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FEMALE DESIGN

So sieht ein Auto aus, wenn es von Frauen designt wirdld_no06_pdfteaser03
Text: Natascha Papst

Immer wieder wird darüber sinniert, ob sich das Design von Männern und Frauen unterscheidet. Haben sie einen unterschiedlichen Zugang zu Formen, Farben oder Materialien? – Nun, entscheiden Sie selbst. Wir finden, der neue BMW Z4 sieht fantastisch aus! Designt wurde er übrigens von zwei charmanten Ladies. Über weiche Linienführungen, Harmonie im Design – und den Einfluss der Rockband Metallica.

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Autodesigner sind die eigentlichen Visionäre unserer Zeit, sagte uns vor Kurzem MINI-Chefdesigner Gert Hildebrand. Während Modedesigner aktuelle Trends sofort aufnehmen und umsetzen können, braucht die Designentwicklung bei Autoherstellern meistens drei Jahre. Insgesamt fünf Jahre liegen zwischen den ersten Konzepten und dem fertigen Auto. Weiters muss ein Autodesigner darauf achten, dass sein Produkt gut und gerne zehn Jahre Lebenszyklus hat. Dies bedeutet demnach, dass beim Zeitpunkt der ersten Skizzen ein Design 15 Jahre später noch attraktiv sein sollte, will es sich erfolgreich verkaufen lassen. Trotzdem sind Modedesigner meist bekannt wie bunte Hunde. Indessen weiss kaum jemand, wer einen Golf oder einen BMW designt hat, obwohl wir jeden Tag Dutzende davon sehen.
Die beiden Ladies, die den neuen BMW Z4 kreiert haben, hätten es indes sehr wohl verdient, im Rampenlicht zu stehen. Also rücken wir sie doch mal dorthin!
Wird bei BMW ein neues Fahrzeug designt, beginnt die Arbeit mit der Definition der Charakterbegriffe, mit welchen später das gesamte Designteam arbeiten wird. So fliessen Marktanforderungen ebenso in den Prozess mit ein wie Kundenwünsche und technische Vorgaben. In der Folge ist die praktische Arbeit Teil eines internen Designwettbewerbs.
Einen Roadster zu kreieren ist die Königsklasse des Automobildesigns

Einen Roadster zu kreieren sei für einen Designer so etwas wie die Königsklasse. BMW legt grossen Wert darauf, dass der Kreativität möglichst wenig Schranken gesetzt sind, dass sie am Anfang freien Lauf hat, um viele unterschiedliche Ausprägungen und Vorschläge von den verschiedenen Designern erhalten zu können. Jene Skizzen, die es in die engere Auswahl schaffen, werden danach zusammen mit den Modelleuren in Tonmodellen, sogenannte Claymodels, umgesetzt. Am Ende dieses Entwicklungsprozesses entscheidet der BMW-Gesamtvorstand in einer anonymen Wahl über das beste Design für Exterior und Interior. Am Rande der internationalen Pressevorstellung des neuen BMW Z4 in Spanien treffen wir die Kreateurinnen des neuen Roadsters zum Gespräch.

 

Nadya Arnaout – Interieur Design BMW Z4 Roadster
36, lebt normalerweise in L.A. Sie entwirft seit vielen Jahren Automobile und andere Produkte bei BMW Group Designworks USA in Kalifornien. Zum Abschalten bäckt sie. Dabei denkt sie aber so gut wie nie an die Form.

 

Juliane Blasi – Exterieur Design BMW Z4 Roadster
31, lebt in München, war zum Zeitpunkt des Interviews im März 2009 im 7. Monat schwanger. Liebt Sport.

Die beiden sind mehr als nur stolz, dass „ihr“ Auto bereits vor der Markteinführung zwei Designpreise gewonnen hat, und zwar den „EyesOn“ sowie den renommierten „reddot“ Design Award.

 

 

Wie lief der Wettbewerb aus Ihrer Sicht? Und wie war es, als Sie erfuhren, dass Sie den Wettbewerb gewonnen haben?
Nadya Arnaout:
Zuerst ist man natürlich überglücklich, aber damit einher geht auch die Herausforderung, die man spürt. In meinem Fall war es so, dass ich mein Leben umstellen musste. Ich arbeite und lebe in den USA. Für das Projekt musste ich die Koffer packen und vorübergehend nach München ziehen.
Juliane Blasi:
Die internen Design-Wettbewerbe finden sowohl in München als auch in Kalifornien bei Designworks statt. Der Wettbewerb ist hart, aber sehr fair, weil die Endauswahl anonym getroffen wird. Das beste Design gewinnt. Das Tolle war: Wir arbeiteten für einige Zeit zusammen bei Designworks in den USA, das heisst wir waren ein bisschen abgeschottet von München. Dadurch hatten wir den Vorteil, dass wir konzentrierter, freier arbeiten konnten.
Nadya Arnaout:
Bis dahin haben wir beide uns eigentlich nur flüchtig gekannt. Besser kennengelernt haben wir uns erst beim Modellbau – und schon damals haben wir gedacht, das wäre super, wenn wir zusammenarbeiten könnten.

Haben Sie damit gerechnet, dass sich Ihre Designs durchsetzen werden?
Nadya Arnaout:
Von der ersten Skizze bis zu Endauswahl vergeht ungefähr ein Jahr. Es gab etwa 25 Exterieur-Vorschläge und 15 Interieur-Designs. Man hofft ja immer und wenn man dann unter den letzten zwei ist, rechnet man insgeheim schon damit.

Haben Sie viele Skizzen gemacht und war es Ihre eigene Entscheidung, welches Design eingereicht wurde?
Nadya Arnaout:
Ja, wir haben wirklich sehr viele Skizzen gezeichnet (lächelt)! Man macht eine Vielzahl von Variationen, bis man die Skizze sieht und denkt: Das ist die stärkste, daran glaube ich! Es ist komplett unsere eigene Entscheidung, welche Skizze dann aber schlussendlich eingereicht wird. Als Designer muss man davon überzeugt sein, wenn man nicht überzeugt ist, glaubt kein anderer daran.

Wie ging es danach weiter?
Nadya Arnaout:
Nachdem wir den Wettbewerb gewonnen hatten, hatten wir ungefähr ein Jahr für die Ausarbeitung und Verfeinerung des Designs. Dann beginnt auch eine intensive Zusammenarbeit mit den Ingenieuren. Zu dem Zeitpunkt schauen wir, wo die Schnittpunkte sind, und integrieren die Technik. Erst danach beginnen wir die Detailarbeit, sehen, wie man Interieur und Exterieur zusammenbringt.
Juliane Blasi:
Bei einem Roadster gibt es extrem viele Schnittstellen, was Interieur/Exterieur betrifft. Viel mehr als bei anderen Autos.

Design ist keine Frage des Geschlechts – eher der Persönlichkeit eines Designers.

Dann war es Zufall, dass Sie die gleichen Linien im Design gezeichnet haben? Das ist doch sehr auffällig …
Nadya Arnaout:
Wir waren selbst verblüfft, als wir feststellten, wie sehr sich unsere gezeichneten Linien im Interieur und Exterior ähnelten. So lag es auf der Hand, dies noch detaillierter auszuarbeiten. Denn bei offenen Fahrzeugen ist das Zusammenspiel von Interieur und Exterieur noch mal wichtiger als bei geschlossenen Fahrzeugen. Bei offenem Verdeckt sieht man, ob die Linienführung aus einem Guss ist. Das ist die perfekte Harmonie!

Designen Frauen anders als Männer?
Juliane Blasi:
Natürlich hat mein Design anders ausgesehen als die anderen. Aber Männer- und Frauendesign – das kann man nicht eindeutig differenzieren. Es gibt allerdings auch nicht allzu viele Designerinnen in meinem Bereich. Ich persönlich finde, dass das Design vom Charakter, von der Persönlichkeit des Designers abhängt, nicht von seinem Geschlecht.

Sie beide zählen zu den wenigen Frauen im Team und sind noch dazu recht jung. Wie war die Reaktion der Kollegen, die bereits an den früheren Generationen des Roadsters gearbeitet haben?
Juliane Blasi:
Die sind alle professionell genug, dass sie wissen, dass man nicht jeden Wettbewerb gewinnen kann.
Nadya Arnaout:
Wir hatten enorm viel Unterstützung von den Kollegen. Aber man kann schon sagen, dass es gut für uns war, dass der Auswahlprozess anonym stattfindet. Da kann keiner sagen, dass wir bevorzugt wurden, weil wir Frauen sind. Die Chancen sind für alle gleich und am Schluss zählt die Leistung.

 

Haben Sie die Konkurrenten anderer Hersteller im Hinterkopf oder kann man das ausblenden? Besteht eventuell sogar eine Gefahr, versehentlich jemanden zu kopieren?
Nadya Arnaout:
In unserem Designprozess haben wir erstmal gar nicht daran gedacht. Dafür gibt es eine gute technische Antwort: Unser Design begünstigt BMW-typische Proportionen: Die Sitzposition ist sehr nah an der Hinterachse – es gibt keinen Mitbewerber, der die Passagiere so weit an der Hinterachse sitzen lässt. Die extrem lange Motorhaube ist ebenfalls am ausgeprägtesten. Die Grundvoraussetzungen lassen gar nicht zu, dass der neue Z4 einem anderen Modell ähneln könnte. Abgesehen davon gibt es eine berühmte Definition des wirklichen Roadsters: Es sei dann ein Roadster, wenn man mit der Hand das Hinterrad berühren kann. Dieses Merkmal gilt für alle BMW Roadster in der jahrzehntelangen Historie.

Beim Design des Z4 war Musik eine wichtige Inspirationsquelle – vor allem ein Album von Metallica.

Was inspiriert Sie? Orientieren Sie sich auch an den Trends, die zurzeit herrschen?
Nadya Arnaout:
Das ist unser Job, dass wir in die Zukunft schauen. Wir orientieren uns durchaus an den Dingen im Hier und Jetzt, versuchen dann aber zu erkunden, was der nächste Schritt sein könnte, um den Fokus in die Zukunft zu legen.
Juliane Blasi:
Am Anfang steht ja die Frage, was das Auto ausdrücken soll – und so versucht man Bilder zu sammeln. Bei mir kommen diese aus der Musik, Mode oder Architektur.
Nadya Arnaout:
Bei mir es ist so, dass ich nie gleich beginne, das Interieur zu zeichnen. Ich beginne mit Formen, einer Art Gefühlsstruktur.
Juliane Blasi:
Mich inspiriert Kunst. Ich gehe sehr gerne auf die Biennale. Und Musik! Musik hat einen grossen Einfluss auf mein kreatives Schaffen. Bei uns gehört Musik im Studio zum Alltag. Die Musik bei der Arbeit am Z4 war etwas, sagen wir, lebendiger. So eher in die Richtung „Metal“. Ein Album von Metallica‘ lief sehr oft (grinst).

Sie haben sich beide vom Design her am menschlichen Körper orientiert. Wie kam es dazu, dass Sie dieselbe Idee hatten?
Nadya Arnaout:
Das war meine Grundinspiration. Es war besonders wichtig, dass es etwas Menschliches im Fahrzeug gibt, um die Balance zwischen den Volumen zu schaffen.  Im Interieur ist es ja so, dass man viele Flächen vor sich und um sich herum hat. Diese Balance zwischen den Flächen war sehr wichtig.
Juliane Blasi:
Mein Wunsch war, so etwas wie eine lebendige Skulptur zu kreieren, mit scharfen Linien und weichen Flächen. Als Hauptinspiration diente ein athletischer Körper, in dem wir genau dieses Zusammenspiel ebenfalls finden. Ich kann nicht mehr sagen, ob es der weibliche oder männliche Körper war, an den ich dachte – aber ich wollte, dass das Auto menschliche Emotionen weckt.

Gibt es in Ihren Augen ein Frauenauto oder Männerauto?
Juliane Blasi:
Ich glaube nicht! Jeder Mensch hat ein Empfinden von Ästhetik. Wenn man ein Kunstobjekt anschaut, ob es eine abstrakte Skulptur oder konkrete Figur ist, man empfindet etwas. Das ist eine emotionale Beziehung, die man zur Formensprache aufbaut. Genau das ist das eigentlich Faszinierende am Design.

Denken Sie beim Design daran, dass das eine oder andere Detail einem Mann gefallen wird oder bei den Frauen gut ankommt?
Juliane Blasi:
Als Designer wird man so ausgebildet, dass wir uns auf unseren eigenen Geschmack verlassen können und man nicht davon abhängig ist, was der Frau oder dem Mann gefallen würde. Das kann man nicht.

Schreckt die Männerdomäne „Auto“ die Frauen davon ab, in diesem Segment Karriere zu machen?

 

Aber man denkt schon an die Zielgruppe, der Käufer sieht so und so aus … Oder gelingt es, diesen Aspekt völlig auszublenden?
Juliane Blasi:
Die Aufgabe steht immer im Vordergrund. Ich bin davon ausgegangen, dass es ein Roadster ist, er muss sportlich und emotional sein, aber gleichzeitig Stärke ausdrücken. Und mit dieser Aufgabe gehen wir professionell um. Mit unserem eigenen Empfinden versuchen wir alle Aspekte zu kombinieren, sodass am Schluss ein individuelles Design kreiert werden kann.

Sie sind die einzigen Frauen im Interieur-/Exterieur-Designteam. Kann man über die Emanzipierung in der Autoindustrie reden?
Nadya Arnaout:
Den Grund, weshalb so wenige Frauen in diesem Job sind, glaube ich schon zu kennen – weil sie durch das Image abgeschreckt werden. Es ist nicht so, dass Frauen daran keinen Spass haben könnten, sondern viele sind davon abgeschreckt, weil die Autoindustrie immer noch als Männer-Domäne gilt. Man kann es aber nicht verallgemeinern. Es gibt viele Frauen in der Autobranche, angefangen vom Produkt-Design bis zu Manager-Positionen. Aber Technik steht beim Autobau im Zentrum. Design ist wertlos, wenn es nicht funktioniert. Man muss sich über die Kreativität hinaus Zeit nehmen, um sich intensiv mit den technischen Problemen zu beschäftigen, um sie zu verstehen. Und Frauen sind eben in technischen Berufen generell weniger häufig vertreten.

 

Ist Ihnen bewusst, dass Sie auch Vorbilder für junge Frauen sind?
Juliane Blasi:
Dass wir so eine Art Pioniere sind? Ja, es ist uns bewusst und wir finden es auch gut, dass es sich so entwickelt. Wir hoffen, dass sich dadurch mehr Frauen in diesen Bereich trauen. Das ist nämlich nicht zwingend ein Männerberuf.
Nadya Arnaout:
Wir hatten ein schönes Erlebnis bei der Automesse Detroit, als das Auto vorgestellt wurde. Da kam eine ganz junge Designerin von GM auf uns zu und sagte, dass sie es so toll findet, dass zwei Frauen ein Serienfahrzeug designt haben. Es ist schön zu sehen, dass es Frauen in unserem Beruf ermutigt.

Wie lässt sich das Private mit einem Beruf verbinden, der so viel Passion benötigt?
Nadya Arnaout:
Bei mir war es etwas schwierig, weil ich vorübergehend nach München umziehen und ein Teil meiner Familie in den USA bleiben musste. Es braucht schon das eine oder andere Opfer. Aber das ist es wert, wenn man ein Serienfahrzeug designen kann.
Juliane Blasi:
Für mich ist es die Liebe zum Beruf. Das geht uns allen so. Es kommt von innen und man tut das einfach gerne. Die Familie muss natürlich etwas flexibler sein. Für die Designer ist es existenziell wichtig, unterschiedliche Einflüsse zu bekommen, zu reisen, andere Dinge zu sehen. Kreativität braucht Weite. Aber natürlich gibt es auch Phasen, die sehr anstrengend sind, in denen man gedanklich nicht davon loskommt, beim Einschlafen und beim Aufwachen an die Arbeit denkt, manchmal sogar davon träumt. Wenn man eine Lösung gefunden hat, ist man davon erlöst. Für das persönliche Umfeld ist das natürlich nicht immer einfach.

Das Krisenauto? – Das existiert nicht!

War das schon immer Ihr Traumberuf?
Nadya Arnaout:
Ich wusste immer, dass ich Designerin werden will. Ich hab das Vordiplom im Bereich Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach gemacht und dann ein Studium im Art Center College of Design in Pasadena angeschlossen. Dass ich Autos designen werde, hätte ich mir allerdings damals nicht gedacht!
Juliane Blasi:
Ich hab es an dem Tag gewusst, als ich die Fachhochschule in Pforzheim besucht habe, weil dort auch eine Abteilung für Automotive Design geführt wird. Ich hab die Studenten gesehen, die an ihren Tonmodellen rumkratzten und dreidimensionale Skulpturen gefertigt haben. In diesem Moment habe ich gewusst, das will ich auch!

Sehen die Autos, die in Krisenzeiten kreiert werden, anders aus, als jene, die in „guten“ Zeiten designt werden?
Nadya Arnaout:
Nein. Wir machen unseren Job unabhängig von der Wirtschaftslage. Unsere Aufgabe ist es, das Auto schön und emotional zu kreieren. Grundvoraussetzung für das Design ist die Nachhaltigkeit. Ein Design muss viele Jahre Bestand haben. Das Design fällt nicht vom Himmel, es hat eine Herkunft, eine Geschichte. Man muss noch in ein paar Jahren sagen können: Dieses Design hat eine Kraft, eine Faszination, eine Emotionalität, die mich berührt. Also kann man nicht sagen: Wir haben eine Krise, jetzt machen wir schnell ein Design, das zur Krise passt.

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