mit Ladies Drive zeigen mir eines deutlich: Es gibt weder Männerautos noch Frauenautos, so wie es für mich keinen „Megatrend“ Frauen oder Männer gibt, denn das wäre ja für beide Geschlechter diskriminierend. Es existieren allerdings gesellschaftliche Veränderungen, die weit davon entfernt sind, lediglich ein „Trend“ zu sein (sonst wären wir nämlich irgendwann auch mal wieder „out“). Was aus meiner Sicht jedoch Männer und Frauen unterscheidet, ist ein genereller Unterschied in der Betrachtungsweise in Bezug auf Ästhetik, Form und Funktion, auch gibt es deutliche Differenzen in der Wahrnehmung von Sachverhalten.

Sind Frauen nicht in vielen Dingen des Lebens dem kleinen Prinzen vielleicht etwas ähnlicher als Männer? – Ich bin sicher, Saint-Exupéry dachte insgeheim an eine Prinzessin …

Nach Antworten suchend, grüsst Sie herzlich

Sandra_Stella Triebl

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