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FUSSBALL STATT QUOTE!

Ja, ich meine das durchaus ernst. Es ist bierernst – und das soll nicht heissen, dass mir diese Idee bei ebendiesem Getränk und damit unter Alkoholeinfluss gekommen ist. Nein, ich trage diese Idee schon seit Jahren in mir.

Quote in der Arena, Quote in der Annabelle, Quote in den Medien, Quote am Stammtisch.

Die aktuelle Quotendiskussion ist mit Sicherheit, sagen wir mal „interessant“. Ob sie uns weiterbringt, in unserem Land, wo es spätestens beim zweiten Kind günstiger ist als Frau zu Hause zu bleiben, sprich in einem Land, wo man mit dem Popo in der warmen Butter badet, das wage ich leider zu bezweifeln. Das Thema wird häufig zu emotional und zu populistisch diskutiert. Wie immer im Leben ist es in Tat und Wahrheit dann meist doch etwas schwieriger und komplexer. Ich wage deshalb eine andere These in den Raum zu stellen: Fussball statt Quote!

Nun, stellen Sie sich mal gedanklich einen Spielplatz im Kindergarten vor. Dann denken Sie an die Pausen. Die Jungs? Spielen Fussball. Oder Basketball. Die Mädchen? Sitzen auf der Schaukel, tuscheln am Spielfeldrand, kichern, überlegen, welcher der Jungs nun der Hübscheste sei und tauschen Gossip aus. Und genau hier liegt des Übels Wurzel!  Mädchen lernen so ja wohl nicht, einen Team-Spirit zu entwickeln und als „Mannschaft“ aufzutreten – Dinge auch mal sportlich zu nehmen. Denn manchmal verliert man im Leben – und ein ander’ Mal gewinn man eben. So ist es im Leben, in der Liebe – und im Geschäft. Vielleicht wäre es ein Ansatz, die Mädchen in ganz jungen Jahren dazu zu bringen, nicht neben, sondern auf dem Spielfeld zu stehen – sich zu beweisen. So – zumal nach meiner Überlegung – würde ein Sports- und Mannschaftsgeist geweckt, der nur gut tun kann. Schaden dürfte diese Zwangsverordnung ja wohl kaum. Aber sie würde die Quotendiskussion langfristig gesehen obsolet machen. Weil junge Frauen lernen, sich durchzusetzen, sich einem fairen Wettkampf zu stellen. Und junge Männer lernen Frauen im Team als Normalzustand  zu erkennen. Das wäre für die künftigen Generationen wohl eine wichtige Erkenntnis. Auch wenn klar sein dürfte, dass die Initiative „Fussball statt Quote“ wohl keine schnellen Ergebnisse bringt. Aber sie würden uns bei einer gesunden Entwicklung helfen. Es ist die Frage was wir wollen: Aspirin oder Yoga.  Schnelle Wirkung – oder die Entwicklungen an der Wurzel beeinflussen.

Frauen und Männer sind gleichberechtigte Partner – sie gehen selbstverständlich miteinander um – sie akzeptieren sich so wie sie sind, mit ihren unterschiedlichen Talenten, Stärken und Schwächen….hmmm…wenn ich den letzten Satz lese könnte ich meinen, dies sollte eigentlich längst so sein. Wir haben ja 2012.

Also, was haben wir zu verlieren? – Let’s play football girls!!!!

 

Eure,
Sandra-Stella Triebl

 

P.S. Und – nein, die FIFA sponsort diesen Blog nicht. Auch ist mir Sepp Blatter nur aus den Medien bekannt.

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