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DIE FINANZ-IKONE

ANTOINETTE HUNZIKER ÜBER MACHT, MISSBRAUCH UND FINANZMENTALITÄTEN

Das Wall Street Journal zählte sie einst zu den einflussreichsten Frauen der europäischen Hochfinanz. Die Rede ist von der ehemaligen Chefin der Schweizer Börse – Antoinette Hunziker. Die 52-jährige Mutter eines 19-jährigen Sohnes betreibt in Zürich seit nunmehr sieben Jahren ihr eigenes Business. Mit Forma Futura berät sie Kunden, die mit Vorliebe in nachhaltige Unternehmen investieren. Antoinette Hunziker empfängt mich in ihrem geschmackvoll schlichten Büro in Zürich Enge und bietet mir erst mal das „Du“ an. Eine einflussreiche Lady mit einer grossen Portion Charme und Lockerheit. Eine absolut seltene Kombination.

Ladies Drive: Jeder sucht nach seiner Vision, nach seiner Aufgabe, nach seinem Talent. Was ist deine Mission?

Antoinette Hunziker: Ich denke, dass jeder Mensch eine Lebensaufgabe bekommt. Der Kern der Dinge ist es, diese erst zu finden. Und ich habe bemerkt, wie gerne ich im Finanzsektor arbeite und mich die Geldflüsse interessieren. Ich habe ja in Banken und an der Börse gearbeitet und habe auch gesehen, wie diese Geldflüsse die Welt verändern. Und ich persönlich möchte in meinem Leben etwas Sinnvolles mit anderen Menschen schaffen. Wenn wir es schaffen, diese Geldflüsse sinnvoll zu lenken, also in Firmen zu investieren, die etwas produzieren oder Dienstleistung erstellen, die zur Steigerung der Lebensqualität generell beitragen, dann macht Geld anlegen Sinn. Von daher betrachtet möchte ich einen Beitrag für die Entwicklung eines nachhaltigen Finanzsystems leisten. Ein Finanzsystem, das der Realwirtschaft dient, ein Finanzdienstleister, der keinen Selbstzweck hat, sondern der anderen dient. So macht das Finanzsystem überhaupt erst Sinn. Darum müssen wir uns gut überlegen, was denn eigentlich jeder von uns zur nachhaltigen Lebensqualität beitragen kann. Gemeinsam mit meinen Partnern und Mitarbeitenden habe ich mich entschieden, nur in nachhaltige Firmen zu investieren.

Du hast eben beschrieben, dass man die Geldflüsse so lenken kann, dass sie den nachhaltigen Unternehmen zugute kommen. Dann ist auch der Kreislauf ein anderer …?

Ja, Nachhaltigkeit bedeutet für mich Kreislaufdenken. Es ist wie beim Wasser. Zudem muss man immer an die Gesamtkonsequenzen denken. Auch bei den Produktionsprozessen einer Firma. Wie viel CO2-Emissionen hat die Firma beispielsweise – im Vergleich zur Konkurrenz. Wie verbraucht sie die knappen Ressourcen: Wasser, Energie, Material. Ist eine Firma in diesen Bereichen besser als die Mitbewerber, bedeutet dies meist auch, dass sie zu guter Letzt kostengünstiger produzieren kann. Was ich damit sagen möchte: Nachhaltigkeit kann auch finanziell einen positiven Impact haben. Wenn wir uns selber immer nur bedienen an dem, was kurzfristig gute Rendite bringt, dann werden wir irgendwann keine Chance mehr haben, irgendetwas in die Finger zu bekommen. Genau! Es ist wichtig, dass unsere Kinder und die nächste Generation auch Zugang haben zu den vielen guten Ressourcen. Und nicht dass wir alles verbraucht haben.

Braucht die Finanzwelt insgesamt neue Werte?

Eigentlich braucht sie die alten Werte wieder! Und vielleicht noch ein paar neue dazu. Aber früher war die Finanzwirtschaft nie so umfassend, so gross wie jetzt. Privatkunden sind früher von den Teilhabern einer Privatbank, den Chefs, bedient worden. Sie kannten ihre Kunden persönlich. Dabei wurde damals meist in Firmen aus dem direkten Umfeld investiert, die man kannte. Dass man nicht in „Black Boxes“ investiert, sondern in Firmen, die man sehr gut analysiert hat und wo man weiss, was die Führung will und wie sie geführt werden – das wäre ja eigentlich ein Zustand wie zu früheren Zeiten. Jetzt müssen wir das nur noch auf globaler Ebene hinbekommen. Und das andere ist die Transparenz. Ich finde zum Beispiel, Bankbilanzen sollten absolut transparent sein. Ich will doch wissen, wie eine Bank diese komplexen Positionen bewertet hat. Sonst investiere ich in eine Black Box.

Kreislaufdenken…

Ja. Wir haben indes in den letzten Jahren Regulationen gemacht, die das Ganze derart komplex gemacht haben, wobei immer wieder Schlupflöcher gefunden wurden. Wir müssten demnach eine effektive Regulation hinbekommen. Das kann aus meiner Erfahrung auch gut und gerne mal weniger Regulation sein. Denken wir doch mal ganz in Extremen: Wir machen keine Eigenkapitalvorschriften mehr, weil mit diesen sogenannten Basel-Regeln konnten sich die Banken hinter diesen tiefen Eigenkapitalvorschriften verstecken. Aber es hat nicht gereicht! Wenn wir nun keine Vorschriften mehr erlassen, gar nicht regulieren, müsste uns – das Publikum – jede Bank überzeugen, wie gut sie eigentlich ist. Das gäbe dann auch wieder eine neue Form des Wettbewerbs. Wir müssten uns noch viel mehr als bisher Gedanken über die Effektivität der Regulationen machen und wie wir diese überwachen können.

Hast du eine Lösung?

Wir müssen das langfristig orientierte Anlegen wieder fördern. Es wird zurzeit zu viel spekuliert, und zwar ganz egal wo – Finanzmarkt, im Agrarsektor. Und die grossen Spekulationen beeinflussen die Preise sehr stark. Aber ein Unternehmen hätte im Grunde eigentlich gerne langfristig orientierte Anleger. Auch bei unseren Kunden sehe ich: Die meisten wollen langfristig investieren.

Mit welchen Werten möchtest du persönlich im Business leben?

Das ist für mich primär Respekt vor Menschen und Umwelt. Respekt vor unseren Kunden und Kundinnen. Den Kunden klar erklären, was im Portfolio ist, und die Verantwortung wahrnehmen für sein Tun. Zudem: was bedeutet mein Handeln in Bezug auf die Gesamtlebensqualität, was hat mein Handeln für Konsequenzen. Und eben Mut haben, Nein zu sagen. Einfach nicht alles mitzumachen. Das sind die Werte, für die ich beruflich wie privat stehe.

 

„Wir müssen das langfristig orientierte Anlegen wieder fördern . Es wird zurzeit zu viel spekuliert “

 

Die Hälfte von deinen Kunden sind Frauen. Ist das typisch? Man hört immer wieder, Frauen seien affiner auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen. Ist das richtig so?

Wir haben in Untersuchungen herausgefunden, dass Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen grundsätzlich alle Berufsgattungen ansprechen, auch Menschen jeden Alters. Aber wir spüren in den täglichen Gesprächen, dass Frauen wichtig ist, wie ihr Geld angelegt wird. Es zählt also nicht nur die Performance. Frauen stellen sehr gute Fragen und wollen Vieles bis ins kleinste Detail wissen. Sie haben den Mut zu fragen, und sie finden es ganz daneben, wenn sie nicht ernst genommen werden so nach dem Motto, „das müssen Sie ja gar nicht wissen“. Frauen wollen es eben meist ganz genau wissen. Und das finden wir super!

Mit welchen Argumenten sprichst du deine Kunden an?

Die meisten Kunden springen beim Argument der Wahrnehmung von Verantwortung an. Wir alle sind häufig nicht einverstanden, was gewisse Firmen tun. Das muss allerdings auch eine Konsequenz finden bei den Investoren. Dort fängt es ja an! Also wenn ich nicht einverstanden bin, sei es mit der Salär-Politik einer Firma, sei es wie sie mit den Kunden umgeht, wie sie sich in Schwellenländern verhält, dann muss ich meine Verantwortung wahrnehmen – und der Konsument in der Finanzwirtschaft ist der Anleger. Als Konsument kaufe ich dann die entsprechenden Produkte nicht mehr und als Anleger sollte ich nicht mehr in diese Firma investieren. Oder ich gehe an die Generalversammlung und stimme gegen denVerwaltungsrat oder den Entschädigungsausschuss. Es gilt Verantwortung wahrzunehmen für sein Tun.

Die Stimme laut werden lassen…

Ja. Seit dem Crash von Lehman Brothers haben sich viele Menschen eine Meinung über die Missstände in der Finanzwirtschaft gebildet. Früher dachte man, das wird schon alles passen. Aber es hat doch so gebrodelt, dass die Leute begonnen haben, auch öffentlich über die Missstände zu reden. Dann muss ich entgegnen: Ja, wir können etwas gegen diese Missstände tun – wir sind als Anleger nicht machtlos. Das Projekt „Forma Futura“, meine Selbstständigkeit, habe ich vor etwas mehr als sieben Jahren gestartet. Damals waren ca. 3 % aller Anlagen weltweit nachhaltig. Mittlerweile sind es über 10 %.

Das ist ein grosser Erfolg!

Ja. Mein persönlicher Wunsch, den ich noch erleben möchte, ist 25 %. Denn dann können die Führungskräfte in diesen Firmen nicht mehr am Kundenbewusstsein vorbei handeln und entscheiden. Und das wird etwas bewegen.

Lebst du diese Werte auch privat? Also kaufst du auch im Bioladen ein, schaust du, wo dein Schmuck, deine Kleider herkommen?

Ja. Also beim Thema Schmuck habe ich vor kurzem gehört, dass es in Bern einen Laden gibt, der Schmuck mit zertifiziertem Gold kreiert – den möchte ich gerne mal besuchen. Und bei Nahrungsmitteln, da lebe ich das wirklich. Ich wohne in Kilchberg, gehe dort in lokale Läden einkaufen, und wenn ich in grosse Läden gehe, schaue ich woher die Lebensmittel stammen.

Wie wichtig ist dir – persönlich wie beruflich – deine Unabhängigkeit?

Ich habe gesehen, wie man zum Teil in dieser Corporate World mit Leuten ab 50 umgeht. Man lässt sie fallen wie eine heisse Kartoffel – oder schiebt sie zur Seite. Das ist mir sehr eindrücklich und früh aufgefallen – also hab ich mir gesagt, mein persönliches Ziel ist es, dass ich mit 50 so unabhängig wie möglich bin. Mit 45 habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich mit Partnern und Mitarbeitenden zusammen eine Firma gründe, und zwar mit unserem eigenen Geld, damit wir unabhängig sind und bleiben können. Mir ist auch die geistige Unabhängigkeit sehr wichtig. Ich arbeite gerne und werde dies bestimmt noch lange tun.

War es eine Flucht in die Selbstständigkeit?

Nein, es war ein bewusster Entscheid. Ich habe damals mit 45 Jahren ein grosses Geburtstagsfest gemacht und habe dann allen Mitarbeitenden, Partnern, Kunden und auch Freunden, Familienangehörigen gesagt: Ich bin noch nicht so weit, dass ich nur das machen kann, was ich will, aber ich bin so weit, dass ich das, was ich nicht mehr machen möchte, konsequent aus meinem Leben ausschliessen werde. Ich dachte mir auch, wenn es nach drei Jahren nicht funktioniert, bin ich noch vermittelbar, dann kann ich mich wieder anstellen lassen. Nun ist dies nicht mehr nötig und ich muss sagen, ich empfinde grosse Freude dabei, mit meinen Partnern, Mitarbeitenden und unseren Kundinnen und Kunden unsere Vision umzusetzen.

Seit wann verdienst du eigentlich dein eigenes Geld?

Seit meinem 13 Lebensjahr! Ich bin meinen Eltern sehr dankbar. Sie haben mein Studium finanziert – aber nichts darüber hinaus. Alles was schön und begehrlich war, musste ich mir selbst verdienen. Ich habe schon ganz früh begonnen, Nachhilfestunden zu geben – und habe auch während des Studiums stets gearbeitet. Diese Arbeit hat mir ebenso viel gegeben wie das Studium selbst. Als ich mit 25 eine erste Stelle nach dem Abschluss suchte, wusste ich ganz genau, was es bedeutet zu arbeiten, Teil eines Teams zu sein.

Weisst du noch, was du werden wolltest?

Ja also, als ich ganz klein war, habe ich viel Ballett getanzt und wollte Primaballerina werden (lacht).

Daraus ist offensichtlich nichts geworden…

Nein. Ich habe 14 Jahre Ballett getanzt – und sehr viel dabei gelernt. Aber es hat zugegebenermassen schon früh an meinen Fähigkeiten gefehlt (lacht).

Du bist jetzt halt Primaballerina auf dem Finanzparkett. Laut Wall Street Journal gehörst du zu den einflussreichsten Frauen? Tut das gut?

Als ich das damals gelesen habe, habe ich mich manchmal gewundert, mich gefragt, wie das denn ist, wie die auf diese Idee kommen! Man kennt ja die Kriterien nicht ganz so genau. Also ich sehe das mit einer gewissen Distanz.

Findest du dich selber einflussreich?

Ich empfinde mich nicht als so besonders einflussreich, weil ich ja nicht persönlich auf Millionen sitze, die ich bewegen könnte. Das Einzige, was ich machen kann, ist, mein Gedankengut einzubringen. Dass dies vermutlich ein Tropfen auf einen heissen Stein ist, das ist mir schon bewusst. Es braucht viele kleine Schritte, um andere Menschen zu überzeugen, ähnlich zu denken. Aber es ist mir wichtig, dass ich diese Werte professionell umsetzen kann. Auch wenn das an einem kleinen Ort wie dem unsrigen geschieht – denn wir sind ja eigentlich eine Art Finanzboutique und nicht eine Grossbank. Aber hier kann ich unsere Vision zu 100 % umsetzen!

Das heisst, du hasst Kompromisse?

Nicht hassen, aber ich habe mir erlauben können, mit 45 aufzuhören, grundsätzlich Kompromisse zu machen. Ich hatte dies jahrelang getan. Unsere Nachhaltigkeitsanalysen umfassen 160 Kriterien. Dinge, die wir derweil nicht verstehen, die zu komplex sind, nehmen wir schlicht und ergreifend nicht ins Portfolio auf. In gewisser Hinsicht machen wir keine Kompromisse mehr – das ist richtig. Aber ganz ohne Kompromisse geht es dann häufig im Leben doch nicht …

Wie hältst du es privat mit Kompromissen? Du bist Unternehmerin– und Mutter…

Persönlich finde ich es natürlich wunderschön, wenn man Familie und Beruf miteinander verbinden kann. Ich bin Mutter eines 19-jährigen Sohnes und das ist für mich nach wie vor das Schönste im Leben. Nun, ich bin geschieden, und aus dieser Perspektive betrachtet, finde ich es enorm wichtig, dass Frauen verstehen, wie man mit Finanzen umgeht. Wir nehmen uns bei Forma Futura sehr viel Zeit, dies einer Frau zu erklären. Und das führt zu einer Unabhängigkeit, die ich von grosser Bedeutung finde. Und beruflich betrachtet – ich habe erstmals in London eine Firma aufbauen können, wo ich es erlebt habe, wie toll es sein kann, in einer Unternehmung inmitten von Frauen zu arbeiten. Das Schönste daran: Unter Frauen hat es viel weniger Politics. Frauen arbeiten sehr intensiv – sie sind flexibel. Ich habe beispielsweise auch mit Frauen, die Mutter sind, sehr gute Erfahrungen gemacht. Denn sie sind enorm belastbar, superflexibel, übrigens auch sehr selten krank. Eine Mutter hat selten Zeit, krank zu sein! Aber eine gesunde Mischung ist wohl einfach das Beste für die Unternehmen. Und es ist sehr schade, dass wir da noch nicht weiter sind in der Schweiz. Wenn ich Kolleginnen aus Frankreich, aus skandinavischen Ländern, aus England anschaue, dann ist das dort einfach normal – öffentliche Diskussionen darüber sind obsolet. Und für die Volkswirtschaft wissen wir ja auch, dass es für die Einzahlung in die Pensionskasse in Zukunft auch ganz wichtig sein wird, dass Frauen möglichst lange arbeiten.

Wie war das bei dir, als du schwanger warst mit deinem Sohn?

Da waren Frauen wie ich die Ausnahme, es gab kaum Betreuungsplätze. Also hab ich in unserer Gemeinde die erste Kinderkrippe gegründet. Die „Tigerente“ gibt es übrigens heute noch! Flexible Arbeitszeiten sind da das Zauberwort – für Frauen und Männer. Zudem Unternehmen, die in Kinderbetreuungsplätze investieren. Ich hab damals sehr schnell wieder gearbeitet – nach zwei Monaten. Aber Frauen müssen dies auch wirklich wollen. Man muss durchaus belastbar sein. Es ist doppelte Freude – aber auch doppelte Leistung, die man erbringen muss. Zudem hab ich mir ein Netzwerk organisiert, so wie früher eine Grossfamilie aufgestellt war. Nur war es bei mir eher eine virtuelle Grossfamilie. Aber es hat gut funktioniert! Es ist auch ein Investment – und ebenfalls ein nachhaltiges, das ich nicht missen möchte. Auf gar keinen Fall! «

Weiterführende Informationen: www.formafutura.com

Text: Sandra-Stella Triebl | Fotos: Ladies Drive

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