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DENN DAS GLÜCK IST IMMER DA

Willst du immer weiter schweifen? Sieh das Gute liegt so nah! Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da.
Johann Wolfgang von Goethe

Das Einod auf dem Bürgenstock, umgeben von satten Wiesen, Wäldern und einem erhabenen Fernblick ins mächtige Alpenmassiv, so wie wir es uns von Aufdrucken auf Schweizer Schokolade vorstellen, ist die Szenerie, in welche das Boutique-Hotel namens Villa Honegg eingebettet ist. Das weissgraue Haus mit den himmelblauen Fensterläden wurde 1905 erbaut und lange Jahre als Hotel in Privatbesitz geführt. In den 1970ern mussten die damaligen Besitzer schliessen – und so schlummerte die Villa Honegg fast 40 Jahre im Dornröschenschlaf. Verfiel und verlotterte zusehends. Ein reicher Investor aus dem Emirat Katar setzte dem Zerfall 2007 ein Ende. Er investierte 25 Millionen Schweizer Franken und erweckte die Gänge und Flure wieder zum Leben, sodass man nach dreieinhalb Jahren Umbau 2011 die Tore wieder öffnen konnte. Seither erlebt das zum 5-Sterne-Boutique-Hotel herausgeputzte Haus einen wahren Boom. Von nah und fern strömen die Gäste wieder auf den Bürgenstock, um in einem der 23 Zimmerchen von silbernen Löffelchen zu essen. Der private Investor holte sich bei der Renovation die besten Leute auf dem Markt ins Boot: das Innenarchitekten-Duo Jestico + Whiles aus London sowie das Genfer Architekturbüro Samuel Créations. Diese verzauberten die verstaubten und mit Spinnweben verklebten Balken in eine wahre Designoase, welche durch und durch auf den Brückenschlag zwischen ost und West setzt, sei es bei der Inneneinrichtung – oder den Speisen.

Die Lobby empfängt einen derweil mit einer beeindruckenden Wand aus brasilianischem Schiefer mit geheimnisvollem Rostglanz und einem gemütlichen offenen Kamin. In den Zimmern fühlen wir uns an Designhotels wie das „W“ erinnert – mit dem Unterschied, dass das Leben hier etwas dezenter und leiser abläuft. Ein dunkler Echtholzboden durchzieht jeden Raum – vom Classic Zimmer bis zur exklusiven Corner Suite. An den Wänden wurde mit einer wunderschönen Patina
versehenes, helles Leder verbaut, dazwischen schimmert lichter Alabaster und sorgen Chesterfield-Style-Sitzgelegenheiten für dekorative Highlights. Hinter den grossen, gemütlichen Betten erstreckt sich eine Wand aus dunklem Leder, das Fischschuppen ähnelt – und im Bad glänzen massive Spiegel mit verschnörkeltem Silberbesatz vor einer dunkelgrünen Mosaikwand und bilden so einen zauberhaften Gegenpol zu den ansonsten in Beigenuancen gehaltenen Wandplatten.
Der Blick aus dem Fenster lässt einen unweigerlich wieder tief durchatmen – der Ausblick auf den stumm und friedlich daliegenden Vierwaldstättersee ist einfach umwerfend und beruhigend zugleich.

Wer nun glaubt, die Villa Honegg sei nur was für Wanderfreunde, fehlt weit. Die Villa Honegg bietet Ruhesuchenden, Touristen aus dem Nahen osten, aber auch Businessleuten ein vorübergehendes Zuhause, und auch die lokale Bevölkerung sucht das schöne Haus für ein Dinner oder einen Day-Spa- Aufenthalt auf – und so vermengen sich verschiedenste Kulturen auf kleinstem Raum und verleihen dem ort eine äusserst angenehme, ruhige, wogende Energie.
Apropos Spa: Ein Dampfbad, eine Sauna, Massage- und Ruheräume, ein kühles Innenbad mit Gegenstromanlage oder ein wohlig gewärmter outdoor-Infinity-Pool verwöhnen hier unsere Sinne. Einmal in den Aussenpool eingetaucht scheint man mit der umgebenden Alpenwelt zu verschmelzen, Blau taucht in Blau. Man kann sich kaum sattsehen, während im Wasser Blubberblasen um einen herum aufsteigen. Just in dem Moment, wo wir die Villa Honegg besuchten, es war um ostern dieses Jahres, begannen die letzten dicken Schneeflocken vom Nachthimmel zu tanzen, während wir unseren Popo im karibikwarmen Wasser badeten. Es war wie eine Nacht aus Grimms Märchen! Und obwohl wir schon so viele wundervolle Reisen in unzählige Länder dieser Welt unternehmen durften, waren wir glücklich und dankbar, genau jetzt und hier sein zu dürfen, um diesen mystischen, magischen Moment zu geniessen. Die Crew um Hoteldirektor Peter Durrer hat es unbestritten geschafft, die Gäste mit einem Rundum-Sorglos-Paket zu verwöhnen: Frühstück gibt’s in der Villa Honegg jeden Tag bis 14 Uhr (was uns Langschläfern und Nachteulen schier die Freudentränen in die Augen treibt), Internetzugang und Minibar (ohne Alkohol) sind im Zimmerpreis inklusive, ebenso Kinofilme oder ein Parkplatz in der unterirdischen Garage. Einfachheit gehöre zu den wichtigsten Werten, hören wir Peter Durrer erzählen. Alles andere als simpel ist die Küche des Hauses – unter dem Kochlöffel von Thomas Amstutz vereinen sich lokale Spezialitäten mit den Raffinessen der libanesischen Küche. So beispielsweise ein Ziegenkäse, der in schwarzen Senfkörnern gebadet hat – letztere explodieren beim Draufbeissen klickernd im Mund. Doch man reicht auch schmackhafte Falafel auf warmem Ingwerpesto, ein Entenleber-Medaillon mit Rhabarber und Estragon-Macaron oder hausgemachtes Vanille-Glacé mit heisser Schoggi … hmmm! Ums kurz zu machen: Man könnte sich kopfüber hineinsetzen, so lecker und frisch sind Amstutz’ Kreationen. Nicht zu vergessen die zur Vorspeise dargebotene Korianderbutter, die leicht wie eine Mousse zum frischen Brot mundet. Eigentlich beginnen die lukullischen Schleckereien schon beim Frühstück, wenn einem als erste Tat des Tages eine Etagère mit Trockenfleisch, Käse, hausgemachter Marmelade, Birnen oder anderen Früchten gereicht wird.

Wer nun direkt nach dem Frühstück Lust verspürt, sich ins hauseigene Privatkino (20 Ledersitze mit Liegefunktion) zu begeben, ist ebenso frei, dies zu tun, wie all jene, die an der Karaoke-Anlage ihre wahre Freude haben. Für Hotelgäste ist Kino wie auch Karaoke kostenlos. Gleich neben dem Kinosaal befindet sich im Übrigen ein Hightech-Meetingroom mit Tageslicht für maximal 24 Personen, eingerichtet mit allem Schnickschnack wie Akustikdecke (damit man sich nicht anschreien muss) oder Flat-Screens für Videokonferenzen. Ganz offenbar findet auch dieses Angebot der Villa Honegg Zuspruch, vor allem weil man im Nebenhaus der Villa (der Dependence, einem ehemaligen Stall) weitere Konferenzräume mit fünf Appartmentzimmern dazumieten und so praktisch unter sich bleiben kann. Nun – wie fühlt man sich hier? – Ein klein wenig wie zu Hause. Die Villa Honegg bleibt stets familiär, nahbar, freundlich, ist nie abgehoben und dennoch exzeptionell. Wir beobachten während unseres Aufenthalts vielerlei liebenswerte, oft auch überraschende Details. Wenn Sie also mal für ein Wochenende dem Alltag entfliehen möchten – dann können Sie in den Flieger steigen, klar. Aber für denselben Betrag können Sie sich auch an einem dieser selten schönen Plätze in der Schweiz verzaubern lassen. «

Weiterführende Informationen: www.villa-honegg.ch

Text: Sandra-Stella Triebl, Fotos: Sandra-Stella Triebl & Villa Honegg Press

 

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