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IN DER SÜNDEN-BRANCHE VERDIENEN CHEFS AM MEISTEN

SuendenBrancheDas Studienergebnis der Cass Business School von London hat ergeben, dass die CEOs der Tabak-, Alkohol- und Glückspielindustrie am meisten verdienen. Die Chefs dieser Branchen erhalten einen Zuschlag von bis zu 331’000.- US-Dollar mehr als in anderen Unternehmen. Es gilt als Entschädigung durch die Stigmatisierung, die ihre lasterhaften Produkte mit sich tragen. 100 Geschäftsführer von sogenannten Sünden-Unternehmen legten ihre Gehälter über eine Zeitspanne von 20 Jahren offen.

Die persönliche und berufliche Negativbelastung muss vor allem in der Tabakindustrie besonders hoch sein. Die höchste Prämie von allen (bis zu 479’647.- US-Dollar) erhalten die Führungskräfte der Tabakfirmen. Die Geschäftsführer in der Alkoholbranche belegen mit einem Zuschlag von bis zu 297’738.- US-Dollar den dritten Platz. Silbermedaille erhält die Glücksspielindustrie mit 304’980.- US-Dollar Zuschlag. Die Geldbörse der Chefs wächst so gleichmässig mit dem angerichteten Schaden, der ihre Produkte beim Endverbraucher anrichtet.

Als Begründung wird angeführt, dass es für CEOs der Alkohol-, Tabak- und Glücksspielunternehmen schwieriger sei, zusätzliche Einkünfte zu erwirtschaften. Selten werden diese Chefs zu einer Mitgliedschaft im Aufsichtsrat anderer Firmen eingeladen. Auch andere externe Mandate werden kaum durch diese Führungskräfte besetzt.

Die Gehälter steigen nach negativen Werbekampagnen an. Startet also eine neue Anti-Raucher-Kampagne, fliesst auf das Konto des CEO gleich mehr Geld.
Für die Forscher sind die hohen Löhne vor allem mit dem sozialen Druck, der auf den Führungskräften liegt zu erklären. Weitere Einflüsse, wie grössere Komplexität, schlechte Unternehmensführung und Betriebsrisiken seien nicht beobachtet worden.

Den vollständigen Studienbericht finden Sie hier.

 

Text von Christina Brun
Foto: Generation Grundeinkommen, flickr CC, unverändert übernommen

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