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DIE DRITTE KARRIERE

MARIKA KILIUSPACKENDE CHANCEN DER NEUEN ALTEN GENERATION

Unsere Gesellschaft altert, die Lebenserwartung der Menschen steigt stetig, die Geburtenraten sinken. Doch anstatt sich auf die Probleme der Überalterung, Rentenkatastrophe und Vergreisung zu konzentrieren, haben viele Zukunftsforscher und Trendinstitute die Potentiale der Generation 50plus längst erkannt. Und wir ebenso: Wir präsentieren Ihnen drei Portraits von Frauen zwischen 50 und 73 – die allesamt mit derart viel Drive durchs Leben gehen, dass wir uns locker noch eine Tranche davon abschneiden könnten.

In der Schweiz lag die Lebenserwartung einer Frau im Jahr 2009 bei durchschnittlich 84,4 Jahren, die eines Mannes bei 79,8 Jahren. Für die „Best Ager“ oder auch „Generation Gold“, also Menschen ab 50 Jahren, bedeutet dies also immer noch eine probabilistische Lebenszeit von weiteren 34 beziehungsweise 30 Jahren. Sich somit mit 50 zum „alten Eisen“ zu zählen, gilt längst nicht mehr. Während unsere Grossmütter mit 50 alt waren, sind die heutigen 50-Jährigen attraktive, ambitionierte Ladies und somit strahlende Vorbilder für die zahlenmässig noch übermächtiger alternde Generation der 30- und 40-Jährigen.

Auch wenn der Arbeitsmarkt noch nicht durchgehend auf neue Mitarbeiter dieses Alters eingestellt ist, ist die Zeit reif für ein Umdenken und die Vorteile von berufserfahrenen Mitarbeitern mit hohem Fachwissen und grosser Leistungsbereitschaft zu nutzen. Gelassenheit und Souveränität mit einem umfassenden Blick auf die Welt und Themen wie Politik und Gesellschaft kann man eben meistnur durch die Lebenserfahrung erlangen.

Diesen Fakt illustriert auf eindrückliche Art und Weise auch das Buch „Marktmacht 50plus“ von Hans-Georg Pompe, Marketingexperte und Unternehmensberater. Er plädiert dafür, dieser Altersgruppe in Zukunft eine erhöhte Beachtung zuzuschreiben: Mit einer Kaufkraft von über 720 Milliarden Euro jährlich handelt sich hierbei um eine höchst attraktive, bislang weitgehend vernachlässigte Zielgruppe mit ökonomischer Potenz und Kauflust, vorausgesetzt, man kann sie begeistern und faszinieren, so Georg Pompe. Und das funktioniert für den Buchautor nicht, wenn man Menschen ab 50 Jahren (auch nicht die über 60) als Senioren im landläufigen Sinne anspricht und denkt, dass die sich nur für Gebissreiniger, Hörgeräte, Sehhilfen und Treppenlifte interessieren.

Die Alten von morgen sind somit wahre Unruheständler. Die Trendforscher sprechen deshalb hinsichtlich der Lebensstile 2020 beispielsweise über „Silverpreneure“ (nutzen die Vorteile des Internets und machen sich keine Gedanken über die Rente ab 67), „Super- Grannys“ (die erfahrene und selbstbewusste Frau über 55, die den dritten Lebensabschnitt aktiv und selbstbestimmt gestaltet) oder „Greyhopper“ (lösen sich von gelebten Gewissheiten, möchten noch mal ein neues Leben beginnen, konsumieren aktiv und wie heutige Jugendliche).

Die gute Nachricht also: So schnell vergreisen wir also nicht, wie wir alle befürchtet haben. Die schlechte Nachricht: Der Arbeitsmarkt hat sich darauf noch nicht eingestellt. Wer also nur mit dem Blick in Richtung Pensionsalter ackert, der wird vermutlich wenig glückliche Momente im Alter finden. Wer hingegen aktiv und ständig neugierig durchs Leben geht, wird auch im hohen Alter noch jung sein. So wie unsere drei Ladies in den nun folgenden Portraits.

Weiterführende Informationen:
www.zukunftsinstitut.de
www.pompe-marketing.com

IRÈNE MEIERDIE UNKONVENTIONELLE: IRÈNE MEIER (49)
Kündigte ihren privilegierten Job bei der Zürcher Frauenzentrale, ohne einen neuen Arbeitgeber zu haben.

„Die Berufsfeministin tritt ab“, titelte der Tages- Anzeiger, nachdem klar wurde, dass Irène Meier das Amt der geschaÅNftsführenden Präsidentin der Zürcher Frauenzentrale nach acht Jahren aufgeben wird. Nicht einfach so. Aber ohne nach aussen hin erkenntlichen Karrieregrund. Sie kündigte. Ohne zu wissen, wohin sie das Leben fortan führen würde. „Mein Umfeld hielt es schon für verrückt, mit 49 Jahren mein etabliertes Berufsleben auf den Kopf zu stellen“, erzählt Irène Meier in ihrem Büro der Zürcher Frauenzentrale mit Blick über die Dächer der Limmatstadt. „Ich wollte einfach wieder eine neue berufliche Herausforderung. Ich bin doch noch jung!“

Irène Meier empfängt uns als eine ihrer letzten Amtshandlungen im schlichten Büro der Zürcher Frauenzentrale. Ihre lange blonde Mähne wirft sie mit einem gewinnenden Lächeln über die schmalen Schultern. Die Autorin, Unternehmerin und ehemalige grüne Kantonsrätin steht an einem Scheideweg. Mit 49 Jahren bricht sie auf zu neuen Ufern. Und das tut sie mit einem Lächeln und einer spürbaren Vorfreude. Doch das war nicht immer so.

„Ich habe eine politische Karriere, eine familiäre, eine unternehmerische … für mich war das Thema ‚in Bewegung bleiben‘ ganz wichtig.“ Irène Meier bezeichnet ihren Job bei der Zürcher Frauenzentrale als äusserst privilegiert, mit viel persönlichem Freiraum, guten Budgets, einem Thema, welches ihr am Herzen liegt, und einem motivierten Team. „Jeder vernünftige Mensch würde sagen, du bist verrückt, so etwas aufzugeben.“ Die 49-Jährige zuckt mit den Schultern und gibt freimütig zu, dass es „jede Menge“ Stimmen in ihrem Umfeld gab, die den Entscheid, diesen Job nach acht Jahren an den Nagel zu hängen, so gar nicht nachvollziehen konnten. Mit der politischen und unternehmerischen Erfahrung war diese Stelle für sie zugegebenermassen fast so etwas wie massgeschneidert. „Und trotzdem!“, Irène Meier bricht in schallendes Gelächter aus, legt ihre Stirn in Falten „ein wichtiger Grund für meinen Entscheid ist die Lebensphase, in der ich mich befinde. Mein Junior, der 20 ist, in Genf studiert und vor kurzem auszog. Mein Alter, denn ich werde bald 50.“ Dieser Moment, der die Frauenrechtlerin so tiefgründig bewegte, setzte offensichtlich neue Energien frei. Die Schwelle der 50 zu überschreiten, entfachte in der Unternehmerin den Wunsch einer neuen Rhythmisierung ihres Lebens.

”DIE ERSTE SAGTE, DAS SEI ABER DOCH GANZ SCHÖN MUTIG. DIE ZWEITE SAGTE DAS AUCH …” IRÈNE MEIER

Ob auch Zweifel an ihrem Entscheid an ihr nagten? – Irène Meier nickt stumm. „Es war kein leichtfertiger Entscheid. Ich musste mir die eine oder andere Schelte gefallen lassen. Auf der Beziehungsebene zu sagen: ‚Ich bin dann mal weg‘ ist natürlich nicht einfach …“ Die Zürcherin blickt mich mit einem selbstbewussten Ausdruck an. „Ich denke, ich habe noch nahezu 20 Jahre Berufstätigkeit vor mir. Das heisst auch, dass man nicht mehr unbegrenzt Zeit zur Verfügung hat. Sehen Sie, es wird im Alter ja auch nicht einfacher. Ich wollte einfach eine Zäsur setzen. Als ich hier meine Kündigung einreichte, wusste ich noch nicht, wohin es gehen soll.“ Einen Moment lang wird die ansonsten so sprudelnde Irène Meier ehrfürchtig ruhig, als müsste sie ihrem eigenen Entscheid noch einmal etwas Raum geben, zu atmen. „Sie können sich gar nicht vorstellen, welche Reaktionen da auf mich eingeprasselt sind!“, fährt sie kurze Zeit später mit hochgezogenen Augenbrauen fort. „Die Erste sagte, das sei aber doch ganz schön mutig. Die Zweite sagte das auch. Und nachdem die Zehnte dies ebenfalls unterstrich, dachte ich plötzlich: Um Gottes Willen! Was mach ich hier eigentlich? – Aber ich gehe doch weder zum Bungee- Jumping noch mache ich sonst irgendetwas Gefährliches. Ich habe nicht verstanden, weshalb mein Entscheid allerorts als „mutig“ taxiert wurde …“ Andere kommentieren ihren Entscheid trocken mit den Worten: Ach, dann wird es wohl für den Partner nun etwas teurer. Irène Meier echauffiert sich noch heute äusserst befremdet über solche Aussagen: „Das ist eine völlige Missachtung der Tatsache, dass ich mein Leben lang gearbeitet und für mich gesorgt habe und es mir wohl selbst leisten kann, mal ein paar Monate kein Salär zu beziehen. In unseren Breitengraden ist doch noch keiner verhungert!“

Ihr Entscheid war offenbar unkonventionell, ein Weg, der nicht mit Sicherheit gepflastert war. Sicherheit binde sie vielmehr an Menschen, nicht an einen Job oder eine Funktion. Und man müsse einfach von sich überzeugt sein, immer wieder auf die eigenen Füsse zu fallen. Dann habe man auch die Stärke, solche Entscheidungen im Leben zu treffen. Es ist ein urtümliches Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, welches ihr die Kraft gab, auch einen solch privilegierten Job loszulassen – sowie eine gehörige Portion Nonchalance und Optimismus, wie sie selbst unumwunden zugibt. „Ach, wenn man sich dauernd überlegt, was alles schiefgehen könnte, dann bewegt man doch nichts!“ Veränderungen bewirkten immer Unsicherheit, aber es sei eine Frage der Bewertung: Will man die Chancen oder die Gefahren sehen, die dabei am Strassenrand lauern? Wenn sie 1998 bei der Gründung der Frauenhotel AG, 2001 bei der Begründung des Hotels Lady’s First in Zürich oder 2008 des Hotels Marta gewusst hätte, was auf sie zukommen würde, hätte sie es vielleicht bleiben lassen, berichtet die engagierte Mutter weiter.

Kann man diesen Mut, Dinge im Leben zu verändern, erlernen oder ist einem diese Gabe in die Wiege gelegt? – „Sowohl als auch würde ich sagen“, so Irène Meier. „Wenn man ein Mensch ist, der sicherheitsorientiert ist, wird man sich vielleicht in einer Grossunternehmung einnisten. Wenn man hingegen ein gewisses unternehmerisches Temperament und ein gesundes Selbstvertrauen in sich schlummern hat, tut man sich vermutlich etwas leichter, unkonventionelle Entscheide zu treffen.“

Aufgrund einer sechsmonatigen Kündigungsfrist erschien es Irène Meier einfach schon aus moralischen Gründen nicht möglich, zuerst einen neuen Job zu haben und dann noch sechs weitere Monate im Amt zu bleiben. „Mal abgesehen davon wollte ich vor allem auch mal etwas Zeit für mich haben“, ergänzt sie mit einem tiefen Seufzer. „Denn jeder wollte natürlich wissen, was ich denn beabsichtige zu tun. Also war meine standardmässige Antwort mit dem Arbeitstitel versehen: „Ich will sechs Monate nach Hawaii.“ Mittlerweile ist klar, dass ich zwei Monate nach Afrika gehe – Botswana und Madagaskar stehen dabei auf dem Programm. Ich freue mich unglaublich, denn ich war seit der Matura immer familiär, politisch und beruflich voll engagiert. Und einen Monat werde ich mit meinem Mann reisen. Ich glaube, das haben wir noch gar nie getan!“, und sie lacht herzhaft, fast ein wenig verlegen über die emotionalen Prosperitäten ihres neuen Lebensabschnittes.

Ab August steht dann der Beginn in neuer Funktion an. Erneut bei einer NGO, wieder als Geschäftsführerin. Bei „Impulsis“ wird die Berufsintegration von Schulabgängern im Zentrum stehen, die keine Anstellung finden. Coaching, Schulung und das Finden von Praktikumsplätzen sind die Hauptaufgaben dieser Organisation. „Es ist eine etwas grössere Institution und ein Feld, welches mir persönlich sehr wichtig ist“, konstatiert Irène Meier mit leuchtenden Augen. „Dann wird das doch nichts mit langen Motorboot-Ausfahrten auf dem Zürichsee?“, fragen wir vorsichtig und ernten schallendes Gelächter. „Sie wissen ja offensichtlich, dass ich ein Seemädchen bin. Ich hab vor fünf Jahren den Motorbootführerschein gemacht. Trotz der politisch grünen Vergangenheit“, kokettiert sie lächelnd. „Ich hatte hier gleich vor der Haustür einen Bootsparkplatz und bin ab und zu mit dem Motorboot zur Arbeit gekommen“, erzählt sie schmunzelnd. „Das geht beim neuen Arbeitgeber nicht mehr!“

Und was verspricht sich Irène Meier nun von ihren nächsten 20 arbeitsamen Jahren? – „Es entspricht meiner inneren Wertehaltung und Überzeugung, dass ich etwas tun möchte in meinem Leben, was einen politischen und gesellschaftlichen Beitrag leistet. Es geht nicht darum, Spuren zu hinterlassen. Vielmehr darum, dass ich mit meinen Talenten in der Gesellschaft etwas beisteuern kann, im Hinblick darauf, dass sich Dinge ändern und verbessern.“

Sinnvolle, gesellschaftspolitische Themen anzugehen, dies aber mit einem unternehmerischen Drive, dahinter sei ihr ganz persönliches Ziel. Dies wird seit einigen Jahren mit viel Erfolg auch mit dem Konzept des Hotels Lady’s First oder des Hotels Marta, zweier Design-Hotels und Integrationsbetriebe unter einem Dach, umgesetzt. Gemeinnützigkeit und Wettbewerbsorientierung mit dem Ziel, auch Gewinn zu realisieren, ist das Spannungsfeld, welches die Zürcherin antreibt. „Auch hier hat man mir immer erzählt, das geht nicht! Entweder man sei gemeinnützig, integrativ oder gewinnorientiert. Aber es geht! Es geht viel mehr im Leben, als man gemeinhin denkt. Das soll doch Mut geben für Neues.“

Weiterführende Informationen:
www.impulsis.ch
www.hotelmarta.ch
www.ladysfirst.ch
www.frauenzentrale-zh.ch

LISBETH MATHYSDIE POWERLADY: LISBETH MATHYS (73)
Die drei Leben der Hotelière

Lisbeth Mathys empfängt uns zum Interview in einem zum Privatgemach umgestylten Hotelzimmer des Viersterne-Superior-Hauses Eden in Spiez. „Wir waren auf der Suche nach Frauen mit Drive, die ihr Leben in die eigenen Hände nehmen“, beginnen wir das Gespräch und Lisbeth Mathys nickt dabei nachdenklich. „Ich denke, das liegt an meinem Elternhaus. Was soll ich sagen … ich hab schon das Gefühl, Drive zu haben“, und sie lacht fast etwas verlegen. Ihr Vater, Besitzer einer Wagnerei, die Mutter gelernte Dorfhebamme, sie habe wohl gesunde unternehmerische Wurzeln, erzählt Lisbeth Mathys. In einem kleinen Dorf im Kanton Solothurn als Einzelkind aufgewachsen, lehrten sie ihre Eltern früh den achtungs- und respektvollen Umgang mit Menschen, Tieren und allen Dingen, die einen im Leben umgeben. Im Alter von 16 Jahren dann das einschneidende Erlebnis: Ihr Vater verstarb und sie wurde jäh aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt. „Ich wusste: Nun muss ich mein Leben in die Hand nehmen.“ Manchmal habe sie den Eindruck, sie sei gar nie wirklich jung gewesen, weil sie so früh mit dem Ernst des Lebens konfrontiert wurde. Aber Lisbeth Mathys ist nicht der Typ Mensch, der sich deswegen arm fühlen würde. Aus dem verwöhnten, aber sehr schüchternen Mädchen wurde schnell eine selbstbewusste junge Frau mit allerlei Plänen und Visionen.

Lisbeth Mathys’ Traumberuf wäre eigentlich Kindergärtnerin gewesen – doch sie wusste, dass sie besser einen Beruf ergreifen sollte, in welchem sie Aussichten auf ein selbstständiges Einkommen hätte. „Also habe ich eine Lehre als Coiffeuse gemacht. Das war ein kreativer Beruf und mit 23 hatte ich bereits einen eigenen Salon, ein Jahr später meine erste Angestellte.“

Ihr Leben erfuhr durch eine schicksalsträchtige Begegnung auf dem Flughafen Grenchen jedoch just an diesem Punkt eine weitere Richtungsänderung. Sie lernte ihren späteren Ehemann Robert Mathys kennen. „Als wir beschlossen zu heiraten, hat er zur Bedingung gemacht, dass ich mein Geschäft nach sechs Jahren aufgebe, und ich muss sagen: Ich war eigentlich gar nicht mal so traurig darüber.“ Die junge Solothurnerin fügte sich dem Wunsch des Gatten. Ihr Mann, geschieden, 17 Jahre älter mit vier Kindern aus erster Ehe, damals Geschäftsmann mit einer kleinen Fabrik für Metallverarbeitung, wünschte sich, dass seine junge Frau ihn im Unternehmen unterstützen sollte. „Er dachte, wenn ich in seine Firma involviert wäre, würde ich auch sein Engagement und seine vielen Reisen besser verstehen“, erzählt die Unternehmerin. „Ich sagte immer: Ich kann doch nichts! Was soll ich in deinem Unternehmen tun? Und er antwortete mir: Wer den Willen hat, kann alles. Den Willen hatte ich wohl! Und so begann ich als Mädchen für alles, dann setzte er mich neben seine Sekretärin, ich nahm noch ein paar Kurse und wuchs so allmählich in bestimmte Aufgaben hinein.“ Als wir fragen, ob sie sich wohl fühlte mit dieser neuen Rolle, lässt die Antwort nicht lange auf sich warten: „Ich hatte Freude daran!“

Lisbeth Mathys begleitete ihren Mann in diesen Jahren auf dem Weg zum Aufbau einer weltweit tätigen Firma in der Medizinaltechnik und flog mit ihm, teilweise im eigenen kleinen Flugzeug, rund um den Erdball, war damit an seiner Seite, als das Unternehmen in Bettlach immer weiter wuchs und gedieh. Die halbe Welt habe sie mit ihm bereist, erzählt sie lächelnd.

Als sie 62 war, musste sie, nachdem auch ihre Mutter verstorben war, ein drittes Mal in ihrem Leben Abschied von einem geliebten Menschen nehmen. „Weil er so viele Jahre älter war, musste ich ja irgendwie damit rechnen, da er aber immer kerngesund war, war es doch ein grosser Schlag, als mein Mann starb.“ Dass sie nun nicht einfach im Sofa sitzen bleiben würde, war für sie sonnenklar. „Klar, man trauert. Aber ich dachte: Jetzt bin ich 62, ich bin eigentlich frei, habe keine grossen Verpflichtungen. Und so überlegte ich mir, welche Hobbies ich als junges Mädchen einst hatte.“ So dauerte es nicht lange und die Witwe traute sich wieder ins Leben zurück: mit Reisen durch die Schweiz. So bereiste sie hierzulande viele schöne Orte. Mal ein paar Tage, mal ein Wochenende. Statt mit einem Lächeln auf den Lippen kehrte Lisbeth Mathys jedoch zunehmend frustriert nach Hause zurück. „Der Besuch eines 5-Sterne-Hotels wurde für mich alleine zur Qual. Mich störte das zweite, säuberlich bezogene Bett neben mir. Das wurde für mich zum Sinnbild der Einsamkeit.“ Nebst dem Fakt, dass man teilweise tagelang kaum ein Wort mir ihr wechselte. So lag sie eines Nachts in einem fremden Hotelbett, als die Vision eines eigenen Hotels begann, Formen anzunehmen. „Man könnte doch ein Haus so gestalten und betreiben, dass sich auch Alleinreisende wohl fühlen. Es war wie ein Befehl von oben. Plötzlich war diese Vision in vollständiger Klarheit vor mir!“ Sie blickt zufrieden lächelnd, als sie von jenem Moment erzählt.

Beseelt von dieser Idee begann sie nach einem geeigneten Objekt zu suchen, doch das drohte beinahe eine „mission impossible“ zu werden. Nach anfänglicher, beflügelter Suche schien sich einfach kein geeignetes Haus zu finden. „Irgendwann wusste ich: Mein Hotel muss am Thunersee liegen. Und ich begann zu suchen. War nirgends angemeldet und ging von Haus zu Haus, ass dort, übernachtete, aber es machte einfach nie ‚Klick‘!“ So sass sie eines Tages mehr als geknickt am Bahnhof, auf dem Weg nach Hause und da der Zug sich anschickte, etwas Verspätung zu haben, kramte sie ihre Liste hervor, hakte ein Hotel nach dem anderen ab und zählte deren 16, die sie allesamt um keinen Preis haben wollte. Eines war noch übrig. Ein Haus in Spiez. „Es war ein wunderschöner Nachmittag, 2004, ich guckte vom Bahnhof in die Spiezer Bucht hinunter und dachte mir: Ist das schön hier! An so einem Ort sollte mein Hotel stehen. Ich blickte nach links und dann sah ich es. Das Hotel Eden.“ Allerdings gilt es an dieser Stelle zu betonen, dass es sich hierbei nicht um dasjenige auf ihrer Liste handelte. Von der Taxichauffeuse erfuhr sie in der Folge, dass dieses Hotel Eden seit zwei Jahren geschlossen sei. Doch von jenem Moment an war klar: Nur dieses soll es sein! Dieses eine oder keines! „Aber es ging noch fast ein Jahr, bis ich es dann kaufen konnte“, berichtet sie noch immer emotional mitgenommen. Nichts geschieht aus Zufall, anders kann man die Geschehnisse wohl nicht interpretieren. An einem diesigen kalten Winterabend Ende Februar 2005 sollte sich ihr Leben wieder zum Guten wenden. Nach langem Zittern und Bangen.

„ES WAR WIE EIN BEFEHL VON OBEN. PLÖTZLICH WAR DIESE VISION IN VOLLSTÄNDIGER KLARHEIT VOR MIR!“ LISBETH MATHYS

„An Weihnachten hatte ich eine grosse, weisse Kerze zur Seite gestellt, weil sie partout nicht brennen wollte. Ich entdeckte sie an diesem Abend wieder und nahm sie etwas unmutig mit in die Küche, nahm eine Schachtel ZündhoÅNlzchen und versuchte mehrere Male, sie zum Brennen zu bringen. Irgendwann sagte ich mir: So, noch einmal! Wenn die Kerze jetzt nicht brennen mag, landet sie im Müll! Noch einmal hielt ich also ein ZündhoÅNlzchen an den unwilligen Docht, der zu glimmen begann. In diesem Moment klingelte das Telefon im Wohnzimmer und ich bekomme die Zusage, dass ich das Hotel Eden nun kaufen könne. Und Sie glauben es nicht! Ich komme zurück in die Küche und siehe da: meine Kerze brannte, schöner ging es nicht. Und mir schossen die Tränen in die Augen, so überwältigend war das!“ Es war für die schicksalserprobte Unternehmerin ein Zeichen, dass sich eben gerade eine neue Tür zu öffnen begann.

Danach ging es Schlag auf Schlag, wie sich das für eine Lady mit Drive so gehört. Sofort wusste sie, mit welchen Architekten sie das stillstehende Hotel in der Spiezer Bucht renovieren wollte – und so peitschte sie die Renovation im Eilzugstempo in nur gerade mal eineinhalb Jahren durch, brachte sich in die Gestaltung der Räume ein und realisierte so ihren eigenen grossen Traum. „Die erste Etage ist nostalgisch, die zweite modern, der dritte Stock ist klassisch elegant. Jedes Zimmer ist ein Bijoux für sich, mit einem offenen Badezimmer und vielen schönen Einzelstücken“, sprudelt es aus Lisbeth Mathys heraus. Wer nun denkt, dass sich die Hotelbesitzerin mit der Eröffnung am 25. September 2006, am Ziel ihrer Träume, wieder bequem in einen gut gepolsterten Sessel sinken liess, hat weit gefehlt. Weil sie unbedingt ein Ganzjahres-Hotel unterhalten wollte, entschied man sich zu einem cleveren Schachzug, das Haus übers Jahr hinweg gut ausgebucht zu halten: Mit dem Bau eines hochmodernen Seminartraktes.

Was ihr heute am meisten Freude bereitet? – „Ganz klar die Gästebetreuung. Das ist etwas ganz Wunderbares, zufriedene, glückliche Gäste zu haben“, so die Hotelière freudestrahlend. „Und mein Kopf ist immer noch voller Ideen!“, so die 73-Jährige geheimnisvoll. Nebst dem Hotel Eden managt die Solothurnerin auch noch ihre 43 Wohnungen, dies erfahren wir aber nur gerade mal so in einem nebensächlich verpackten Satz am Ende unseres Gespräches.

„Ich blicke stets nach vorn. Und so wünsche ich mir noch viele gesunde Jahre, um das Hotel noch möglichst lange zu geniessen. Ich war eigentlich nie besonders mutig. Aber wenn ich mal was im Kopf hatte, wusste ich: Das ist mein Weg und den gehe ich in voller Überzeugung, dass es ein Happy End wird.“ Das Hotel habe sie verjüngt, sagt sie abschliessend augenzwinkernd. „Wenn ich Leute höre, die sagen: Ach, in meinem Alter da lohnt sich das doch gar nicht mehr, werde ich manchmal richtig wütend. Das ist doch Quatsch! Man findet auch im Alter noch viel Befriedigung in einem Beruf, einer Tätigkeit, die man liebt und die Freude macht.“ Und sollten Sie mal im Hotel Eden Halt machen: Die 109 ist das Lieblingszimmer der unternehmenslustigen Hotelbesitzerin. Aber seien Sie sorgsam. Nichts ärgert Lisbeth Mathys mehr, als wenn man zu ihren schönen Sachen keine Sorge trägt.

Weiterführende Informationen:
www.eden-spiez.ch
www.rms-foundation.ch

MARIKA KILIUSDIE LUSTVOLLE: MARIKA KILIUS (68)

Die Eislaufprinzessin, die ihr Leben mit Spiritualität und einer grossen Portion Humor durchschreitet und dabei umwerfend gut aussieht.

Marika Kilius durchschreitet die Lobby des Park Hyatt Zürich wie eine Prinzessin. Ihr Gang ist aufrecht, der Blick offen und schmeichelnd, ihre Erscheinung einnehmend. Marika Kilius ist sich gewohnt, Blicke auf sich zu ziehen. Der ehemalige Eiskunstlauf-Star, der an der Seite von Hans-Jürgen Bäumler im Paarlauf Olympia- und WM-Medaillen für Deutschland nach Hause holte, ist auch mit 68 Jahren noch eine umwerfende Schönheit.

1968 ist auch das Jahr, in welchem Marika Kilius das erste Mal daran dachte, eine eigene Kosmetiklinie zu lancieren. Aber die Eltern stellten sich dagegen, forcierten die weitere Karriere der Tochter, so wie sie es immer getan haben. „Im Nachhinein muss ich sagen, sie hatten recht“, gibt die ehemalige Spitzensportlerin zu. 1988 endete die Profikarriere der Marika Kilius – und ein neuer Lebensabschnitt begann, damit verbunden auch das Ausleben ihres längst gehegten Traumes einer eigenen Kosmetiklinie. Doch die ersten eigenen Schritte in diese Richtung beschreibt die Eislaufkönigin als „grauenvoll“. „Ich wollte nicht nur ein Produkt haben, welches die Feuchtigkeit der Haut aufpolstert, sondern ich wollte alles, was pflegend ist, in meiner Crème haben. Die guten Fette, die guten Öle sind teuer – und da sagten mir die altgedienten Chemiker stets: Gute Frau, lassen Sie das mal weg, das wird zu teuer!“ Der Preis interessierte sie jedoch erst mal gar nicht. Sie wollte einfach ein gutes Produkt kreieren. Wir spüren schon nach den ersten Minuten unseres Gesprächs, wie ernsthaft und willensstark sich Marika Kilius auch ihrer dritten Karriere annahm. Ebenso passioniert wie beim Eislaufen. Ebenso hingebungsvoll wie beim Muttersein. Man sagte ihr stets, so wie sie das Endprodukt wolle, sei es schlicht und ergreifend unverkäuflich. Doch auch das schreckte die 68-Jährige nicht ab. „Als Sportlerin wusste ich, was es heisst zu kämpfen“, so ihr trockenes Urteil und sie kneift beim Erzählen angriffslustig die Augen zusammen. Sie habe einfach schlicht und ergreifend nicht locker gelassen.

Monate um Monate gingen so ins Land. „Es vergingen insgesamt zehn Jahre, bis es endlich so weit war, denn ich hatte mir in den Kopf gesetzt, Gold in meine Kosmetika einzuarbeiten.“ So erstaunt es wenig, dass durch Marika Kilius’ Hartnäckigkeit zu guter Letzt auch dies gelang. Endlich stiess sie auf einen Produzenten, der genau jene Textur anbieten konnte, die sie sich vorstellte. „Kosmetika herzustellen, ist vergleichbar mit einer Kür: Alles muss zusammenpassen, damit es ein harmonisches Produkt ergibt.“

Kilius’ Produkte sind seit kurzem nun auch für die breite Masse unter dem Namen „Marika Kilius – Beauty On Ice“ käuflich zu erwerben.

Was wie das Ziel eines jahrelang gehegten und gepflegten Traumes klingt, ist für die 68-Jährige jedoch nur eine Zwischenetappe. „Es ist noch vieles mehr in meinem Kopf, so zum Beispiel Kinderkosmetik, an der ich bereits arbeite, Handkosmetik ist bereits fertig – also: Es gibt viel zu tun, packen wirs an“, was fast wie eine kleine Kampfansage klingt.

Marika Kilius liebt, was sie tut. Was anderes kommt bei ihr schon gar nicht in die Tüte. Wer sie beobachtet, ihre noch immer feinen Gesichtszüge studiert und erfährt, dass sie sich nie im Leben so etwas wie Botox spritzen lassen würde („Nein um Gottes Willen!“, sagt sie dazu), möchte sogleich einen Bestelltalon für ihre Crèmes ausfüllen und einfach: „Das gleiche wie Frau Kilius“ draufkritzeln. Wenn Sie über ihre Visionen, Ideen und ihr Leben spricht, sprudelt das wahre Leben aus ihrem rot gefärbten, wohl geschwungenen Mund. „Ich habe sicherlich auch ganz gute Gene. Aber ich bin jemand, der sich gerne bewegt, der jeden Tag Gymnastik macht, wenig isst, zurückhaltend beim Alkohol ist – wenn dann mal ein Schluck Bier“, gibt sie zu bedenken und verleibt sich ein Häufchen Nüsse ein mit dem Kommentar, ja heute noch nichts gegessen zu haben, man solle ihre hungrige Gier entschuldigen.

Wer denkt, das klingt nach einer Frau, die niemals im Leben dunkle Stunden erlebt hat, irrt. Auch sie kenne Momente der Verzweiflung, der Müdigkeit, wo man kaum mehr weiter wisse. „Ich hab mich immer wieder aufgerappelt! Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mich, seit ich denken kann, mit spirituellen Themen beschäftige.“ Und plötzlich wird aus dem gewinnend lächelnden Eislaufstar ein in sich gekehrter, tiefgründiger Mensch. „Wenns mal gar nicht weiterzugehen scheint, setz ich mich halt mal ne Stunde hin und meditiere“, sie blinzelt mir zu und sogleich kehrt die Leichtigkeit in ihr Gesicht zurück. Zur Meditation gehört für die Unternehmerin auch sehr viel Disziplin, so, wie sie es im Spitzensport gelernt hat, und sie ergänzt ernst: „Eltern, die ihre Kinder dem Sport nicht zuführen, wissen gar nicht, was sie da zurückhalten. Im Sport liegt so viel Lernen fürs Leben. Durchsetzungswille oder Kritikfähigkeit zum Beispiel.“

Sie muss es wissen. Begann ihre Karriere mit Rollschuhlaufen doch bereits im zarten Alter von zweieinhalb. 1943 war der Startschuss – 1988 endete sie. Dazwischen lagen viele Medaillen, Erfolge. Man habe ihr oft gesagt, die Mutter habe ihr die Jugend genommen mit all dem Training. Als junges Mädchen sah sie es ähnlich – doch im Alter versöhnlicher geworden, sieht sie es heute als Geschenk. „Viele Menschen werden im Alter ja bösartig“, und sie beginnt, herzhaft zu kichern. „Dabei sollte man doch versöhnlicher werden. Ich sage immer: Das erste Tor zum Himmel ist die Vergebung!“ Und oft genug müsse man auch sich selbst vergeben können, fügt sie hinzu. Als wir wissen wollen, wer sie an die Spiritualität geführt habe, blickt sie besonnen für einen Moment umher, bevor sie antwortet. „Gute Frage. – Ich glaube gar niemand.“ Ihre Mutter wusste schon mal gar nichts mit der Gesinnung der Tochter anzufangen.

„Die Mamma sagte: Ach, was weiss ich, was der Jesus da meinte. Mach die Bücher zu, Kind – wir müssen jetzt Rollschuhlaufen!“ Wenn die Mutter sie suchte, war sie bestimmt in der Kirche zu finden. Doch diese Hingebung zur Spiritualität hat bei Marika Kilius weniger mit der katholischen Kirche an und für sich zu tun. Vielmehr zog sie die Ruhe der Kirche an. Als Gegensatz zur lauten Welt des Sports.

Das Geheimnis des Alters ist für Marika Kilius der Leitsatz, jung in seinen Gedanken zu bleiben. „Ich bin bei allem dabei, was Spass macht, auch was verrückt ist, und ich tue es sooo gerne!“, und wieder lacht die Unternehmerin ansteckend. Das Kind in sich selbst zu bewahren, sich seine eigenen Fehler einzugestehen, nicht immer ein Vorbild sein zu wollen, sondern eine wahre Freundin. Das hält jung!“ Ein spiritueller Mensch in der Welt des oberflächlichen und glitzernd strahlenden Showbiz erscheint uns je länger je mehr ein Widerspruch zu sein. Darauf angesprochen wischt Marika Kilius das Thema gewohnt selbstbewusst vom Tisch: „Es war mein Weg. Den bin ich gegangen, ohne mich verbiegen zu lassen. Ohne dass mir die öffentliche Kritik was anhaben konnte, weil ich es einfach nicht so nah an mich rankommen liess.“ Das Geheimnis sei, im richtigen Moment zuzumachen, sich zu wehren, sich selbst zu sagen: bis dahin und nicht weiter.

Selten haben wir mit einer Interviewpartnerin derart viel und laut gelacht. Mit 60 sagte sich Marika Kilius übrigens: „Super, jetzt haste endlich die Hälfte rum – jetzt kommt die zweite Hälfte und ich kann noch mal richtig Gas geben – jetzt weiss ich ja wies geht!“ Und übers Loslassen, das Sterben macht sich die Berufsoptimistin und Lebefrau ohnehin keine Gedanken. Wenn es heute sei, na dann eben. Und sonst morgen. Keine Angst vor dem Leben bedeutet für sie eben auch in gleichem Masse, keine Angst vor dem Tod zu haben.

Das Leben zu geniessen bis ins hohe Alter, hat für sie viel mit Wünschen und Träumen zu tun. Wer aufhöre, sich was zu wünschen, wer aufhöre, Pläne zu schmieden, verliere den Drive, ist sie überzeugt. Marika Kilius schreibt übrigens derzeit an einem Buch über Spiritualität. „Und ich bin Botschafterin für die Olympischen Winterspiele 2018.“ Als wir sie fragen, wie alt sie 2018 sein wird, kommt sie unweigerlich ins Straucheln. „Ach“, sagt sie erneut unter schallendem Gelächter, „wissen Sie: Das sind alles nur Zahlen. Männer sind alt, wenn sie sich alt fühlen. Und Frauen, wenn sie sich alt anfühlen.“ «

Weiterführende Informationen:
www.marikakilius.eu

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