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BRICHT EINE NEUE ÄRA FÜR FRAUEN IM VERWALTUNGSRAT AN?

swiss code of best practice for corporate governance economiesuisseAm Montag hat in Zürich der Wirtschaftsdachverband economiesuisse einen Kodex über Führungsregeln von Publikumsgesellschaften präsentiert. Darin wird nun auch auf den zunehmenden politischen Druck in Richtung „Frauenförderung“ reagiert. Aber was bedeutet das genau?

Für bundesnahe Betriebe hat die Regierung bereits 2013 einen Zielwert von 30% vorgegeben. Bei Nichterreichen dieser Quote müssen das die jeweiligen Unternehmen erklären. Im überarbeiteten Kodex wurde nun mit der Formulierung „Dem Verwaltungsrat sollen männliche und weibliche Mitglieder angehören“ eine Art „One-Women-Quote“ verankert. Und auch wenn die Leitplanken keine juristische Verbindlichkeit haben, bringt diese, von diversen Wirtschaftsverbänden und den Aktionärsberatern Ethos und Swipra mitgetragene Erklärung, viele Schweizer Firmen unter Druck. Laut einer Erhebung von 2013 hatten nämlich rund 60% aller kotierten Schweizer Gesellschaften noch keine Frau im Verwaltungsrat.

Natürlich nimmt damit auch die Quoten-Diskussion wieder Fahrt auf. Die neue economiesuisse-Geschäftsführerin Monika Rühl wandte sich bei der Präsentation dezidiert gegen ein Quotenkorsett. Auch Nestlé-Vertreter David Frick, Leiter der zuständigen economiesuisse-Arbeitsgruppe steht auf diesem Standpunkt: „Wir sind für Frauenförderung, aber gegen Quoten“.

Uns interessiert Ihre Meinung dazu? Was halten Sie von einer Absichtserklärung mittels Kodex? Sind Sie pro oder contra Frauenquote und warum? Wir freuen uns auf Ihre Reaktion: [email protected]

Weitere Informationen: www.economiesuisse.ch

Text von Angie Eichler
Titelbild: Sam Churchillflickr.com/photos/samchurchill/10593863736Creative Commons, unverändert übernommen
Beitragsbild: economiesuisse

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