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BUSINESS UND SPORT

Wie man beides unter einen Hut bringen kann ld_no02_pdfteaser04
Man ist gestresst, hat kaum Zeit zum Atmen, rennt von Termin zu Termin und ist abgekämpft und müde, wenn man endlich mal zu Hause ist. Da ist kaum mehr Energie für sportliche Ertüchtigung. Dabei wäre genau das goldrichtig: Bewegung ist eben mehr als einfach „nur“ gesund. Ladies Drive fragt nach – bei Marco Lorenzetti von der Montana Sport AG in Neuendorf.
Text: Sandra-Stella Triebl

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Ladies Drive: Marco Lorenzetti, wie bringt man Business und Sport unter einen Hut? – Das klingt ja banal, ist aber in der Praxis sehr oft gar nicht so leicht zu bewerkstelligen…
Marco Lorenzetti: Am einfachsten ist es, wenn man das Training wie einen Termin plant. In einer Funktion kann man ausgewechselt werden, aber den Körper hat man sein Leben lang. Jeder und jede bestimmt dabei alleine, was mit seinem Körper geschieht. Ab dem dreissigsten Lebensjahr wird 1% pro Jahr an Knochensubstanz abgebaut. Das betrifft nur das Skelett. Ein Teil der Muskeln neigen beispielsweise dann auch zur Verkürzung, ein Teil zur Abschwächung. Kürzer werden gerne die hintere Oberschenkelmuskulatur. Zur Abschwächung neigt die Bauchmuskulatur. Auch die Muskulatur zwischen den Schulterblättern schwächelt – gerade wenn man viel sitzend arbeitet führt das gerne zu einer Einengung der Atmung.

Ladies Drive: Und zu Verspannungen…das kennt glaube ich jeder von uns…
Marco Lorenzetti: Es gibt da ein gutes Beispiel. Legen Sie das Kinn aufs Brustbein und dann versuchen Sie zu sagen: „Es geht mir gut!“-  Das ist in etwa der Effekt. Körperliche regelmässige Bewegung hatten schon die alten Griechen für sich entdeckt: Anima Sana in Corpore Sano, ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Wer mehr Luft in die Gehirnzellen pumpt, ist schicht auch kreativer. Mit nur 45 Minuten jeden Tag oder jeden zweiten Tag legt man ein nachhaltiges Kapital für seinen Körper an. Auch die vernetzten Einflüsse von Fax, Computer und Handy fallen weg. Zyklische Bewegungen sorgen zudem auch für Ausgeglichenheit.

Ladies Drive: Zum Beispiel Joggen…
Marco Lorenzetti: Ja, genau. Wer joggt, der muss allerdings keinen Marathon bestreiten. Mehr als 50% von denen, die sich regelmässig bewegen, haben noch nie an einem Lauf teilgenommen. Das ist der Erhaltungsfaktor – sich regelmässig bewegen, um gesund zu bleiben, die Ausdauer zu erhalten und die ist inbesondere für Geschäftsfrauen wichtig: Wenn die Ausdauerbasis gut ist, kannst du dich besser über längere Zeitdauer konzentrieren – das ist eine alte Weisheit. Wenn man sich die Billardspieler anschaut – die machen auch Ausdauertraining! Es hat auch mit Konzentration und Regenerationsfähigkeit zu tun. Man muss dabei allerdings noch längst keinen Spitzensport betreiben oder gleich einen Marathon zurücklegen können.

Ladies Drive: Sie haben uns bestimmt einen Tipp: Was tun diejenigen Leute, die sagen sie haben keine Zeit?
Marco Lorenzetti: Das ist ein reines Planungsproblem. Wie viele Menschen, die ständig gestresst sind, schauen Fernsehen? –  10 Minuten jeden Tag, nutzen die meisten Menschen vor dem Fernseher – wenn nicht sogar deutlich länger. Man nimmt diese 10 Minuten und nutzt sie während der Tagesschau: Ich kann gleichzeitig trainineren und etwas tun für mich. Oder nehmen wir Koordinationstraining – jeder putzt seine Zähne 1-2x im Tag. Vor dem Spiegel könnte man ein Training mit MFT machen. MFT ist ein Kreisel, der Gleichgewicht und Koordination fördert: Das brauchen wir in allen Lebenslagen – ältere Leute brauchen es beispielsweise zur Sturzprävention. Man trainiert aber auch die ganz feine Muskulatur damit – das ist nur einer der Ansätze Es geht aber natürlich auch ohne Gerätschaften.

Ladies Drive: Was sind erste Alarmeichen, dass ich mich zu wenig bewege?
Marco Lorenzetti: Man ist konstant müde – es ist nicht gerade Frühling, sondern es ist ein Dauerzustand. Auch wenn man spürt, man ist nicht ausgeglichen, man schläft konstant schlecht, man ist lustlos. Wenn man spürt, dass man bei ein paar wenigen Treppenstufen gleich ausser Puste ist, wenn man bemerkt, dass man beispielsweise immer den Lift nimmt, jede Bewegung vermeidet, weil man eben leicht auser Atem gerät, das sind alles Alarmzeichen. Wichtig ist, sich eins zu vergewissern: Das Auto kann man austauschen, den Körper nicht.

Ladies Drive: Ok – ich hab jetzt schon ein schlechtes Gewissen….aber 1x in der Woche Yoga, reicht auch schon?
Marco Lorenzetti: Einmal ist keinmal, zweimal ist Zufall – ab drei Trainingseinheiten spricht man von einer Regelmässigkeit. Dreimal eine halbe Stunde reicht schon – es müssen nicht Dauerläufe sein. Yoga kann ein Bestandteil sein, wobei man auch Poweryoga machen könnte.

Ladies Drive: Mein Knackpunkt ist immer, mich überhaupt überwinden zu können…
Marco Lorenzetti: In dem Moment, wo man eine Regelmässig betreibt, kann man kaum mehr sein ohne. Wenn ich nur noch einmal die Woche trainieren kann, werde ich richtig unausstehlich. Es tut auch gut, sich mit sich selbst zu beschäftigen – man gerät im Arbeitsleben ja oft in einen Strudel, der einen sogar auch das Positive nicht mehr sehen lässt. Ausserdem kann man sich dank den modernen Mp3 Playern auch Hörbücher, Podcasts oder Spanisch-Kurse zum Training mitnehmen…

Ladies Drive: Hmm…Sie sagten, das wussten schon die alten Griechen?
Marco Lorenzetti: Die waren überzeugt, dass druch Leibungsübungen der Geist positiv beeinflusst wird. Man weiss, dass wir Probleme bezüglich Verfettung der Gesellschaft haben – die Diabetikerstudien zeigen deutlich in diese Richtung. Es ist ein Wohlstandssyndrom: Wenig Bewegung, schlechte Ernährung das ist omnipräsent – allerdings betrifft das ja immer die anderen, nie sich selbst.

Ladies Drive: Eins interessiert mich noch –  unterscheiden sich Frauen und Männer eigentlich in Bezug auf Sport?
Marco Lorenzetti: Schon mal muskulär bedingt, rein biologisch bringen Männer mehr Muskelmasse mit. Der Fettanteil bei Frauen ist höher. Der Beckenstand der Frau ist breiter. Die Gewebezusammensetzung ist unterschiedlich.

Ladies Drive: Was bedeuten diese Unterschiede zum Beispiel auf die Auswahl der Schuhe oder der Gerätschaften mit denen man trainiert?
Marco Lorenzetti: Beim Joggen ist der Unterschied am leichtesten erklärbar: Frauen und Männer zeigen Unterschiede beim Abrollverhalten – bei Frauen sind gewisse Muskeln weniger stark ausgeprägt. Frauen haben auch kleinere und schmalere Füsse – das Fussgewölbe ist tendenziell höher. Deshalb werden bei vielen Markenschuhen Dämpfungs- und Gel-Elemente angepasst. Wir verkaufen heute in unserer Firma mit Asics mehr Damen – als Herrenlaufschuhe.

Ladies Drive: Und was rätst du nun abschliessend der gestressten Businessfrau, wenn sie wiedereinsteigen will?
Marco Lorenzetti: Die richtige Ausrüstung zahlt sich immer aus – am besten man geht in ein Fachgeschäft und lässt sich fachkundig beraten, welche Schuhe, welche Socken, welche Textilien für den eigenen Körper optimal sind. Beratung ist sicher ganz wichtig.

www.asics.ch
www.mft.at
www.vicsystem.ch
www.hirslanden.ch/sport

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