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„ES WAR EINE VERRÜCKTE IDEE!“

LOTTE-TISENKOPFALOTTE TISENKOPFA, CO-FOUNDER MADARA

„Du musst diese Frau treffen – die ist so … eine Schönheit, eine natürliche, warme und wahre Schönheit!“ – Mit diesen Worten wurde uns die erst 30-jährige lettische Unternehmerin Lotte Tisenkopfa angepriesen, die Mitbegründerin der Naturkosmetikmarke Mádara. Eine Gruppe junger Frauen hat in ihren 20-ern diese Marke begründet – und innerhalb von sieben Jahren einen kometenhaften Aufstieg feiern können, insbesondere in Nordeuropa. Nun schicken sich die jungen Unternehmerinnen an, auch die Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erobern. Wir besuchten Mádara und ihre schöne Gründerin Lotte in einer der aufstrebendsten Städte Europas: Riga.

Nach einem kurzen, holprigen Flug ab Zürich treffen wir am Flughafen von Riga ein. Lotte steht freudig wartend in der Ankunftshalle und winkt uns zu. Eine zierliche Person von kaum 1,65 m mit wunderbar langen blonden Haaren, einem rundlichen, strahlenden Gesicht und ebenso leuchtenden, hellen Augen. „Welcome to Riga!“

Zuerst einmal ankommen, etwas die Stadt geniessen, was essen und am nächsten Tag dann die Fabrikation und die Labors begutachten. Soweit der Plan. Also schlendern wir erst mal durch die für mich überraschend sauberen und lachenden Strassen und Gassen Rigas, vorbei an prunkvollen Bauten, wie man sie aus Paris kennt, Parks wie in Münchens grüner Lunge, dem Englischen Garten, Strassen-Cafés, kleinen Shops. Ich bin einigermassen erstaunt! Das Essen ist schlicht umwerfend und günstig – die Menschen zuvorkommend und voller Tatendrang.

Diese uberkümmert scheinende Fröhlichkeit finde ich auch bei unserer Gastgeberin Lotte wiederunserer Gastgeberin Lotte wieder. Begeistert führt sie uns amnächsten Tag durch die Mádara-Fabrikation und wir staunen nicht schlecht, als wir sehen, dass Seifen hier noch tatsächlich von Hand gemacht, gestanzt und verpackt werden. Unser Interview führen wir dann in ihrem verträumt-idyllischen Privathaus, etwas ausserhalb der kleinen, lettischen Metropole. Lottes kleiner Sohn sitzt neben der Couch am Boden und beobachtet interessiert unser Gespräch, während er mit seinen tapsigen Händen mitten in die Schale mit wohl einem Kilogramm frischen Kirschen tatscht. Lotte nimmt’s locker.

Ladies Drive: Wie kam es eigentlich zur Gründung von Mádara durch dich, deine Schwester und zwei weitere junge Frauen?
Lotte Tiesenkopfa: Meine Geschichte ist quasi die logische Konsequenz meines „Bio-Lifestyles“ und meines Weges zu natürlichen Produkten. Das war mir schon im Alter von 13 Jahren bewusst – ich war und bin Vegetarierin, und schaute genau, was ich esse. Dann bekam ich Dermatitis, eine Hautreizung. Ich war überrascht, warum das geschah, denn ich benutzte als Teenager ausschliesslich getestete Produkte. Also begann ich die Zutaten der Crème zu studieren. Ich googelte eine nach der anderen, versuchte rauszufinden, was meine Haut so irritierte. Und so erkannte ich, dass die meisten Crèmes viele fragwürdige Zutaten, wie Paraffin, enthielten (Anmerkung der Redaktion: Über die Verwendung von Paraffinen in Kosmetikprodukten respektive deren Gefahren herrscht Uneinigkeit unter den Wissenschaftern. Die Zeitschrift Öko-Test warnt indes vor Produkten, die mehr als 10% Paraffin enthalten – und weist auf mögliche Gesundheitsgefahren hin.) Die Hersteller sagen zwar immer, es sei ungefährlich, aber ganz offenbar verursachten selbst dermatologisch getestete Crèmes bei mir eine Dermatitis. Ich entschied für mich, diese Produkte nicht mehr zu verwenden. Ich durchsuchte mein Badezimmer und entdeckte: Da ist überall Paraffin drin! Sie können das ganze Leben im Körper bleiben und beispielsweise auch das Leben einen Ungeborenen im Körper der Mutter negativ beeinflussen. Ich leerte mein Bad und musste es nun irgendwie neu auffüllen. Aber es war nichts auf dem ganzen Markt vorhanden. Es gab nur einen Eco-Shop mit Produkten, die ich wollte, aber keines davon gefiel mir. Also hab ich mir Produkte aus dem Ausland übers Internet bestellt. Und ich begann, einfache Beauty-Produkte von Hand herzustellen. Die Rezepte hatte ich aus dem Internet, aus Foren, aber auch aus alten Büchern meiner Grossmutter. Sie lehrte mich auch, wie man Seife macht. Irgendwann begab es sich, dass eine Frau aus einem Chat meine Seife kaufen wollte. Es war keine Absicht von ihr oder von mir, eine Firma zu gründen. Aber als wir uns trafen und ich ihr das Seifenstück zeigte, realisierten wir, dass vielleicht auch andere Frauen das Bedürfnis haben könnten, ein natürliches Produkt in ihrem Badezimmerschrank stehen zu haben. So begann alles. Es war eine ehrgeizige und verrückte Idee!

Wieso verrückt?
Wir hatten keinen Background. Wir hatten wenig Geld. Auch keine reichen Eltern. Wir wollten eine Firma gründen und eine Fabrikation aufbauen. Das ist nicht einfach, wenn du keine Erfahrung hast und frisch von der Universität kommst. Sie kam zumindest von einer Marketingagentur – aber ich hatte nur ein paar Jahre Arbeitserfahrung.

Was hast du studiert?
Business und Kultur in Lettland sowie Osaka, Japan. Und nachdem ich ein paar wenige Jahre in einer Beratungsagentur gearbeitet hatte, entschied ich mich für die Verwirklichung dieser ungewöhnlichen Idee. Es kamen weitere junge Frauen dazu – und wir teilten die Arbeit auf. Wir begannen langsam, das Projekt zum Leben zu erwecken. Und nach einem Jahr hatten wir die ersten vier Produkte am Start. Unser erster Kunde war der Department Store Stockmann. Das war vor Weihnachten 2006. Die Produkte wurden als Weihnachtsgeschenk gekauft. Das ging vor allem über Mund-zu-Mund-Propaganda. Keiner von uns hatte erwartet, dass wir so schnell Erfolg haben würden.

Hast du eine Erklärung für diesen schnellen Wachstumsprozess? Ohne ein grosses Marketingbudget?
Wir waren die ersten auf dem lettischen Markt, das war ein Vorteil. Es gab keine anderen Produkte auf dem Markt mit Herz und Seele, transparent und lokal. Und es gab offenbar ein Bedürfnis. Wir arbeiteten mit viel Leidenschaft, anstatt mit viel Geld und Ressourcen. Du kannst die Energie und die Leidenschaft der Produkte und des Teams spüren. Auch genossen wir viel Medienaufmerksamkeit. Wir Frauen lancierten eine Produktion, keine handgemachten Hobby-Produkte. Wir betreiben Forschung, ein Labor und produzieren richtig.

Wie konntet ihr effiziente und gute Kosmetik machen ohne ein Forschungsbudget?
Als wir starteten, hatten wir kein grosses Forschungsbudget. In unserem Entwicklungsteam hatten wir allerdings einen Professor für pharmazeutische Wissenschaften, welcher uns mit den lokalen nordischen Inhaltsstoffen unserer Pflanzenwelt vertraut machte. Die nordischen Inhaltsstoffe machen die Pflanzen sehr stark. Sie haben sich über Tausende von Jahren angepasst, um in Kälte und Dunkelheit zu überleben. In der Sommerzeit sind sie dafür äusserst aktiv. Das ist ein wichtiger Aspekt in allen Mádara Produkten, dass sie lokal, nordisch und aktiv sind. Der nächste Schritt war nun natürlich, dass wir selber Forschung über unsere nordischen Pflanzen betreiben. Wir wollten die Sicherheit und Effizienz der Produkte testen können.

Wann habt ihr damit begonnen?
Innerhalb des zweiten Jahres, als wir an den neuen Produkten arbeiteten. Zusammen mit zwei grossen pharmazeutischen Produktionsfirmen und einer chemischen Firma errichteten wir ein Zentrum für Wissenschaft, das zuvor nicht existierte. Klingt nach einer grossen Geschichte. Wie kam das zustande? Es waren nur lettische Firmen involviert. Das Ziel war, dass wir mehr Wissen über die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln und Kosmetikprodukten respektive ihre Basisstoffe generieren. Dieses Zentrum für Wissenschaft erhielt auch viel finanzielle Unterstützung von der EU.

Das war Glück?
Ja. Und gutes Timing. Unser Budget für Forschung ist entsprechend gross.

Das ist eher ungewöhnlich für ein kleines Unternehmen …
Wir arbeiten intensiv mit den lettischen Universitäten zusammen, die entsprechend zahlreiche Forschungslabore betreiben. Dies in den Bereichen Chemie, Biologie, Medizin. Die testen nun für uns beispielsweise, ob die verwendeten Pflanzenextrakte sicher, effizient und antibakteriell sind. So kam es auch, dass wir statt Wasser Birkensaft in unseren Produkten verwenden.

Wer hatte diese Idee?
Wir wussten es einfach. Es ist ein Teil der lettischen Kultur. Jede Familie geht im Frühling raus in den Wald zu den Birken, macht ein kleines Loch in den Stamm und sammelt den Saft während ungefähr zwei Wochen. Es ist ein bei uns sehr beliebter Drink im Frühling. Es entgiftet den Körper nach unserem langen Winter und hat in Lettland lange Tradition.
Als wir an der ersten Anti-Aging-Linie arbeiteten, bemerkten wir, dass Birkenwasser wirklich das Potenzial aufwies, Wasser in der Kosmetik zu ersetzen, denn Birkensaft ist voller Vitamine! Unsere erste Herausforderung war allerdings, den Birkensaft haltbar zu machen. Das hat zwei Jahre gedauert. Wir haben eine Technik entwickelt, die wir natürlich nicht verraten. Wir haben dies auch getestet mit einem unserer Produkte sowie einem Placebo – und stellten in der Auswertung einen deutlichen Effekt zu Gunsten des Birkensafts fest.

Was bewirkt der Saft?
Erstens: Er hilft, die Zellen in einem kürzeren Rhythmus zu erneuern. Je schneller sich die Hautzellen erneuern, desto weniger Falten bekommt man. Birkensaft bewirkt eine 25-prozentige Steigerung dieses natürlichen Prozesses in der Haut. Zweitens ist er ein Schutz vor Hautalterung. Er hilft, die freien Radikale zu neutralisieren, die unsere Haut beschädigen. Die DNA ist somit besser geschützt.

Also vier Frauen starteten mit der Idee, nun seid ihr sechs Teilhaber in der GmbH. Ihr habt innerhalb von sieben Jahren 14 Mitarbeiter angestellt. In wie vielen Ländern seid ihr denn mittlerweile aktiv?
Am meisten sind wir im nördlichen Europa aktiv. Finnland, Dänemark, Lettland, Estland. Das ist unser Hauptmarkt. Aber wir exportieren auch in 25 andere Länder, wie die Schweiz oder auch nach China. Nur in die USA noch nicht.

Wieso nicht?
Noch nicht. Als eine kleine Firma müssen wir einen Fokus legen. Und den primären Fokus legen wir darauf, dass wir mehr Markenwiedererkennung in unserem Hauptmarkt Nordeuropa kriegen. Wir müssen Schritt für Schritt machen. Sonst würden wir riesige Marketingbudgets brauchen. Die wir nicht haben. Wir konzentrieren uns also vorerst auf unsere Stärken.

Wenn du nun zurückblickst – wie hat sich die Firma seit der Start-up-Phase verändert?
Die Start-up-Phase war schwieriger, aber gleichzeitig auch einfacher, das klingt komisch. Etwas aus dem Nichts zu kreieren war schwierig – aber auch leicht. Wenn man wächst, muss man sich an die Vorlieben und Abneigungen der Kunden gewöhnen, sich diesen anpassen. Wenn man beliebter wird, hat man ein grösseres Publikum. Die Nische für Spezialbedürfnisse gibt es dann nicht mehr. Man wird „gewöhnlicher“. Das ist eine schwierige, aber spannende Herausforderung. Wie behält man die Markenidentität, den Spirit der Marke und erreicht gleichzeitig eine breitere Masse – das fordert.

Wie habt ihr das gelöst?
Wir haben eine sehr flache Organisation und treffen Entscheidungen basierend auf einem Konsens. Wenn wir über die Verpackung eines Produkts entscheiden, dann diskutieren wir, was die beste Lösung ist, was am besten zu Mádara passt. Wir brainstormen manchmal vermutlich etwas zu lange – aber das ist unsere Kultur. Wir bringen ein Produkt, das langfristig erfolgreich ist, auf den Markt – das ist stets das erklärte Ziel.

So wie ich das verstehe, habt ihr hier in Lettland eine aussergewöhnlich erfolgreiche Geschichte. Wie steht ihr im Vergleich zu den „global brands“ da?
Laut einer Studie sind wir hier einer der bekanntesten Brands in der gesamten Mittel- bis Luxuspreisklasse. Marken wie Lancôme, Clinique oder Body Shop liegen hinter uns – L’Oréal oder Garnier haben aber auch aufgrund ihrer grossen Marketingbudgets die Nase vorn. Und laut einer Studie in Finnland sind wir auf Platz zwei, in Finnland Nummer eins bei den Naturprodukten.

Was ist am Schweizer oder deutschen Markt herausfordernd?
Es gibt so viele lokale Produzenten, die einen grossen Standortvorteil haben. Dasselbe gilt in Frankreich, wo es über 400 Kosmetikhersteller gibt. In Deutschland oder der Schweiz wollen wir vorerst in eine Nische und zu Händlern und zu einem Vertrieb, der sich mit uns identifizieren kann, der hinter uns steht. Es ist nicht unser Ziel, in diesen beiden Ländern die Nummer 1 zu werden. In der Schweiz erhalten wir grossartige Unterstützung durch Nadia Brönimann und ihre Website www.goorganics.ch – über ihren Shop kann man unsere Produkte auch direkt beziehen.

Was ist der am schnellsten wachsende Markt?
Finnland und Dänemark. Ich bin allerdings nicht verantwortlich für die Zahlen. Das ist mein Ehemann (lacht).

Wie gut geht das, mit dem Ehemann zu arbeiten?
Gut. Anders würden wir uns ja gar nie sehen (lacht). Wir sind schon seit der Schule zusammen, seit wir 13 Jahre alt sind. Wir sind daran gewöhnt, den ganzen Tag miteinander zu verbringen. Aber wenn wir nach Hause gehen, sind wir zu Hause. Normalerweise. Wir sind verschieden, aber haben viele Leidenschaften, die wir teilen und die uns zusammenhalten. Für mich ist es so gut, ansonsten wäre ich ein einsamer Krieger.

Und wie soll es mit Mádara weitergehen? Was sind eure Pläne?
Konstantes Wachstum, mehr Export und mehr „brand recognition“ in Nordeuropa. Wir planen keine grossen Strukturänderungen für die kommenden zwei Jahre. Keine Investitionen. Was wir vielleicht realisieren, ist, dass wir in vier bis fünf Jahren in Lettland an die Börse gehen. Das könnte eine Option sein. Wir sind immer noch in Diskussion.

Was liebst du an deiner täglichen Arbeit?
Neue Produkte zu kreieren. Die Chemiker, die Pharmazeuten und Mádara-Forscher zusammenzubringen. Eine Architektur der Forschung zu bauen. Und ich liebe es, Reisen und Trainings zu machen. Das ist eh alles, was ich mache.

So müssen Sie einer der glücklichsten Menschen der Welt sein?
Ich weiss nicht (lacht). Ich denke, jeder ist das auf seine Art! Ah, was ich noch erzählen wollte: Wir starten ein neues Konzept mit einer Drogeriekette in Lettland, die 50 % des Kosmetikmarktes hält. Wir konzentrieren uns dabei auf mehr erschwingliche organische Kosmetik. Wir arbeiten auch an einer neuen Seifenproduktion – gemeinsam mit bekannten Künstlern.

Du bist jetzt 30 – wo möchtest du in meinem Alter, also mit 40, sein?
Ich denke, viele Dinge ändern sich mit den Jahren. Als ich 30 wurde, dachte ich, das Leben wird anders sein, aber ich denke, man wird sich seiner Sterblichkeit stärker bewusst mit den Jahren. Ich muss indes meine Ambitionen etwas realistischer gestalten.
Du möchtest doch sicher auch mit 40 noch immer gut aussehen, immer noch verheiratet sein, mehr Kinder haben … Sicher, noch verheiratet sein, gut aussehend mit dem Birkensaft (lacht). Und mehr Kinder, ja. Ich möchte wirklich beweisen, dass pflanzliche Kosmetik besser sein kann als herkömmliche Ware. Und ich möchte noch mehr über die nordischen Pflanzen lernen.
Das ist wie eine Goldmine!

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Weiterführende Informationen und Bestellmöglichkeiten:
www.madaracosmetics.ch
www.madara-cosmetics.com
www.goorganics.ch

Text: Sandra-Stella Triebl, Mitarbeit Linda Roniger und Nadia Brönimann

Fotos: Madara und Ladies Drive

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