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GESUCHT: LEADER, WEIBLICH

Christina-Weigl„NO PURPOSE – NO POWER“

In der Arbeit als Trainerin und Business Coach bewegen mich persönliche Geschichten von Frauen wie dieser besonders: Mitte vierzig. Sie ist erfolgreich, hat einen tollen Job und alles funktioniert nach aussen hin perfekt. Sie ist gut in dem, was sie macht, und erfüllt umfänglich die Erwartungen, welche an sie gestellt werden. Sie ist eine gute Mutter von zwei Jungs und eigentlich läuft alles ganz gut. Irgendwie. Doch manchmal schleicht sich ein Gefühl von ausgebrannt und leer ein. Dieses schiebt sie dann ganz rasch weg. Denn in ihrer Agenda ist jede Minute verplant. Es gibt wenig, das sie im Herzen wirklich berührt. Sie merkt, dass die Zeit nur so dahinfliegt und der Alltag sie nonstop in Atem hält. Immer öfter, jedoch nur im Geheimen, stellt sie sich die Frage: „Bin ich eigentlich glücklich? Ist es das wirklich? War das alles?“ Was ist es, was auf unserem Weg und im täglichen Hamsterrad so oft verloren geht?

Oft erzähle ich eben an dieser Stelle die Metapher vom träumenden Delfin. Das Meer klatscht mit gewaltigen Wogen in der einsamen Koralleninsel, die wie eine Perle eingelassen im tiefblauen Meer lag. Plötzlich tauchte unter den riesigen Wellen ein junger Delfin empor. Daniel Alexander Delfin. So startet Sergio Bambaren seine Geschichte in dem Buch „Der träumende Delfin“. Daniel war ein Delfin, der mehr wollte vom Leben als nur fischen, um zu leben. Sein Traum war, die höchste Welle zu reiten und so den Sinn in seinem Leben zu finden. Denn „Es kommt eine Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss. Eine Zeit, in der man endlich für die eigenen Überzeugungen eintreten muss.“ (Aus dem Buch „Der träumende Delfin“)

DOCH WAS HAT DER TRÄUMENDE DELFIN MIT DIESER FRAU UND DEM THEMA LEADERSHIP ZU TUN?

Daniel Alexander Delfin hatte einen Traum. Die höchste Welle zu reiten und so den Sinn für sein Leben zu finden. Wir alle hatten sie auch. Die Träume als Kind, wie unser Leben sein wird. Und viele Träume haben wir auf unserem Weg aufgegeben. Äussere Umstände, Anpassung, schlechte Bedingungen waren vermeintliche Gründe. Die Fremdbestimmung lässt grüssen. So greifen Burnout, Depressionen und Frust unerbittlich um sich. Interessant dazu ist, was Trendforscher des GDI (Gottlieb-Duttweiler- Instituts) bestätigen: Das Motto des Menschen am Anfang des 21. Jahrhunderts ist mehr denn je „Ich shoppe, also bin ich.“ Denn jede Schwäche und jeder Frust kann mit Konsum befriedigt werden. Shopper kaufen sich mit dem Objekt der Begierde ein Stück Identität.

DOCH IST ES DAS, WAS WIR WIRKLICH WOLLEN UND WAS UNS IM INNERSTEN ERFÜLLT?

Der bekannte Neurobiologe und Hirnforscher Gerald Hüther plädiert für ein radikales Umdenken. In seinem neusten Buch „Was wir sind und was wir sein könnten“ fordert er die Potenzialentfaltung und Weiterentwicklung mit mehr Zeit für das Wesentliche. Denn „Begeisterung ist der Dünger für unser Hirn“ sagt Gerald Hüther. Jedoch scheint es, dass bei vielen Menschen die Begeisterung und Kreativität abhandengekommen ist. Womit wir wieder beim Thema Führung gelandet sind.

Unternehmen müssen erkennen, dass sinnreiches Tun mit Begeisterung der Motor ist für Motivation und Mehrwert mit Erfüllung. Denn diverse Statistiken belegen – fehlendes Engagement und Motivation kostet die Betriebe Unsummen von Geld. Somit sind Leader gesucht, die den Weg mit Verantwortung und Begeisterung vorausgehen. Und es braucht vor allem auch weibliche Leader. Frauen mit hoher, emotionaler Kompetenz. Frauen, die mit EinfühlungsvermoÅNgen und authentisch kraftvoll vorne am Weg sind. Oder wie Prof. Gertrud Höhler sagt – es braucht Sinn-Macher, welche Vertrauen stiften. Doch in vielen Unternehmungen mangelt es an glaubwürdigen Vorbildern.

WAS MACHT EINEN LEADER AUS?

Warum können Leader mit Kraft bei sich und anderen verborgenes Potenzial freilegen? Wie schaffen sie eine Zukunft, welche die Mitwirkenden begeistert und einen klaren Mehrwert bringt? Wer sein Potenzial als Leader entfalten will, muss die eigene Begeisterungsfähigkeit aktiv halten. Leader stellen sich ehrlich den Fragen: „Wofür stehe ich ein? Was möchte ich bewirken und wo kann ich Sinn und Mehrwert stiften? Wofür will ich meine Energie wirklich einsetzen? Was liegt mir in Zukunft besonders am Herzen?“

Sie halten inne, um eigene Antworten zu finden für die ganz persönlichen Aufgaben – die Ausrichtung auf das Wesentliche im Leben. Leader haben eine klare Mission, die sie beseelt, erfüllt, bewegt und trägt. Sie haben den Sinn des eigenen Tuns hinterfragt, haben das Feuer der Begeisterung in ihren Augen und führen sich und andere mit Herz und Verstand. Sie können nicht nur sich, sondern auch andere begeistern. Denn die eigene Mission gibt den Drive, non-lineare Ergebnisse in allen Lebensbereichen zu erreichen.

Achtung! Dazu braucht es Mut, kritisches Denken, Ernsthaftigkeit und Vertrauen, um in einem Mission-Prozess die weibliche Kraft ins Zentrum des Handelns zu stellen. Denn die eigene Mission ist der Ausdruck der individuellen Identität in Aktion. Sie ist die Grundlage für alle Entscheide. Es lohnt sich, innezuhalten und Antworten zu finden für die ganz persönlichen Anliegen – die Ausrichtung auf das Wesentliche im Leben.

MEINE PERSÖNLICHE MISSION:

Als Trainerin und Business Coach begeistert es mich, Menschen mit ihren eigenen Träumen und Talenten wieder in Kontakt zu bringen. Sie darin zu unterstützen, ihre eigene Berufung zu leben. Als Unternehmerin, Träumerin und Leader begleitet mich die Geschichte des „träumenden Delfins“ seit mehr als zehn Jahren. Wichtig ist: Trenne dich nie von deinen Träumen und Visionen. Denn diese helfen, in schweren Zeiten trotzdem nach vorne zu schauen. «

Christina Weigl ist unsere neue Gastautorin und wird Sie an dieser Stelle rund um das Thema „Female Leadership“ und „Female Entrepreneurs“ informieren. Sie ist Unternehmerin und Coach in Luzern mit Empowerment Group.

LESEN SIE IN DER NÄCHSTEN AUSGABE (LADIES DRIVE NO. 16, ERSCHEINT ANFANG DEZEMBER): PART 2 „NO VISION – NO PASSION“

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