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FAMILIENGRÜNDUNG: WICHTIGE TIPPS BEZÜGLICH KRANKENKASSE

15_06_01_esurance.ch_ExpertenteamDas Team des neutralen Online-Versicherungsbrokers esurance.ch zeigt auf, worauf bei der Familiengründung im Bezug auf die Krankenkasse zu achten ist.

Generell unterscheidet man bei der Krankenkasse zwischen Grundversicherung (Punkt A) und Zusatzversicherungen (Punkt B). Zuerst zu Punkt A. Die obligatorische Grundversicherung muss bei einer Familiengründung in zweierlei Hinsichten angepasst beziehungsweise neu abgeschlossen werden:

1. Das Gesetz schreibt für alle in der Schweiz wohnhaften Personen eine Grundversicherung vor, so auch für Kinder. Da bei Neugeborenen in regelmässigen Abständen Kontrolltermine beim Kinderarzt anstehen, ist es sinnvoll, für Kinder die Jahresfranchise 0 Franken zu wählen. Zudem kann auch für Kinder ein alternatives Versicherungsmodell, wie etwa das Hausarztmodell, abgeschlossen werden. Der Vorteil: Die Prämie ist gegenüber der freien Arztwahl – je nach Versicherung – um zirka 10 bis 20 Prozent tiefer. Wir, neutrale und kostenlose Experten des Online-Versicherungsbrokers esurance.ch, empfehlen, das Kind bei der Krankenkasse der Mutter oder des Vaters zu versichern (Verminderung des Administrationsaufwands).

2. Geht die Mutter nach der Geburt keiner Arbeit mehr nach, die länger als acht Stunden pro Woche dauert, oder wird nach dem Mutterschaftsurlaub für eine gewisse Zeit keine Arbeitsstelle mehr angetreten, muss die Unfalldeckung wieder eingeschlossen werden. Bisher gewährleistete ja der Arbeitgeber diese Deckung.

Franchise
Diese kann jedes Jahr neu angepasst werden. Falls sich die jährlichen Gesundheitskosten auf über 2000 Franken belaufen, empfehlen wir aus rein rechnerischer Sicht die tiefste Franchise (300 Franken) und bei niedrigeren Kosten die höchste (2500 Franken).

Muss die Franchise aufgrund einer Schwangerschaft geändert werden? Grundsätzlich nicht, da die schwangerschaftsbedingten Kosten nicht unter die Franchise fallen. Bei Komplikationen kann es jedoch sein, dass Sie die übersteigenden Kosten mit Ihrer Franchise selber bezahlen müssen. Das finanzielle Risiko, das Sie mit einer 2500-Franken-Franchise gegenüber einer 300-Franken-Franchise haben, beträgt ungefähr 700 bis 1000 Franken.

 

Eine Spital-Zusatzversicherung ermöglicht die freie Arztwahl

Nun zu Punkt B. Die freiwilligen Zusatzversicherungen ergänzen die Grundversicherung in vielen Bereichen. Speziell weisen wir auf die Gesundheitsprüfung hin, die vor dem Abschluss von den Versicherungen verlangt wird. Je nach Gesundheitszustand kann einem die Aufnahme in die Zusatzversicherungen verwehrt bleiben. Bei einer vorgeburtlichen Anmeldung entfällt die Gesundheitsprüfung.

Nachfolgend die wichtigsten Deckungen der Zusatzversicherungen:

1. Krankenpflege
Diese Zusatzversicherung übernimmt in der Regel komplett oder teilweise die Kosten von nicht kassenpflichtigen Medikamenten, Notfällen im Ausland, Nottransporte, Psychotherapie, Sehhilfen etc. In den meisten Fällen kommt sie auch für Zahnstellungskorrekturkosten auf, was vor allem bei Kindern zentral ist.

2. Spital
Sie übernimmt die Kosten einer stationären Behandlung in der halbprivaten oder privaten Abteilung und bietet die freie Arzt- und Spitalwahl sowie den Aufenthalt in einem Doppel-/Einbettzimmer. Eine solche Deckung ist vor allem bei seltenen/komplizierten Eingriffen von Vorteil, da man sich den Arzt unabhängig von seiner Spitalstufe auswählen kann. Kommt hinzu, dass die durchschnittliche Wartezeit für einen Operationstermin für Allgemeinversicherte bei 30 Tagen liegt, bei Halbprivat- oder Privat-Patienten bei drei Tagen.

Seit ein paar Jahren gibt es hier kostengünstige und flexible Modelle, die es den Versicherten ermöglichen, vor jedem Spitaleintritt frei zu entscheiden, in welcher Abteilung man behandelt werden möchte. Bei einem solchen Modell ist jeweils – je nach Abteilung – ein unterschiedlicher Selbstbehalt fällig.

Eine Deckung für eine flexible Spitalwahl empfehlen wir jedem Erwachsenen und auch jedem Kind. Will man sein Kind vorgeburtlich privat versichern, ist dies bei einigen Versicherungen wie beispielsweise CSS, Sanitas und Visana nur möglich, wenn bereits ein Elternteil dort entsprechend versichert ist. Die Groupe Mutuel ist die einzige Versicherung der Schweiz, bei der eine vorgeburtliche Privatversicherung möglich ist.

3. Alternativmedizin
Sie übernimmt die Kosten von alternativen Therapien und Behandlungsmethoden. Die Alternativmedizin kommt in der Regel dann zum Zug, wenn die Schulmedizin nicht die gewünschten Erfolge bringt. Je nach Situation und Einstellung der Eltern zur Alternativmedizin wird auch dieser Zusatz empfohlen.

4. Nur im Sonderfall empfohlene Zusätze:

4a. Zahnzusatz
Ein solcher Zusatz ist dann sinnvoll, wenn Zahnstellungskorrekturen nicht vollständig über den Krankenpflegezusatz versichert sind. Bei den meisten Gesellschaften kann dieser bis zu einem gewissen Alter (oft drei oder sechs Jahre) ohne Gesundheitsprüfung eingeschlossen werden.

Für erwachsene Personen macht dieser Zusatz jedoch häufig keinen Sinn mehr, wenn man die Prämie den zu erwartenden Leistungen gegenüberstellt.

4b. Kapitalversicherungen
Da ein Kind keinerlei finanzielle Verpflichtungen hat, ist eine Kapitalversicherung infolge Tod nicht empfehlenswert. Sinnvoller ist eine Kapitalversicherung bei Invalidität infolge von Unfall oder Krankheit, so dass ein Teil der Kosten eines möglichen Wohnungsumbaus und ähnlicher Anpassungen gedeckt ist.

 

Ihr esurance.ch Team

Marcos Miramontes, Leiter Finanzen, Lukas Brülhart, Versicherungsexperte, und Giles Magnin, Geschäftsführer.

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PS: Übrigens können Kunden von esurance.ch ihre Versicherungen dank einer eigenen Onlineapplikation auf dem gewünschten Endgerät online bewirtschaften.

 

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