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DIE FRAUENQUOTE VERFEHLT IHR ZIEL

Marianne BertrandDer Bundesrat will eine Geschlechterquote von 30 Prozent für wirtschaftlich bedeutende, börsenkotierte Gesellschaften. In der Geschäftsleitung und im Verwaltungsrat soll jedes Geschlecht zu mindestens 30 Prozent vertreten sein.

Auch in Deutschland wird eine solche Quote gefordert. 43% des deutschen Arbeitsmarkts besteht aus Frauen. Aus diesen 43% gehen 53% Hochschulabsolventinnen hervor, jedoch nur 4% in einer Geschäftsführer-Position und 15% im Aufsichtsrat. Bis 2016 sollen 30 Prozent der Aufsichtsratsposten in den 108 grössten Unternehmen von Frauen besetzt werden.

Norwegen ist uns bereits einen Schritt voraus. Seit 2008 gilt ein ähnliches Gesetz in Norwegen. Doch die Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der University of Chicago Booth School of Business, Marianne Bertrand stellte fest, dass die positive Veränderung an der Spitze nicht auf die anderen weiblichen Angestellten, beispielsweise im mittleren Management, überträgt wird. Somit bleibt die erhoffte Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses aus.

Eine Veränderung bei den Lohnunterschieden oder in der Präsenz von Frauen in Spitzenpositionen konnten die Forscher leider nicht feststellen. Selbst die blosse Mitbestimmung von Frauen soll dadurch nicht gefördert werden. Die Einschreibezahlen für Business-Studiengänge konnten nach dem Gesetz keine höheren Zahlen von Studentinnen beobachten. Auch die Differenz der Einstiegsgehälter zwischen Mann und Frau wurde nicht verkleinert. Trotzdem erhoffen sich einige Frauen, dank der Reform bessere Aufstiegschancen.

Text von Christina Brun
Bild: Marianne Bertrand, Chicago Booth

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