Monsieur Dior, Christian Dior, liebte Rosen. Auf Kleidern, als Duft, in der Natur. Geboren in Granville, einem kleinen Ort an der Kanalküste Frankreichs gelegen nur wenige Kilometer nördlich von Saint-Malo, zog es den kreativen Träumer immer wieder in den Rosengarten seines Elternhauses. «Ich fühle mich ebenso sehr als Couturier als auch als Parfumeur», hat der begnadete Pariser Haute Couture Designer einst gesagt. Seine Düfte, die er hat kreieren lassen, sind ebenso aktuell geblieben wie seine Mode.

Die Düfte sind heute sogar aktueller denn je. Am 12. Februar 1947 präsentierte Dior seinen ersten Duft «Miss Dior», eine Hommage an seine Schwester. Inzwischen sind unzählige Kreationen dazu gekommen. Es gab verschiedene Kollektion, zuletzt eine La Collection Privée mit selektiven Düften und seit neuestem Maison Christian Dior. Der Parfumeur François Demachy, der das duftende Erbe des bereits 1957 verstorbenen Meisters seit 2006 fortführt und in Grasse beheimatet ist, wo auch Dior seine Düfte hat herstellen lassen, hat die Kollektion der Signature-Düfte für Maison Christian Dior auf 23 erweitert. Sie sind in fünf Duftfamilien aufgeteilt: blumige Düfte, blumig-frische Nuancen, frisch-fruchtige, sinnliche und die orientalischen Noten. Es gibt die Düfte in grosszügigen Flakons, aber auch assortierte Seifen und Kerzen. Maison Christian Dior stösst damit die Tür auf zur Lifestyle Welt, in der man sich gerne mit Signature-Düften umgibt, seine Umgebung mit Liebe stylt und Flakons und Kerzen auch Dekoration und Statussymbole sind.

Klare Linien

Die Produkte sind angenehm klar designt, ohne chichi, das Haus Christian Dior Parfums nennt es minimalistischen Luxus. «Blumen sind – gleich nach den Frauen – das Herrlichste, was Gott erschaffen hat», sagt Christian Dior in seinem Werk «Das kleine Buch der Mode». In seinen Düften wird dann auch floral mit der ganz grossen Kelle angerichtet, es sind keine flüchtigen Erscheinungen. Ein Tropfen genügt, Monsieur selbst soll sogar gesagt haben, mit einem Tropfen Dior-Parfum ist man bereits in Dior gekleidet. Wer es nicht unbedingt auf der Haut tragen möchte, kann sich ein Seidentüchlein von Dior gönnen, das ebenfalls über Maison Christian Dior, aber auch in den Dior Boutiquen zu haben ist, das Mitzah Tuch, und es an die Handtasche binden oder ins Haar. Keine neue Erfindung, aber eine schöne Idee, das Bild von «ich trage Parfum von Christian Dior» auch Stoff werden zu lassen.

Maison Christian Dior ist neu in der just eröffneten Jelmoli Beautywelt in Zürich zu haben, einige ausgewählte Produkte wird es auch in der Dior Boutique geben.

PS: Uns hat New Look 1947 aus der Familie der blumigen Düfte am besten gefallen. Irgendwie eine logische Wahl, Nase und Hirn haben im Einklang die namentliche Anspielung auf die Historie und Dinge, die einfach bleiben, weil sie gut sind, goutiert.

Weiterführende Informationen:
www.dior.com

#pressekonferenz #keinbezahlterbeitrag


Text: Dörte Welti   Fotos: Dior