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INCREDIBLE INDIA!

Oder: Bitte lassen Sie das Autofahren seinld_no05_pdfteaser04
Text: Sandra-Stella Triebl, Fotos: Sebastian & Lucas Triebl

„Ähm … Namaste. Namaste? Wie spricht man das überhaupt aus? Und was heisst ja, nein, danke, auf Wiedersehen?“ – Na, irgendwie waren wir wohl auf kaum einer Reise so unsicher, was unsere sprachlichen Fähgikeiten anbelangt, wie zu jenem Zeitpunkt, als unsere allererste Indienreise anstand. Ich hatte so vieles über dieses Land gehört. Es sei ein totales Chaos und man traue sich anfangs kaum aus dem Hotel, sagten uns die einen. Die Armut wäre kaum zu ertragen, wieder andere. Ein indischer Schriftsteller, den ich mal an einem Event in der Schweiz kennengelernt hatte, sagte mir indes verheissungsvoll: „Was dich mit Sicherheit beeindrucken wird, ist die indische Gelassenheit. Und der Stolz, den ein jeder Inder in sich trägt.“

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Dieses Land übte stets eine unbeschreibliche Faszination auf mich aus, trotzdem ahnte ich nicht, was alles auf uns zukommen würde auf dieser Reise.

Abenteuerlich hatten wir übers Internet gebucht. Tue ich sonst nie, aber es schien uns die einzige Möglichkeit zu sein, Indien in einer kleinen Gruppe zusammen mit Ehemann, Schwiegermama und Schwager und nicht in einer unübersichtlichen Reisegruppe mit unzähligen Touristen aus aller Herren Länder verbringen zu müssen. Nein, ich hatte genug Stress im Alltag – also sollte mein eh schon so seltener Urlaub so entspannend als möglich werden.

„Eine Milliarde Inder begrüsst euch und bedankt sich für euren Besuch.“ Der Chef unseres Reiseunternehmens nimmt uns in Neu-Delhi in Empfang. „Ich bin Bahadur Rajawat Singh, habe eine Hauptfrau und zwei Nebenfrauen“, wobei er uns verwegen zublinzelte, „und ich habe das grösste private Reiseunternehmen in Rajasthan.“ Es folgte eine Aufzählung seiner Angestellten und der Anzahl Fahrzeuge, die er sein Eigen nennt. Eine Selbstverständlichkeit, wie es schien, die zum guten Ton gehörte. Wir hatten uns entschlossen, in Indien alle Möglichkeiten der Mobilität auszuprobieren, die uns dieses Land anbot. Rikscha, Elefant, Auto, Zug, Flugzeug, Bus. Doch in Indien selber Autofahren? – Nein danke, bloss nicht. Lieber eine zehnspurige Autobahn mit Linksverkehr. Das Chaos auf Indiens Strassen ist unsäglich! Wasserbüffel, Kühe, Hunde, manchmal auch Elefanten, neben Pepsi-Trucks, kleinen, bunt bemalten und mit Stoffen verzierten, über und über mit Gütern und Menschen beladenen Bussen, Tuck-Tucks, Motorrädern, Fahrrädern, Fussgängern … oh, hab ich was vergessen? Sich hier einen Überblick zu verschaffen, ist für westliche Gemüter wohl fast eine Mission Impossible. Ausserdem, so stellten wir später fest, fährt man auf Indiens schmalen Überlandstrassen einfach mal in einer Gemütsruhe aufeinander zu, stoppt kurz vor dem Zusammenprall, weicht in den Graben oder ins Feld aus und tuckert dann gemütlich weiter. Meine erste Fahrt in Indien werde ich deshalb nie vergessen. „Ich wette, der weicht zuerst aus“, wurde gescherzt. In jenem Moment machte ich mir das erste Mal Sorgen, ob ich wohl ein einwandfreies Karma mitbringen würde.

Der Start unserer Reise in Delhi war grossartig und überraschend in jeglicher Hinsicht. Nach einer Fahrt in der Rikscha besuchten wir einen Tempel der Sikh, einer monotheistischen Glaubensgemeinschaft. Erkennbar sind die Sikhs meist aufgrund ihrer Turbane (denn sie dürfen ihr Haar nicht schneiden) und eines Säbels, den sie stolz zur Schau tragen. Erst besuchten wir die Küche. Hier backen und kochen reiche Inder für die Armen der Stadt. Zigtausende von Essen werden täglich ausgegeben, und das kostenlos. In einem riesigen Saal, in welchem lange, blau-silberne Stoffbahnen ausliegen, auf denen man sich niederlässt, sitzen Hunderte von Menschen, die hier gleichzeitig ihr Mahl erhalten. Als wir den Saal betreten, heisst es kurz und knapp: „Hier setzen wir uns hin. Und essen“, so Bahadur Rajawat Singh. Wir schauten uns einen Augenblick verdutzt an, zuckten mit den Achseln und nahmen, wie uns geheissen wurde, Platz. Zack, zack, zack und es lagen silberne Blechteller vor unseren Knien. Und schwups waren diese gefüllt mit einem Curry, einem Linsengericht und einem wohlriechenden Kartoffelmischmasch, welches uns aus Metalleimern mit riesigen Löffeln gereicht wurde. In diesem Moment hörte ich die Worte meiner Mutter: „Pass aber auf, was du da isst, in solch einem Land!“ Wenn das meine Mutter gesehen hätte!

Nur auf Wasser mussten wir verzichten. „Das verträgt ihr nicht“, so der gut gemeinte Rat, den wir auch gerne befolgten. Noch ein paar Chapatis aus einem grossen Korb dazu und wir genossen das Essen in vollen Zügen. „Das Essen hier ist so frisch, dass noch nie jemand Probleme hatte damit. Dann eher in einem der Touristenhotels“, erfuhren wir. Nachdem man uns auf das Dach des Sikh-Tempels geführt hatte, näherten sich neugierig einige besäbelte Männer mit langen Bärten und riesigen Kopfbedeckungen. Wir überlegten uns, wie lange die Herren wohl in der Früh brauchen, um sich diese unzähligen Meter Stoff um den Kopf zu wickeln. Aber hier lebt man mit sehr viel mehr Musse, sodass sich solche Fragen erübrigen. Nach wenigen Minuten vollführte einer der Männer einen Säbeltanz, lächelte uns freudig an, zerrte mich dabei an seine Seite und verlangte vehement freundlich gestikulierend, dass man doch jetzt wohl ein Foto von uns beiden machen müsse. Sie liessen sich gerne fotografieren, die gläubigen Sikhs auf dem Dach in Delhi. Dies war natürlich bei Weitem nicht das letzte denkwürdige Erlebnis auf dieser Reise.

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Von Beginn an beeindruckte mich vor allem der Duft dieses Landes. Es riecht nach Senf, Kardamom, Nelken, Curry und scharfem Chili, der einem in die Nase steigt, wenn man über die Märkte schlendert. Die Farbenpracht der verschiedenen Gewürze ist eine Wohltat für alle vom europäischen Wintergrau müde gewordenen Augen. Spannend auch, dass an jeder Ecke Betelnuss-Variationen angeboten werden, die leicht euphorisierend und berauschend sind, aber auch Zähne und Zahnfleisch stärken sollen oder gegen Eingeweidewürmer helfen.

Aber wechseln wir doch zu appetitlicheren Themen. Süsses gibt es in Indien zuhauf: in Läden, wo in kleinen und grossen Schächtelchen, die sich bis zur Decke stapeln, die buntesten Kügelchen, Ovale oder Sternchen feilgeboten werden. Alle schmecken süss, werden jedoch gerne nach einem lukullischen Mahl in Kombination mit Fenchelsamen angeboten. Das soll hilfreich sein für die Verdauung und den Mundgeruch in Zaum halten. Incredible India!

Agra war unser nächstes Ziel. Das Taj Mahal. In Natura ein wahres Wunderwerk. Wer Bilder des Taj Mahal sieht, sollte künftig zum Beispiel auf die Grösse der Schrift, die sich an der Front des Mausoleums befindet, achten, die, egal aus welchem Winkel betrachtet, gleich gross erscheint, obwohl die Höhe des Monumentes doch schwindelerregend ist. Die Konstrukteure liessen die Schrift nach oben mit grösseren Abständen und Lettern verarbeiten. Was für eine Vision anno 1631! Als wir uns dieses Weltwunder aus dem kühlen Schatten ansahen, wurde ich von einer indischen Familie angesprochen und kurzerhand auf ein Familienfoto mit gleich mehreren Generationen gezerrt. „You’re so beautiful“, sagte die junge Frau, die selbst aussah wie eine Prinzessin. Aber ich bin hellhäutig. Ein Schönheitsideal, welches einem auch begegnet, wenn man indische Fernsehprogramme verfolgt. Eine Werbung für Bleichcreme oder -seife folgt auf die nächste. Mir war dies unverständlich – und das sollte nicht das letzte Mal sein.

Wir reisten weiter nach Khajuraho, sahen die wilde Schönheit von Orcha, liessen uns von Jaipurs Architektur verzaubern. Wir übernachteten in einem Maharadscha-Palast in Samode und fanden uns in einem indischen Märchen wieder. Indien ist ein Land für sämtliche Sinne, eines voller Widersprüche, ein Land, dem ich ambivalent gegenüberstehe. Soll ich es nun lieben oder nicht?

Doch etwas, das sich in mein Gedächtnis eingebrannt hat, war ein Gespräch mit einer zauberhaften jungen Frau, einer studierten Ingenieurin, die ihr Indien über alles liebt. „Indien verlassen? Nie!“, sagte sie, als ich sie, typisch westlich naiv, nach einem Austauschstudienjahr im Ausland fragte. „Mein Bruder hat eben einen Mann für mich gefunden.“ Das wusste ich bereits, ihr Bruder war nämlich unser Guide in Indien und der erzählte uns während einer der vielen Autofahrten, die wir unternahmen, freudestrahlend, dass er nun endlich den richtigen Mann für seine Schwester gefunden hätte. Was aber, wenn man sich nicht mit diesem arrangierten Ehegatten versteht? Was wenn seine Füsse stinken, er seltsame Witze erzählt, andere Bedürfnisse, Ziele, Vorstellungen hat? – Pustekuchen! Alles dämliches, westliches Denken. Ihre Antwort war ergreifend: „Du, wenn das in diesem Leben nicht klappt mit meinem Traummann, dann im nächsten.“ Das kam so ehrlich, so aus dem Herzen, dass ich es fast schon beneidenswert fand. „Wieso lieferst du dich deinem Schicksal so sehr aus? – Möchtest du dein Glück nicht in deine eigenen Hände nehmen?“ – Sie sah mich mit dieser, ja sprichwörtlichen, indischen Gelassenheit an: „Was für eine Eile du hast.“ Sie erzählte mir, dass in Indien immer noch nahezu 90% der Ehen arrangiert werden, die Scheidungsrate aber so niedrig ist wie in manchen westlichen Ländern die Arbeitslosenquote. Ich habe diese Zahlen nie verifiziert. Es war mir egal. Was blieb, war dieser tiefe Eindruck eines Urvertrauens, darin, dass man, ganz egal, was kommen möge, sein Leben mit Stolz zu führen habe. Dass alles, was einem im Leben begegnet, einen dazu bringen soll, etwas zu lernen. Dass nichts im Leben umsonst ist. Und wenn es eben in diesem Leben nicht klappen soll mit dem tollen Job, dem gutaussehenden Ehemann … dann eben im nächsten. Schwer zu verstehen, wenn man in einer westlich und christlich geprägten Kultur aufgewachsen ist. Dieses Selbstverständis erschien mir wie eine andere Dimension, derer ich nicht habhaft werden konnte, weil sie sich ausserhalb meiner Fähigkeiten befindet. Es ist wohl so, als wenn man einer Schabe erklären könnte, dass man als Mensch das ja wohl höher entwickelte Wesen sei.

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Indien und seine Menschen brachten mich noch so manches Mal zum Nachdenken. Auch als wir die Familie von unserem Guide Hanumand Singh besuchten, seine schüchterne, stille Ehefrau, das Leben im Mehrgenerationenhaushalt, welches nach so strikten Regeln geführt wird, wo man nur mit diesem, aber nicht mit jenem das Wort erheben darf, wo man selbst vor dem Ehemann verschleiert sein soll. Doch die junge Frau lächelte. Ich frage mich, wer nun die Glücklichere von uns beiden ist.

Die Armut und der Schmutz, Dreck, Fäkalien und dergleichen begegnen einem, sobald man die gängigen Touristenmeilen verlässt, insbesondere in den grossen Städten. Trotzdem fühlte ich mich nie bedroht, verfolgt, hatte keine Angst, mein Handtäschchen würde gestohlen oder dergleichen. Auch hier begegnen einem so viele Menschen, die ihr Leben zwar in Armut, nicht aber in Trauer führen. Dies begegnete uns insbesondere in Varanasi.

Varanasi oder Benares, die Stadt am Ganges, war Höhe- und Tiefpunkt unserer Reise zugleich. Höhepunkt, weil die Fahrt im Morgennebel bei Sonnenaufgang auf dem Ganges einfach atemberaubend war. Man traute sich tatsächlich kaum zu atmen. Die Luft war getränkt von Gerüchen, die ich nicht zuordnen konnte, wie verbranntes Holz, mir unbekannte Düfte wie ein Riesenräucherstäbchen. Zwischen den morgendlichen Nebelschwaden erhob sich die Kulisse von Varanasi, betenden Frauen und Männern, spielenden Kindern, den Gats. Varanasi muss einst eine prunkvolle Stadt gewesen sein. Man sieht die wunderschönsten Gebäude, verspielt gebaut, bunt, doch leerstehend, verlassen, dem Untergang geweiht. Doch darin lag wieder dieser Widerspruch, das Garstige und das Schöne, das uns in diesem Land so oft widerfuhr.

Ich fragte unseren Guide Hanumand eines Tages, wieso er meinen Mann in den Arm nehmen könne, mit ihm lachen und ihn anstrahlen, mit mir jedoch jeglichen Blickontakt zu vermeiden suchte. „Ich respektiere eure Ehe. Ich respektiere deinen Mann. Es schickt sich nicht.“ Es war das erste Mal, dass ich auf Anhieb verstand.

Irgendwann fing Hanumand an, uns Witze zu erzählen. Wir krümmten uns vor Lachen. Nicht weil die Witze so toll waren, sondern weil sie so lange und kompliziert waren, versehen mit Dutzenden von Beinahe-Pointen, bei welchen unser Guide stets loszuprusten pflegte, sodass seine leicht schief übereinanderstehenden Zähne hervorblitzten. Seine dunklen Kulleraugen strahlten dabei, als trügen sie Feuer in sich. Aber den indischen Humor, den verstanden wir nicht …

Es gab aber noch mehr richtig stimmungsvolle Momente auf unserer Reise. Kajuraho gehörte dazu, oder wohl eher unser übermotivierte deutschsprechende Reiseführer, der uns die Tempel des Ortes in einer Detailverliebtheit schilderte, die erschlagend war, vor allem angesichts der Tatsache, dass es sich hier um Tempel handelte, auf welchen sich Hunderte, wenn nicht Tausende erotische Szenen abspielten. Ich glaube, er liebte es, die peinliche Röte in unseren weissen Gesichtern entstehen und verschwinden zu sehen, als er immer wieder aufs Neue mit weiteren Geschichten aufwartete. „Also, hier sieht man ganz deutlich, wie der …“ – „Ja, das sehen wir. Danke sehr! Ich glaube, das genügt uns jetzt.“ Plötzlich mussten wir über uns selbst schallend lachen. So überliess er uns leicht überfordert alleine unserem Weg durch die noch zahlreichen weiteren Tempel.

„Jeder Inder hat so seine eigene Gottheit“, erzählte man uns. Das war mein letzter Gedanke, bevor ich in das Flugzeug stieg, das uns zurück in die Schweiz brachte. Na, dann werde ich wohl auch irgendeine Gottheit haben, die mich beschützt. Und vier Europäer bedankten sich. Müde, erschlagen von all den Eindrücken, froh, wieder an einem Ort zu sein, an dem man auf dem „Palast der Winde“, wie man uns schnell beibrachte, mehr als zwei Blätter Klopapier ausgehändigt bekommt. Aber auch traurig, dieses wundersame Land mit dieser unbeschreiblichen Kultur, diesem von vielen Düften durchtränkten Luft, wo man nie alleine zu sein schien, auch wenn man stundenlang durch Senffelder fuhr, verlassen zu müssen. Ein bisschen Indien hab ich mit nach Hause genommen und, so glaube ich, ein kleiner Teil von mir ist dort geblieben.

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Weiterführende Informationen:

www.rajasthan-indien-reise.de (die Homepage unseres zauberhaften Guides)
www.india-tourism.com
www.incredibleindia.org
www.tourism-of-india.com
www.tourindia.com

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