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8TH WOMEN’S BUSINESS CONFERENCE: SPANNENGSFELDER

Ganz im Zeichen des Leitthemas „Spannungsfelder“ wurde den rund 400 Teilnehmenden am 12. November 2013 im Hotel Park Hyatt in Zürich eine breite Palette interessanter Referate und Diskussionen geboten. Der einmal jährlich durch das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ unter Federführung von Prof. Sita Mazumder der Hochschule Luzern durchgeführte Event soll informieren, sensibilisieren und inspirieren.

Dr. Andreas M. Walker, Inhaber weiterdenken.ch, Co-Präsident swissfuture, betont in seiner Key Note zum Spannungsfeld „Zukunftshoffnung – Zukunftsangst“, dass das Leben aus Spannungsfeldern besteht. Häufig haben wir nicht den Mut, über Hoffnung zu sprechen, weil wir Angst vor Enttäuschung haben. Der Mensch ist keine Maschine, es gibt keinen „Button of Hope“. Sein Appell: „Hoffen Sie nicht alleine, schliessen Sie ein Hoffnungsbündnis.“

Im anschliessenden Panel wird mit Andrea Bleicher, ex Chefredaktorin Blick ad interim, und Hanspeter Thür, Eidg. Datenschutzbeauftragter, das Spannungsfeld „Privatheit – Öffentlichkeit“ beleuchtet. Dabei herrscht Einigkeit: Auch im Internetzeitalter ist es möglich, seine Privatsphäre zu schützen und Selbstverantwortung im Umgang mit den sozialen Medien walten zu lassen.

Die Vierer-Verwaltungsratsrunde Wanda Eriksen, (AXA Winterthur), Manfred Manser (Klinik Pyramide am See), Beatrix Morath, (Managing Partner Roland Berger Schweiz und u.a. VR Schild), und Dr. Andreas Schönenberger, (CEO @speed und VR u.a. PubliGroupe), erörtert zum Spannungsfeld „Anspruch – Verantwortung“ was ein guter Verwaltungsrat ausmacht: Der persönliche Kontakt mit den Mitarbeitern, die Ziele für jedes einzelne VR Mandat, keine Interessenkonflikte und viel Zeit. Beatrix Morath betont die Funktion des VR als Richtungsgeber, für Impulse und wie wichtig das Vertrauensverhältnis ist.

Während Michèle Roten, Buchautorin und Kolumnistin für „Das Magazin“ im darauffolgenden Panel der Meinung ist, dass es Frauen schwerer haben als Männer argumentiert Autor und Psychoanalytiker Markus Fäh kokett: Alle haben es schwer, die Männer merken es nur nicht. Männer stehen in einer Identitätsfindung. Der Mann braucht die Frau, um durchs Leben zu kommen, als Back Office für die seelische Stabilität. Es ist belegt, dass ein Mann, der in einer Beziehung ist, länger lebt. Frauen brauchen Männer eigentlich nicht.

Es folgen Gespräche zum Spannungsfeld „Beschleunigen – Entschleunigen“ mit Jean-Claude Biver, Verwaltungsratspräsident Hublot, Dr. Anna Gamma, Zen-Meisterin, Lassalle-Institut, und Dr. Alice Walder, Chefärztin Sanatorium Kilchberg. Biver benützt Änderungen, um vorwärts zu kommen. Eine seiner markigsten Aussagen: „Wenn du sitzen bleibst, kommt das Glück nicht zu dir.“

Als Höhepunkt der Tagung wird der Women’s Business Awards 2013 verliehen. Gewinnerin ist Jasmin Staiblin, CEO des Schweizer Energiekonzerns Alpiq. Katrin Trautwein, Gründerin der Farbmanufaktur kt.color, erhielt den Women’s Business Motivationspreis 2013.

In der abschliessenden Diskussionsrunde zum Spannungsfeld „Komplexität – Einfachheit“ wird der Ehrengast Bundesrätin Simonetta Sommaruga begrüsst. Sie nimmt sich Zeit, Energie zu tanken. Man(n)/Frau kann Politik mit viel Leidenschaft betreiben, z.B. mit unmittelbaren Begegnungen.

Fazit:
Auch die Spannungsakustik war auffallend hoch in den Netzwerkzeiten. Wie einer der wenigen anwesenden Männer noch erwähnt: Es riecht anders in einem Raum mit so vielen Frauen als bei sonstigen Anlässen.
www.womensbusiness.chLD

9th Women’s Business Conference
Dienstag, 18. November 2014, 09.00 – 18.00 Uhr, Hotel Park Hyatt, Zürich

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