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ICH HAB EIN HAUS, EIN ÄFFCHEN UND PS

Infinity EX37Beim Test des Infiniti EX37 halten wir es wie Pippi Langstrumpf, denn irgendwie scheint das so gut zu unserem Testwagen zu passen. Und wir sagen Ihnen auch gleich weshalb.

Der EX 37 ist offiziell ein Crossover-Coupé und damit auch gleichzeitig die kleinere Variante der SUVs in der Palette von Infiniti – dies im Vergleich zum voluminösen FX. Kaum zu glauben, als wir uns den weissen Riesen zur ersten Testfahrt abholen. In guter Langstrumpf-Manier können wir hier gleich ausrufen: „Alle gross und klein trallalala lad’ ich zu mir ein.“ Denn genug Platz ist im EX37 allemal vorhanden.

Betrachten wir uns das Design, so fällt beim Exterieur die ausgewogene mit sanften Wölbungen versehene Linienführung auf sowie der coupéhafte Touch, der deutlich erkennbar ist. Eckig, kantig, mächtig war früher. Die heutige Automobil-Designsprache versucht vielmehr bei den kleinen Fahrzeugen schnittige Akzente zu setzen und bei den grossen Fahrzeugen, insbesondere den hierzulande so umstrittenen SUVs, sanfter und weicher zu werden, um diese grossen Gefährte nicht mehr so bedrohlich aussehen zu lassen. Hinzukommen allerdings auch noch die gesetzlichen Regelungen, was den Fussgänger-Schutz anbelangt. Alles in allem wirken die modernen SUVs deshalb etwas versöhnlicher und weniger präpotent als in vergangenen Tagen, wo es nicht gross genug sein konnte. Nun, das erste Erscheinungsbild vermag zu gefallen.

Das Interieur entzückt dann schon beim ersten Blick mit schokoladenbraunen Ledersitzen und futuristisch violettem Beleuchtungskonzept. Gemäss Farbenlehre ist Lila die Farbe der Meditation, welche für Entspannung sorgen soll. Studien haben ergeben, dass sie als erhebend wahrgenommen wird und in unserer Kultur mit Mystik, etwas Aussergewöhnlichem assoziiert wird. Ultraviolett hat physikalisch gesehen die kürzeste Wellenlänge im Farbspektrum und esoterisch gesehen damit die höchste Schwingung.

In vielen Kulturkreisen ist Violett zudem eine Farbe, die Königen vorbehalten war. Da jede Frau ja prinzipiell mindestens eine kleine Prinzessin sein möchte oder zumindest absolut aussergewöhnlich, fühlen wir uns im Infiniti also sogleich pudelwohl, quasi wie Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraims Tochter Langstrumpf.

Jeder Zahlen-Fetischist wird sich an den technischen Details eines jeden Infiniti erfreuen und ergötzen können – das ist auch die Mission dieser Marke. Aber selbst uns Ladies imponieren die 320 PS ungemein, die einen königlich erhaben durch die Landschaft gleiten lassen, obwohl wir Angaben wie Newtonmeter und PS normalerweise keine grössere Beachtung schenken. Und den Herrschaften im Test-Team bieten die ausführlichen technischen Daten des EX37 eine vergnügliche Sonntagslektüre.

Doch trotzdem, haben wir, ach zwei Herzen in unserer Brust während diesen Testfahrten. Das überlegene Fahrgefühl, das Raumangebot und die Qualität, all die technischen Highlights des Infiniti wie Kameras, in welchen man sein Auto aus allen möglichen Winkeln betrachten kann, dies sogar von oben aus der Vogelperspektive, sind verführerisch. Es ist, als würde man Hummer essen: Irgendwie lecker, aber trotzdem hat man Mitleid mit den armen Tierchen. Die Frage ist allerdings, wie immer im Leben, wo man Prioritäten setzt. Ein umweltschonendes Königinnengefährt ist der EX37 wohl eher nicht. Schön ist er aber durchaus. Wer sich ein Auto wünscht, welches das Prädikat „extraordinaire“ trägt, für den ist der Infiniti definitiv eine ganz wunderbare Wahl und wir müssen zugeben, dass man es sich in einem EX37 absolut gut gehen lassen kann und diesen Luxus durchaus geniesst, der sich hier bietet.

Doch Sie denken, ein SUV mit derart starken Motoren sei nicht mehr zeitgemäss? Wer braucht heute denn 320 PS? Nun, im Sinne von Pippi Langstrumpf lässt sich da immerhin antworten: „Ich mache mir die Welt widewide wie sie mir gefällt.“. Tja, einer mag Plutimikation, der andere sitzt gerne auf Limonadenbäumen. Nicht nur Pippi Langstrumpf macht, was ihr gefällt. Uns wäre es dennoch lieber, ein EX37 würde mit Zuckerwasser fahren. «

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