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DOWN UNDER!

Maori Wrasse, Turtle Bay, Agincourt ReefMeinen ersten Tipp nehme ich gleich vorweg: Nehmen Sie all Ihren Schmuck mit an den Strand. Kein Witz!! Planen Sie Ihre Reise nach Queensland, Australien, dann packen Sie all Ihren Schmuck ein. Das ist der absolute Insidertipp! Denn: Am Whitehaven Beach ist der (strahlend weisse Traum-)Sand ein derart reiner Quarzsand, dass er Schmuck besser reinigt als der Juwelier um die Ecke.

Der Whitehaven Beach in Australien ist selbst für mich als Vielreisende ein wahrer Traum und schlicht und ergreifend ein Naturjuwel. Sein Sand hat einen Quarzgehalt von fast 99 % und macht ihn zu einem der weissesten Strände der Welt. Und dieser Fakt ist im Übrigen ein Naturphänomen, selbst für Geologen. Nicht mal Experten können sagen, wo der Siliziumsand herkommt. Eine Theorie erklärt dieses Naturphänomen mit einem versunkenen Vulkan, eine andere besagt, dass der Sand vor Millionen von Jahren durch Strömungen die Küste hochgespült und während der Eiszei-ten gereinigt wurde, bis er vor rund 10’000 Jahren zu jenen samtig-sandigen Dünen wurde, die wir heute bewundern können. Allerdings: Sand mitnehmen ist nicht erlaubt! Das durfte nur die NASA, als sie das Hubble Teleskop baute, so erzählen es zu-mal die Locals. Tatsache ist, dass die NASA tatsächlich damit Teleskope gebaut hat.

Whitsunday Islands, auf denen der Traumstrand liegt, sind ein Nationalpark, deshalb sucht man hier vergeblich nach Hotels oder Häusern. Die Australier tun darüber hinaus alles Erdenkliche, um ihr Juwel trotz Tourismus möglichst unbelastet und sauber zu halten: Die Tourguides der Boote dürfen nur am südlichen Ende ankern und müssen peinlichst darauf achten, dass nicht der kleinste Müllkrümel auf der Insel zurückgelassen wird. Ihren Namen haben die Inseln übrigens von Entdecker Captain Cook, der sie nach dem vermeintlichen Entdeckungstag benannte: Whitsunday, Pfingstsonntag. Doch eigentlich war es Ostermontag. Aber wer fragt heute noch danach.

Das zeigt sich in Queensland noch deutlicher. In Airlie Beach, einem kleinen netten Ort an der Küste, findet sich eine schöne Mischung aus den typischen Backpackern und eleganten Luxusurlaubern, Hippie-Atmosphäre und Locals, die schon alleine ob der 300 (!!) Sonnentage im Jahr gut drauf sind. Jede der insgesamt 74 Inseln hat ihre eigentümliche Besonderheit. Ihnen gemeinsam ist die durchschnittliche Wassertemperatur von angenehm temperierten 26 Grad.

DIE ANREISE
Fliegen Sie nach Melbourne, Sydney oder Brisbane, von dort weiter mit Virgin Australia oder Jetstar nach Hamilton Island oder Proserpine (Whitsundays Coast Airport). Von Hamilton geht’s gleich auf Insel-Sightseeingtour, via Daydream Island (quasi eine Spa-Insel) nach Airlie Beach. Freundliche Locals, die gerade aufs „mainland“ shippern, erzählen einem auf der Bootsfahrt gerne Anekdoten und geben Tipps, was man wo am besten unternehmen kann. In Airlie angekommen, geht’s genauso weiter: Jen, die fröhliche Besitzerin von Airlie Limos, ist eine der besten Geschichtenerzählerinnen, die ich auf meinen Reisen bisher kennenlernen durfte. Sie bietet unter anderem Inseltouren für Urlauber an – und von ihr stammt auch der Geheimtipp vom Schmuckreinigen am Strand.

Diesen Tipp bestätigen auch die „besten Gastgeber aller Zeiten“, Marita und Bill Kemp, verschwörerisch lächelnd. Den Titel haben sie sich verdient, denn bei ihnen im Luxus B&B „One Ocean View“ bleibt die Zeit stehen. Slow Motion und Entschleunigung pur! Bill hat die Villa mit unvergesslichem Meerblick selbst gebaut und beide kümmern sich mit viel Herz um das Wohlergehen der Gäste. Dabei hat man jederzeit die Wahl: Für sich sein oder „Familienanschluss“. Das Frühstück – liebevoll zubereitet von Marita – ist jeden Tag anders: Omelette mit roter Beete, frisches Obst aus dem Garten ihrer Mutter: Mango, Zitronen, Passionsfrucht …, dazu immer ein frischer Smoothie: beispielsweise Wassermelone mit Minze.

Die Herzlichkeit beginnt direkt bei der Ankunft: „Was, du kitesurfst?“, fragt Marita quasi noch fast vor dem „How are you doing“, „mein Mann liebt kitesurfen und er ist froh um jede Entschuldigung, um aufs Wasser zu düsen.“ Bill grinst und zieht los, um seine Sachen schnell ins Auto zu laden, seine Kumpels anzurufen und mir seinen Geheimspot bei Bowen, nördlich von Airlie, mit super Wind zu zeigen. Auf dem Rückweg: Stop im Drive-Through-Liquor-Store! Auch das ist kein Witz! Man muss nicht mal aussteigen und bekommt australischen Wein oder kühles Bier direkt ins Auto gehievt. „Don’t drink and drive“ kriegt so eine komplett andere Bedeutung. Wer’s trotz viel australischer Slow Motion eilig hat, hinaus auf die Inseln zu kommen, dem empfehle ich die Tourboote von „Ocean Rafting“ – so ist man in weniger als einer Stunde am Ziel, während die anderen Touristenboote mehr als zwei Stunden dorthin schippern. Je nach Seegang hat man tatsächlich auf den knallgelben überdachten Gummibooten „Wildwasser-Rafting“ inklusive.

Auf seiner Tour macht Skipper Keith Mc-Nicol zwei Schnorchelstopps und geht natürlich auch an Whitehaven Beach an Land. Am nördlichen „Hill Inlet“ hat nur Ocean Rafting die Erlaubnis zu ankern. Von dort hat man einen fantastischen Blick auf den sieben Kilometer langen, strahlend weissen Strand.

Ein Muss für Verliebte: einmal über das „Heart Reef“ fliegen. Hinfahren kann man nicht, das Riff ist geschützt. Die Piloten von Air Whitsunday Seaplanes haben es 1975 entdeckt und geben beim Überflug einen Foto-Countdown, so dass jeder der maximal sechs Gäste des kleinen Wasserflugzeugs das perfekte Bild knipsen kann. Anschliessend landet man draussen auf dem Wasser am Hardy Riff in einer geschützten Korallenlagune – wo die großen Boote nicht mehr hinkommen – und fährt mit einem Glasbodenboot noch ein Stück weiter zu einem einzigartigen Schnorchelspot. Pilot Lee Haskell verteilt die Ganzkörperanzüge (praktisch, sie schützen gegen Sonnenbrand und Quallen, die am Riff aber so gut wie nie vorkommen), erklärt nochmal die Schnorchelregeln, und ab geht’s in klares, türkisblaues Wasser, um in ein Aquarium voller bunter Fische und Korallen in allen Formen und Farben einzutauchen.

WELLNESS GEFÄLLIG?
„Wir haben eine erstklassige Massagetherapeutin, die ins Haus kommt, da kann man dann auswählen, ob man im tropischen Garten, auf dem eigenen Balkon oder am Pool massiert werden möchte“, erklärt Marita, als wir wieder zurück im „One Ocean View“ sind. Der Endota Spa im Pinnacles Resort and Spa bietet klassische Wellnessprogramme inklusive Gesichts- und Fussbehandlungen in entspannt-angenehmer Atmosphäre. Kathleen schafft es hervorragend, selbst meine äusserst hartnäckigen Nackenverspannungen zu lösen.

Ein einzigartiges Erlebnis ist Reefsleep: schlafen am Riff. Auf einem fest verankerten Ponton kann man tatsächlich übernachten, mitten auf dem Meer, etwa 60 Kilometer vom Festland entfernt, unter freiem Himmel. Maximal sieben Gäste pro Tag sind dabei zugelassen. Man schläft in einem typisch australischen „Swag“, einem Schlafsack, der über dem Kopf eine Art Zelt bildet, das aber ein durchsichtiges „Fenster“ hat, so dass man den Sternenhimmel beobachten kann und sich bei der nächsten Sternschnuppe vielleicht wünscht, auf jeden Fall wieder hierher zu kommen. Airlie bietet einige Bars, auch einen beliebten Nightclub und zahlreiche Restaurants. Erwähnenswert ist das ‚Barcelona Tapas‘, in dem es in der Tat viele kleinere Gerichte im Tapas-Stil gibt, aller-dings aus lokalen Produkten zubereitet, wie „Jacobsmuscheln in der Schale an Blauschimmelkäse, geschnittenem Taschenkrebs und Cheddarkäse, im Ofen gebacken“. Frische Meeresfrüchte und die berühmten „Mud-Crabs“ kann man im „Fish D‘vine“ geniessen und im Anschluss die grösste Rum-Bar der westlichen Hemisphäre bewundern.

Das beste Diner aber ist das BBQ von Bill und Marita: Frisch gefangene Moreton Bay Bugs (eine absolute Queensland Spezialität, vergleichbar mit Hummer, aber besser), Riesenshrimps, Barramundi, Rote-Beete-Salat mit tasmanischem Käse und selbstgemachtem Drachenfruchteis.

Wer dennoch irgendwann wieder nach Hause muss und den Heimflug ab Brisbane gebucht hat, wird, je nach Flugplan, bereits am Vortag die Whitsundays verlassen müssen. Als Abschlussprogramm bieten sich zwei Varianten an: entweder in Brisbane bleiben, shoppen und den Lone Pine Sanctuary besuchen. Der Wildpark ist sogar als die grösste Koala-Rettungsstation der Welt im Guinness Buch der Rekorde gelistet. Dort kann man Kängurus und Schnabeltiere füttern, Schlangen streicheln, Dingos und den Tasmanischen Teufel sehen.

Oder man fährt etwa eineinhalb Stunden die schöne Küste entlang in das berühmte Städtchen Noosa, das „australische Saint Tropez“ an der Sunshine Coast. Kosmopolitisch ist der Ort und nicht wie die Goldcoast mit Hochhäusern verbaut. Der nette Ortskern mit kleinen, hochwertigen Läden lädt zum Bummeln ein, die Strände, quasi rund um den Ort, sind wunderschön. Im zentral gelegenen Sheraton kann man wunderbar entspannen und das Frühstücksbuffet ist ein Traum! Und noch etwas gibt es hier, was ich noch nie in meinem Leben an einem anderen Ort auf dieser Welt erlebt, respektive gehört habe: dieses unvergleichliche Quietschgeräusch, wenn man mit nackten Füssen über den Strand läuft. Das Quietschen, erzählen mir die Einheimischen, kommt daher, dass hier absolut reiner Quarzsand liegt, der sich praktischerweise trotz Hitze nie wirklich erhitzt. Manchmal sind es genau diese banalen Dinge, an die wir uns nach den Reisen erinnern. Und aus eben diesem Grund ist jede Reise etwas, das wir weder mit Reichtümern, Autos oder Schmuck aufwiegen können.

Weitere Informationen:

One Oceanview Airlie Beach
1 Oceanview Avenue
Airlie Beach QLD 4802
Contact: Marita Kemp (Property Manager)
www.oneoceanview.com.au

Weather forecast www.bom.gov.au

Queensland
www.queensland-australia.eu

Consumers www.queensland.com (select appropriate country flag)
Queensland Apps queensland.com/apps

Blog queensland.com/blog
Instagram @queensland / #thisisqueensland
You Tube youtube.com/queensland
Pinterest pinterest.com/visitqueensland
Twitter twitter.com/queensland
Google+ plus.google.com/+queensland
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Whitsundays
www.tourismwhitsundays.com.au

Social Media:
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Twitter: twitter.com/WhitsundaysQLD
You Tube: www.youtube.com/user/TourismWhitsundays
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Consumer: www.mackayregion.com
Facebook: www.facebook.com/mackaytourism
Twitter: twitter.com/MackayTourism
You Tube: www.youtube.com/mackayregion

SHERATON NOOSA RESORT & SPA
14-16 Hastings Street, Noosa Heads, QLD 4567

sheraton.com
www.sheratonnoosaresort.com/
www.facebook.com/SheratonNoosaResortSpa

Airlines:
Virgin Australia
www.virginaustralia.com

Jetstar
www.jetstar.com.au

Cruise Whitsundays
Shingley Drive
Abell Point Marina
Airlie Beach QLD 4802
www.cruisewhitsundays.com

Airlie Limos
Contact: Jen Sturgess (Owner)
www.airlielimos.com.au

Air Whitsunday Seaplanes
Whitsunday Airport
Terminal One
Shute Harbour Road
Airlie Beach QLD 4802
www.airwhitsunday.com.au

Ocean Rafting
www.oceanrafting.com

Lone Pine Koala Sanctuary
Jesmond Road
Fig Tree Pocket
Brisbane QLD 4069
www.koala.net

www.visitbrisbane.com.au

Autorin: Inga Stracke reist seit 20 Jahren mit der Formel 1 als Reporterin und Event-Managerin um den Globus. Die als frühere Boxengassenreporterin des SFDRS und des deutschen Bezahlsenders Sky und sowie als einzige F1-Privatradioreporterin für das deutschsprachige Europa und die USA bekannte Journalistin schreibt leidenschaftlich gerne kulinarische Rundreisen für MICHELINRestaurants und HRS.

Fotos: Press, Inga Stracke

 

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